15. AK ELearning mit Ricarda Reimer: Strategische Planung des Whitepapers

Nun sind alle Nachbearbeitungen abgeschlossen, und die Ergebnisse des 15. AK ELearning zum Thema „Strategische Planung des Whitepaper“ liegen vor.

Zur Diskussion standen folgende Punkte:

  • Welche Best Pactice Cases sollen in den Anhang?
  • Wie soll das Format des Anhangs aussehen?
  • Welche Verteilerwege werden wir nutzen?
  • Wer sind die Autoren und Revisoren verschiedener Bereiche.

Auf Grund einer sehr guten Gruppendynamik wurden alle Punkte innerhalb einer Stunde Besprochen, die Ergebnisse sind nun auf der Seite des Arbeitskreises zu sehen.

Der nächste Arbeitskreis mit Dorothea Trapp aka Esmeraldas Rossini zum Thema „Aus dem Nähkästchen einer E-Learning Autorin“. Der Arbeitskreis findet auf Grund der Sommerferien ausnahmsweise am ersten Donnerstag im Juli statt, also am 01.07.2010 um 18:00 Uhr, wie immer auf Kybernethik1.

Arbeitskreis E-Learning in Second Life, 2. Termin

Gestern hat unser zweiter Arbeitskreis E-Learning in Second Life stattgefunden. Unsere Streifzugautorin, Stephanie Posselt, hat diesmal die Sim von swiss project vorgestellt. Die Simulation eines Küchenbrandes, über die wir schon einmal berichtet haben.
Für die 20 Avatare der Teilnehmer war die Küche zwar etwas klein, aber es war kuschelig…

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Ich hatte das Gefühl, dass, durch die verschiedenen Interaktionen der Teilnehmer während der Brandsimulation, der Rechner der Sim ganz schön was zu tun hatte. Wenn fünf Leute gleichzeitig von einem virtuellen Telefon die Feuerwehr rufen, und vier andere dann die Notrufnummer in den Chat eingeben… schön durcheinander:-)

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Aber trotz allem ist die „Message rübergekommen“: Trotz heißer Friteuse immer einen kühlen Kopf bewahren, und: es gibt Fehler, die macht man wahrscheinlich nur einmal!

Ich finde es gut, dass man in solchen serious Games Fehler machen, und aus ihnen lernen kann. Und zur Qualität des Lernens kann ich jetzt sagen, dass es ein spürbarer Unterschied ist, ob ich Stephanies Artikel lese und denke: “Na logo, erst Stecker raus…“ oder ob „ich“ in dem Geknister stehe, das nervige Pfeifen des Feuermelders im Hintergrund habe, und zusehen kann, wie das Feuer sich ausbreitet. Da ist die Sache mit dem Stecker nicht mehr ganz so „logo“…

Das Einzige, was ich trotz aller Begeisterung für diese Simulation zu bemängeln habe, ist der fehlende Hinweis auf die tatsächliche Gefahr. Ich bekam eine Email von einem Teilnehmer, der schrieb: „Fettbrände sind saugefährlich.“

Bei mit hat diese Mail etwas ausgelöst. Eine fast vergessene Erinnerung an meinen Versuch, einen außer Kontrolle geratenen Benzinkocher zu löschen… Diese Erfahrung war einiges heftiger als die Sim.

Ich will nicht sagen, dass die Sim den Brand verniedlicht, und zum Nachspielen zu Hause anregt, aber ich würde mir wünschen, im Ausgangsbereich vielleicht noch ein paar Videos zu haben, wo gezeigt wird, was REAL passieren kann.

Wie zum Beispiel dieses Video, das die Simulation wie ein Kinderspiel aussehen lässt …

Die sieben Besonderheiten an Second Life

Ähnlich meinem WIKT-Metamodell, dass die Existenzsysteme für Wertschätzung, Identifikation, Kommunikation und Teil der Welt abbildet, habe ich eben dieses tolle Modell von Dr. Tony O’Discoll aka Wada Tripp auf dem Blog von Tony Karrer von den sieben Sensibilities gesehen:

  1. The Sense of Self
  2. The Death of Distance
  3. The Power of Presence
  4. The Sense of Space
  5. The Capability to co-Create
  6. The Pervasiveness of Practice
  7. The Enrichment of Experience

Für eine nähere Erläuterung bietet sich dieses Video an:



Seine Message ist ganz klar bzgl. virtueller Welten:

“ … Take the red pill …“

100 USD für innovative E-Learning-Konzepte in SL

Das New Media Consortium (NMC) vergibt insgesamt 100.000 USD für innovative E-Leaning-Konzepte in Second Life. Weitere Informationen gibt es hier.