Andreas Mertens – Statement zu E-Learning mit virtuellen Welten

Für den Advendskalender auf der E-Learning Insel des IWM Tübingen haben wir ein kurzes Video Statement zum Thema E-Learning mit virtuellen Welten wie Second Life gemacht.

Das Video fand man 08.12. im Adventskalender…

Wir formen unsere Gebäude, und danach formen uns die Gebäude

Mit diesem Zitat von Winston Churchill leitet Jon Brouchoud (Keystone Bouchard in Second Life) diesen Video Podcast ein. Während in der physischen Welt Gebäude meist viele Jahrzehnte, oft gar Jahrhunderte ihren Zweck erfüllen müssen, ist man in virtuellen Welten wie Second Life flexibler. Im weiteren Verlauf geht Brouchoud auf einige Aspekte des collaborativen Arbeiten in der virtuellen Welt aus Sicht eines Architekten ein.

Immersive Workspace – Linden Lab und Rivers Run Red bieten neue Möglichkeiten

Wie in der heutigen Pressemitteilung von Linden Lab vermeldet, bietet der Hersteller von Second Life in Zusammenarbeit mit Rivers Run Red unter dem Label „Immersive Workspace“ besondere Leistungen auf Basis der Second Life Grid Technologie an. Massively.com hatte bereits vor einem Monat über die strategische Partnerschaft berichtet, nun ist es Amtlich. Neben Powerpoint Unterstützung soll man u.a. auch seinen Desktop komplett sharen können. Auf der heute und morgen stattfindenden Virtual Worlds London wird Immersive Workspace vorgestellt.

Immersion wird mehr und mehr ein Thema

Ich ahnte es ja schon. Aber langsam wird das Wort Immersion zum Thema, was die Diskussion um Virtuelle Welten antreiben könnte. Und vor allem eine wissenschaftlich, inhaltliche Auseinandersetzung mit dem was hinter Immersion steckt.

So berichtete ich bereits in der Erstausgabe Avameo PRINT über den Versuch einer Metrik, um immersives Verhalten zu messen. Zugegeben, ein trivialer Anfang, aber besser als gar kein Anfang :-)

So kommt das Thema Immersion [Weiterlesen…]

Cisco zeigt den Weg in die Zukunft

Auf der Virtual Worlds 08 sprach u.a. John Chambers, CEO von Cisco über aktuelle Geschäftsfelder im Bereich Web 2.0. Dabei kam auch die experimentelle Phase zum Ausdruck, da scheinbar nicht alles glatt lief. Dennoch stimmt man bei Cisco mittlerweile überein, dass wir am Anfang völlig neuer Arten der Zusammenarbeit stehen. Und die dafür notwendige Bandbreite und Infrastruktur kommt Cisco als dem weltweit größten Netzwerkausrüster natürlich sehr recht.

Unternehmen in Second Life®

Unternehmen in Second Life

Schon wieder ein Buch über Second Life® ? Ja, aber dieses Buch von Dr. Christiane Gierke (SLN Shira Lytton) und Ralph Müller (SLN Sagan Amat) ist bisher das einzig mir bekannte deutschsprachige Buch, dass sich seriös und ernsthaft mit Second Life® auf der geschäftlichen Sicht auseinandersetzt. Es ist geschrieben für Unternehmen, die mit dem Gedanken spielen einen Auftritt in Second Life® zu realisieren.

Aus dem Buchdeckel geht auch die Haltung der Autoren zu Second Life® hervor:

Dieses Buch zeigt, wie Business Cases in Virtuellen Welten und komplexen Sozial-Plattformen wie Second Life® funktionieren.

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E-Learning Stammtisch in Second Life

Wie Matthias Rückel berichtet, findet am kommenden Freitag den 06.06.08 der E-Learning Stammtisch dieses Mal in Second Life® statt. Beginn ist um 15.00 Uhr.

Neue Medien: Lernformen der Zukunft

Das Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am 5. und 6. Mai 2008 zu einer Konferenz über Lernformen. Ist die Nutzung neuer Medien auch in Schule, Aus- und Weiterbildung heute selbstverständlich? lautet eine der Kernfragen, die in Berlin beantwortet werden sollen.

U.a. auch zu folgendem Thema mit Impulsreferat auch von Matthias Rückel und anschließender Diskussionsrunde:

Virtual Reality als Werkzeug: Computergestützte Simulation in der Aus- und Weiterbildung
In Second Life® kann man spielen, Handel treiben, kommunizieren – und sich in Seminaren und bei Vorlesungen fortbilden. Hier werden Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen 3D-Welten in der Aus- und Weiterbildung sowie von simulationsgestütztem Lernen in Ausbildung und betrieblicher Praxis diskutiert.

Siehe auch hier www.checkpoint-elearning.de/article/5352.html

IBM und Linden Lab untersuchen Unternehmenslösungen zur Schaffung von virtuellen Welten und Collaboration

München, den 4. April 2008 – IBM (http://www.ibm.com) (NYSE: IBM) und Linden Lab®, (http://lindenlab.com) Entwickler der virtuellen 3D-Welt Second Life®®, (http://www.secondlife.com), loten gemeinsam Möglichkeiten aus, wie sie Unternehmenslösungen für die Entwicklung sicherer und individueller virtueller Welten schaffen und auf der Second Life® Grid Plattform zusammenarbeiten können. Auf der Virtual Worlds 2008 Conference zeigen beide Unternehmen, wie Regionen auf dem Second Life® Grid hinter der Firewall von IBM gehostet werden. Diese Art des Hostings kombiniert die technische Bandbreite und die Sicherheit der BladeCenter von IBM mit den dynamischen Tools zur Erstellung von Inhalten und der regen User Community von Second Life®. [Weiterlesen…]

Rosedale im Spiegel-Online Interview

Rosedale äußerte im Spiegel-Online Interview einige Hinweise zur weiteren Strategie von Linden Lab® bzgl. Second Life®. Insgesamt sind 400 Universitäten in Second Life® vertreten, was daruf hindeutet, dass die Themen E-Learning und Real-Time-Collaboration wahrscheinlich die stärker fokussierten Themen in diesem Jahr sein werden. In Sony Home sieht Rosedale keine Konkurrenz, da Sony Home nicht über die Option User-Generated-3D-Content verfügt. Die Benutzeroberfläche soll einfacher und intuitiver gestaltet werden, ebenso soll es nur „Browser“ auf Basis des OpenSource-Clients geben. Bzgl. der Strategie und der Tatsache das neben OpenSIM weitere OpenSource-Projekte wie Croquet am Markt auftauchen ist folgende Aussage bedeutend:

Wir müssen das System fundamental öffnen. Die Client-Software haben wir schon geöffnet, jetzt machen wir mit Formaten, Protokollen, Standards, Programmcode weiter. Wir als Unternehmen können die Aktivitäten vieler anderer Firmen und Einzelpersonen in diesem System koordinieren – und indem wir das tun, können wir es ermöglichen, dass SL 100-mal oder sogar 1000-mal größer wird. Am Ende wird der Nutzen von virtuellen Welten den des Webs übertreffen.

Dies geht schon in Richtung GRID OpenSource, obschon das Global Provider-Programm Linden Lab-Seiten für mich noch nicht wirklich transparent ist und eher entgegen einer fundamentalen Öffnung strebt. Aber abwarten!

Unter einer fundamentalen Öffnung stelle ich mir den Download einer GRID-Server-Software vor, die ich nach Installation ähnlich einer DNS-Struktur in den globalen GRID-Verbund einbinden kann.

Höchst spannend klingt die Aussage, dass man aus der 3D-Welt endlich „normal“ im 2D-Web surfen kann:

Darüber hinaus arbeiten wir mit Hochdruck daran, dass man von SL aus perfekt im Web surfen kann.