Game! Crime? – Call for Paper

(Thomas-Gabriel Rüdiger, Alexander Pfeiffer (HRSG.))

Wir lieben Spiele, jedoch haben die letzten Jahre gezeigt, dass es auch Schattenseiten gibt, welche
sich durch eine stetig steigende Branche und neue Möglichkeiten, wie vernetztes Spielen/Kommunizieren und Onlinezahlungsmöglichkeiten entwickelt haben.

Die Schattenseiten, wie suchtähnliches Verhalten, Geldwäsche, Beleidigungen, Stalking, Diebstahl, Extremismus, Cybermobbing und –Grooming gibt es auch außerhalb der virtuellen Unterhaltungsindustrie. Dort existieren auch klare Richtlinien, was „richtig“ oder „falsch“ ist. [Weiterlesen…]

Einladung zum 27. AK E-Learning am 08.09.2011

um 18:00 Uhr im Hörsaal avameo auf der Insel KypbernEthik1 in Second Life.

Accounthacking, Beleidigung und Betrug sind in virtuellen Welten Gang und Gäbe geworden.

Wer virtuelle Welten als Lernumgebungen anbieten und nutzen möchte, sollte wissen, wie sich strafrechtlich relevante Handlungen dort manifestieren, und welche Reaktionsmöglichkeiten Lehrkräfte und Organisationen haben, die Fortbildungen im virtuellen Raum betreiben.

Thema: „Gamecrime und Metacrime – Virtuelle Welten = kriminalitätsfreie Räume ?“.

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Game- und Metacrime – Fachvortrag am 20. August 2011

Game- und Metacrime

Am 20.August 2011 findet an der Donau Universität in Krems ein Fachvortrag zur Kriminalität in virtuellen Welten statt.

Referenten sind dort die beiden Kriminologen und Polizeibeamten Thomas-Gabriel Rüdiger und Cindy Krebs, die sich mit einer durchaus interessanten Fragestellung bezüglich der Kriminalität in virtuellen Welten beschäftigen.

Interessant ist zum Beispiel die Frage nach den „Kulturbringern“ in virtuellen Welten. Verschiedene Menschen verschiedener Kulturen mit verschiedenen unbewussten Wertesystemen treffen sich in der virtuellen Welt.

Wie entstehen dort gesellschaftlichen Regeln, und kommen sie vielleicht zurück ins Physische?

Wie reguliert sich das Rechtssystem selbständig? Wird die künftige Strafverfolgung durch die Plattformbetreiber abgedeckt?

Einen Einblick in die moderne Polizeiarbeit bekommt man durch die Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei (ab Seite 21), und natürlich durch das Buch, dass von den Referenten zu diesem Thema herausgegeben wurde.

Erste Studie zu Geldwäsche in virtuellen Welten

Dr. Clare Chambers von der University of the West of England Bristol startet eine Studie, die sich mit Geldwäsche in virtuellen Welten befasst. In dem 18-monatigen Projekt evaluiert Sie, ob mit dem Handel von virtuellen Gütern und Land Geldwäsche durchgeführt werden kann. Auf populären Plattformen wie Second Life werden bis zu 1 Mio. US$ pro Tag umgesetzt (siehe Statistiken).

Die Relevanz von Internetkrimialität wird durch den Europarat bestärkt. Auf dem diesjährigen CyberCrime-Kongress sind die Schwerpunkte Cyberkriminalität, Cybersecurity und Datenschutz. Durch Cloud-Computing und für die internationale Strafverfolgung werden neue Anforderungen notwendig, um künftig sicherer im Netz zu agieren bzw. um Delikte zu ahnden.