Computeranwendungen in der Zukunft

Computeranwendungen in der Zukunft

Eine große Gamerseite berichtete heute über das Spielen in der Zukunft. Dabei wurden 10 Punkte angesprochen, die für die Zukunft relevant werden sollen, die ich mir aber auch allgemeiner vorstellen kann:

  1. Human Interfaces
  2. Die Eingabemöglichkeiten für Spieler werden umfangreicher und doch weniger. Große, begehbare Plastikbälle machen virtuelle 3D Welten physisch erkundbar. Dafür fallen die kleinen Steuerelemente wie –kennt ihr noch?- der „Joystick“ weg. Die Steuerung der Zukunft erfolgt über Gesten.

  3. Holodecks im Wohnzimmer
  4. [Weiterlesen…]

Gamescom 2009

In der Gamerscene ist sie momentan Gesprächsthema Nummer eins. Die Gamescom in Köln, die Messe rund um die Welt der Computerspiele.

Die Tech-Blogs berichten, die Game-Blogs berichten, Youtube zeigt Spiele-Trailer, das ganze Web2.0 reagiert auf sie, wie ein gigantisches allergisches Immunsystem auf das Eindringen des auslösenden Schlüsselreizes.

Selbst die Politik, die sonst in ihren konservativen Ansichten und Vorurteilen eine gewisse Stabilität gefunden hat, nutzt das Ereignis, um sich mit innovativen Gedanken der Öffentlichkeit zu präsentieren. [Weiterlesen…]

Kulturrat stellt Buch „Streitfall Computerspiele“ zum kostenlosen Download

Die im Kontext der Ereignisse von Winnenden geführte Debatte zu Computerspielen hat den Deutschen Kulturrat dazu bewegt, das bisher nur in gedruckter Form verfügbare Buch

„Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz“

als kostenlose PDF Version online zu stellen.

46 Autorinnen und Autoren geben in dem Buch erste Antworten auf die Fragen:
  • Sind Computerspiele „Kulturgüter“ oder handelt es sich hierbei um „Schund“?
  • Sollten Computerspiele strenger kontrolliert werden oder reichen die bestehenden Jugendschutzbestimmungen aus?
  • Sollten qualitativ hochwertige Computerspiele von der öffentlichen Hand gefördert werden oder soll es der Markt richten?
Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz (2. erweiterte Auflage 2008)
Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler;
Mit Beiträgen von 46 Autorinnen und Autoren;
140 Seiten;
ISBN 978-3-934868-15-1

Interessant ist auch ein Beitrag von Mathias Wölfelschneider.
Wölfelschneider befindet sich zur Zeit als Arzt in Weiterbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, und beschäftigt sich neben der klinischen Arbeit mit Affektforschung und klinischer Erkenntnistheorie.
Er selbst ist bekennender Konstruktivist und Gamer.