MrTopf – Die Open Grid Public Beta ist am Start

In TOPFtäglich Nr. 33 spricht Christian Scholz über Open Grid Public Beta, die daraus mögliche Entstehung eines Web3D Standards und über Twitter. Viel Spaß

Second Life als Container für Multidiziplinarität

Second Life ist Multimedia schlecht hin. Wir brauchen Mediengestalter (Grafik, Video und Ton), 3D-Modeller, Texter, Künstler (aller Art),  IT Fachleute, Eventmanager, Marketingspezialisten … bis hin zu Psychologen, Philosophen (Ihr könnt gerne die Liste in den Kommentaren weiter führen)…

Während in diesen Tagen in Blogs „nur“ über Komplexität Interdisziplinär diskutiert wird, entstehen in den virtuellen Welten Disziplin übergreifend komplexe Gebilde.

In einem aktuellen Video von Metanomics spricht Pathfinder Linden die Thematik im Zusammenhang mit dem Projekt Hub2 an. Weitere Infos zum Regionalprojekt in Bosten auf http://www.hub2.org/

Das Internet der Zukunft: Das Erlebnis-Internet

Static HTML, Webseiten mit dynamisch generierten Inhalten, Content Management Systeme, Web 2.0. Diese Schlagwörter beschreiben die Entwicklung des Web’s im Schnelldurchgang. Wie aber sieht das Internet der Zukunft aus?


BMW Bikes

Ein ganz klarer Trend zeichnet sich ab, man möchte mehr Action im Netz haben. Zwar wird heute schon von Internet-Marktplätzen geredet, aber das, was einen echten Marktplatz ausmacht, haben Internet-Auftritte lange nicht erreicht. Nämlich das Erleben von Ereignissen. Ein wichtiger Evolutionsschritt des Web’s wird sein, in eine Art Erlebnis-Internet zu gehen.

Plattformen wie Second Life werden hier sicherlich eine bedeutende Rolle spielen, sobald Sie der Masse bzgl. Usability usw. besser zugänglich sind. In er Zwischenzeit wird dieser Erlebnisscharakter für Consumer überbrückt durch Auftritte wie das aktuelle Web-Angebot für BMW-Bikes.

Der Nutzer kann über eine 3D-Landschaft in Flash das Angebot rund um BMW-Bikes explorieren: Development, Equipment, Moutain Bikes, BMW children bikes, Touring Bikes, Cruise Bikes untermalt mit einem Video, in dem sexy Radkuriere durch die City heizen.

Stellt man sich das Internet von morgen vor, so wird der Internetuser mit seinem Avatar auf solch ein BMW-Bike springen und selbst durch eine City oder Landschaft heizen können, um BMW-Feeling live im 3D-Internet zu erleben. Und zwar in Echtzeit mit Kumples, im 3D-Erlebnis-Internet.

Die Frage ist nur, wie lange wird es dauern, bis sich (a) die Standards etabliert haben, (b) die Software gut genug ist, (c) die nötigen Bandbreiten und die nötige Hardware in dem Durchschnittshaushalt bereitsteht und (d) sich schließlich die Benutzerfreundlichkeit der 3D-Browser so weit ist, dass auch „normale“ Internetuser diese mit Leichtigkeit bedienen können.

Pia Piaggio entdeckt Ibiza

Pia Piaggion in Second Life TeaserIn Spanien gefällt es Pia total gut. Dort sei ein total cooles Gridflair, wie sie sich ausdrückt. „Irgendwie so locker. Wahrscheinlich liegt das an den schönen Stränden und den meterhohen Palmen, die überall herumstehen. Das entspannt halt einfach“, vermutet sie.

Wie sie das so äußert, fällt mir zum ersten Mal etwas eigentlich sehr Gravierendes am Zweitleben auf: Es ist eine schattenlose Welt, in der sich die Avatare bewegen. Im Reallife sind es oftmals gerade jene dunklen Umrisse, aus denen die Objekte ihre ästhetische Wirkung entfalten oder durch die eine Landschaft lebendig wirkt. In einer 3D-Welt würde sich daran wohl bisweilen noch die Rechnerkapazität erschöpfen, so erkläre ich mir das als Laie jedenfalls. [Weiterlesen…]

Die Neuigkeiten im SL Client 1.20

Torley Linden zeigt hier im Video die Höhepunkte im neuen Second Life client.

David Levine von IBM über das OpenSim Projekt

Hier ein aktuelles Statement von David Levine (IBM) über die Möglichkeiten zwischen den virtuellen Welten des Standard Grids und der OpenSims zu teleportieren.

Symetrie in Form und Farbe

Schon erstaunlich welch schöne Sachen man mit Second Life machen kann. Hier im Video zeigt Eshi Otawara seine Arbeit beim „one hour sim build project“. Das ganze erinnert mich an die Mandelbrot-Menge.

OpenSimulator von Magrathean Technologies

soeben ist mir – im wahrsten Sinne des Wortes – die Kinnlade heruntergefallen. Der D-GIG LiveSIM von Magrathean Technologies ist ein auf Basis des Second Life-Standards funktiuonierender SIM (OpenSimulator) der von CD, offenischtlich von zu Hause, lokal, gestartet werden kann und ggf. ins Netz gehängt werden kann.



Zugegben etwas euphorisch. Aber was sehe ich da, was könnte die logische Konsequenz hieraus sein unter folgenden Rahmenbedingungen:

  1. Steigende Bandbreiten für Endhaushalte
  2. Feste IP oder über DynDNS erreichbare „lokale“ Hausserver beim Benutzer vor Ort

Die Konsequenz ist, das sich fast jeder, eine SIM (einen OpenSimulator) zu Hause hinstellen kann und diese Betreiben kann. Der nächste Schritt ist die Vernetzung mit großen öffentlichen GRIDs wie dem Second Life GRID oder dem OpenLife-Grid, sodaß man mit seiner eigenen SIM im großem Verbund des 3D-Internets ist! DER HAMMER!

Lip Sync #2

Das muss man einfach sehen, den lustigen Video über die Lippensynchronisation von Ms. Torley Tester, in Anlehnung an diesen Artikel von Michael:


Einfach schön, Streifzüge durch das Web

Bei meinen Streifzügen durch das Web bin ich über Michael Wald auf Pathfinder Linden gestoßen aka John Lester. Dort habe ich das wunderschöne Second Life Video von der schönen Stadt in Van Gogh’s „Starry Night“ in Second Life gesehen. Zwar älter, aber wegen der Schönheit hier gepostet:

Ebenso bemerkenswert das bekannte Better-Life-Video von Robbie Dingo:


Wenn man das Wundern nicht verlernt hat, wie es mein „geliebter KybernEthik-Vater“ Heinz von Foerster immer wieder anregte, der kann die Schönheit hierin erkennen und das Internet-Wunder von heute wahr-nehmen. Auch wenn das Erzeugen solcher Videos eine ordentliche Portion Know-how über Dramaturgie, musikalisches Verständniss und Kentnisse über Videoschnitt benötigt, ist es doch wunder-bar, was man mit einer „kostenfreien“ Plattform wie Second Life so alles machen kann. Vorausgesetzt man hat die Kreativität – aber die Ressourcen hierfür, die 3D-Internet-Plattform, ist so unglaublich günstig im Vergleich zu den Ressourcen, die man für die konventionelle Videoproduktion benötigt.