Berlin – Feuer im Ostbahnhof

Über Twitter kam heute von der Berliner S-Bahn die Meldung, dass gegen 15:50 Uhr in einer Regionalbahn im Berliner Ostbahnhof ein Feuer ausgebrochen ist. Die Sperrung des Bahnhofes dauerte bis 17:20 Uhr, es gab keine Verletzen.

Das scheint mir eine sehr gute Leistung der Rettungskräfte zu sein.

Allerdings stellt sich die Frage, was passiert wäre, wenn sich der Vorfall in einem Bahnhof ereignet hätte, der nicht so offen und leicht zugänglich wie der Berliner Ostbahnhof ist. Zum Beispiel im unterirdischen Bereich des Frankfurter Hauptbahnhofes. [Weiterlesen…]

24. AK E-Learning Trainingssimulation für Rettungskräfte

„… Trainingssimulation für Rettungskräfte der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes…“

war der genaue Titel der Veranstaltung am 12.05.2011


Trainingssimulation für Rettungskräfte

Beim 24. Arbeitskreis „E-Learning in virtuellen Welten“ hatten wir Amrei Groß von der UNI Augsburg zu Gast. Für den Studiengang Medien und Kommunikation hat sie im Rahmen einer Semesterarbeit in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Augsburg ein Übungsszenario für Rettungskräfte in Second Life erschaffen.

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5. ST. Georgener Virtual Fires Kongress

auch in diesem Jahr finden wieder ein der ST. Georgener Virtual Fires Kongress statt, der sich die Schwerpunkte Simulation und Virtuelle Realität für den vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutz gesetzt hat. Das Programm findet man hier.

Arbeitskreis E-Learning in Second Life, 2. Termin

Gestern hat unser zweiter Arbeitskreis E-Learning in Second Life stattgefunden. Unsere Streifzugautorin, Stephanie Posselt, hat diesmal die Sim von swiss project vorgestellt. Die Simulation eines Küchenbrandes, über die wir schon einmal berichtet haben.
Für die 20 Avatare der Teilnehmer war die Küche zwar etwas klein, aber es war kuschelig…

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Ich hatte das Gefühl, dass, durch die verschiedenen Interaktionen der Teilnehmer während der Brandsimulation, der Rechner der Sim ganz schön was zu tun hatte. Wenn fünf Leute gleichzeitig von einem virtuellen Telefon die Feuerwehr rufen, und vier andere dann die Notrufnummer in den Chat eingeben… schön durcheinander:-)

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Aber trotz allem ist die „Message rübergekommen“: Trotz heißer Friteuse immer einen kühlen Kopf bewahren, und: es gibt Fehler, die macht man wahrscheinlich nur einmal!

Ich finde es gut, dass man in solchen serious Games Fehler machen, und aus ihnen lernen kann. Und zur Qualität des Lernens kann ich jetzt sagen, dass es ein spürbarer Unterschied ist, ob ich Stephanies Artikel lese und denke: “Na logo, erst Stecker raus…“ oder ob „ich“ in dem Geknister stehe, das nervige Pfeifen des Feuermelders im Hintergrund habe, und zusehen kann, wie das Feuer sich ausbreitet. Da ist die Sache mit dem Stecker nicht mehr ganz so „logo“…

Das Einzige, was ich trotz aller Begeisterung für diese Simulation zu bemängeln habe, ist der fehlende Hinweis auf die tatsächliche Gefahr. Ich bekam eine Email von einem Teilnehmer, der schrieb: „Fettbrände sind saugefährlich.“

Bei mit hat diese Mail etwas ausgelöst. Eine fast vergessene Erinnerung an meinen Versuch, einen außer Kontrolle geratenen Benzinkocher zu löschen… Diese Erfahrung war einiges heftiger als die Sim.

Ich will nicht sagen, dass die Sim den Brand verniedlicht, und zum Nachspielen zu Hause anregt, aber ich würde mir wünschen, im Ausgangsbereich vielleicht noch ein paar Videos zu haben, wo gezeigt wird, was REAL passieren kann.

Wie zum Beispiel dieses Video, das die Simulation wie ein Kinderspiel aussehen lässt …

Pia Piaggio in der Simulation

Computersimulationen haben schon seit vielen Jahren ihren festen Platz in den Wissenschaften. Sie ermöglichen Prognosen für allerlei zukünftige Szenarien in vielerlei Bereichen, und sei es nur die der alltäglichen Wettervorhersage.

Mit der Entwicklung und Popularisierung des Web 3D ergeben sich aufgrund der hohen Immersion, die dort erreicht werden kann, noch ganz andere Möglichkeiten für den Einsatz von Simulationen.

In diesem Zusammenhang heißen sie Digitale Lernspiele, werden aber aus marketingtechnischen Gründen auch gern Serious Games genannt – letzterer ein Begriff, der mir ein wenig unglücklich erscheint, wirkt er doch auf Unkundige eher wie ein ernstes Spiel und erzeugt unter Umständen Assoziationen an Grausamkeit und Brutalität als Spielinhalte.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.

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Feuerwehrsimulation in Virtuellen Welten

Visenso veranstaltet heute und morgen den 4. Virtual Fires Kongress unter dem Motto Serious Gaming. Das Veranstaltungsprogramm klingt sehr vielversprechend und steht hier zum Download bereit. U.a. spricht auf der Veranstaltung Kollege Dirk Krause von Pixelpark bzw. vom Web3D-Blog über das Thema 3D-Internet, Second Life & Co.. Die Lösung von Visenso setzt u.a. auch die Videobrille Cinemizer von der Carl Zeiss AG ein, um eine hohe Immersion zu erzeugen.

Heute um 10:25 hielt Prof. Dr. Dr. Jivka Ovtcharova, LESC, von der Universität Karlsruhe folgenden Vortrag:

Vorstrukturierung komplexer Einsatzstellen per VR -Simulation: ein integriertes Prozessmodell für die Einsatzleitsysteme von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr

Über simulierte Feuerwehrübungen in Second Life berichteten wird bereits am 16. Mai 2008 im Zusammenhang der Aktivitäten der Feuerwehr Hamburg.

Die Herausforderung in diesem Kontext ist die Umsetzung komplexer Prozesse, die Abläufe in Virtuellen Welten steuern. Ideal wäre eine universale Workflowengine, um Prozessabläufe in virtuellen Welten auszuführen. Genau daran arbeiten wir bei SLTalk & Partner gerade. Für die Umsetzung zur Steuerung komplexer Prozessabläufe haben wir für das Institut für Wissensmedien das Experiment Configuration Management System, kurz ECMS, entwickelt. Das ECMS steuert u.a. komplexe Prozessabläufe für die Durchführung von Experimenten im Forschungsumfeld innerhalb virtueller Welten.

Im nächsten Schritt übertragen wir diese Technik auf beliebige Prozesse, wozu auch simulierte Feuerwehreinsätze in virtuellen Welten gehören. Ziel ist eine möglichst kostengünstige Realisierung für den Endkunden.

Feuerwehr Hamburg in virtuellen Welten

(Pressemiteilung, Hamburg, 16.05.2008) Erstes Hamburger Symposium „Simulationen im Feuerwehr- und Rettungsdienst“

Das Internet ist auf dem Weg in die dritte Dimension, virtuelle Welten werden mit Milliardenaufwand entwickelt, erforscht und eingesetzt – online, offline und immer öfter auch in Bereichen, in denen es um Leben oder Tod gehen kann. Professionelle Helfer wie Feuerwehr und Rettungsdienste nutzen die neuen Möglichkeiten schon zur Ausbildung in simulierten Katastrophenszenarien, für Konferenzen, interaktive Trainings und sogar zur posttraumatischen Angst-Therapie.

In der Akademie für Rettungsdienst und Gefahrenabwehr tauschen sich nächste Woche Experten, Praktiker und Hamburger Studierende einen ganzen Tag lang über die Perspektiven der Entwicklung aus. Oberbrandrat Franz Petter von der Landesfeuerwehrschule Hamburg ist Initiator des Symposiums: „Überall dort, wo eine Übung sehr teuer, zu gefährlich oder unmöglich ist, können Simulationen eingesetzt werden. Insbesondere in der Führungsausbildung setzen einige Feuerwehrschulen seit längerem auf virtuelle Realität. Daneben gibt es gute Ansätze der Stressbekämpfung und Stressprävention, die wir erstmals vorstellen werden.“ [Weiterlesen…]