TU Ilmenau erzeugt durch Reduzierung neue Welten

Wie Klaus Kusanowsky in einem Tweet im Zusammenhang der systemtheoretischen Betrachtung von Performaten meldet, geht die TU Ilmenau einen interessanten Weg beim Themenkomplex „Virtuelle Welten / Digitale Spiele“.

Was in Frank Schätzings jüngstem Roman „Limit“ noch als Zukunftsszenario für das Jahr 2025 beschrieben wurde, ist Forschern an der Technischen Universität Ilmenau bereits jetzt gelungen: Reale Objekte aus der Umgebung von Menschen in Echtzeit verschwinden zu lassen. … [Weiterlesen…]

Kommunikationsqualität im virtuellen Raum

In den Essener Studien zur Semiotik und Kommunikationsforschung – Band 28 liefert Sascha Postner als einer der wenigen ernstzunehmenden deutschen Forscher und Wissenschaftler im Bereich Virtuelle Welten neben Andreas Lober ein hervorragendes Werk. Das Buch umfasst im DIN A5-Format 106 Seiten und kostet €24,80 bei amazon.de und ist im Shaker-Verlag erschienen.

Der offizielle Titel der Studie lautet

„Erster Eindruck aus zweiter Hand – Zum sozio-perzeptiven Kontakt unter den spezifischen Bedingungen dreidimensionaler Onlinewelten am Beispiel von Second Life“

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Science in 3D

Science in 3D hörte sich für mich anfangs nach Avataren in Laborkitteln an, die in merkwürdig sterilen und phantastischen Versuchsumgebungen zu virtuellen Frankensteins avancieren wollen.
Wie sich herausstellte, hatte ich den Spirit von Second Life mal wieder gründlich unterschätzt.


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Im virtuellen Hörsaal der Uni Potsdam tummelte sich um 16:00 Uhr das typische bunte Second Life Avatarvolk in seiner schillernden Vielfalt.

Über 40 Teilnehmer aus Europa und ein Gast aus New York sind zusammengekommen, um über den Nutzen virtueller Räume zu informieren, informiert zu werden und zu diskutieren.


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Prof. Dr. Christian Lattemann von der Uni Potsdam eröffnete die Vortragsreihe mit seinen Erfahrungen, die er bei seiner Arbeit in Second Life gesammelt hat, und ging dabei näher auf die Potentiale, aber auch auf die Einschränkungen von virtuellen Welten ein.


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Lernen der besonderen Art

Pressemitteilung

Wiesbaden, 09.06.2009

Lernen der besonderen Art

Offizielle Pressemitteilung vom 09.06.2009

Wiesbaden, Tübingen 09.06.2009

am 10. Juni 2009 findet eine ausgewöhnliche Veranstaltung im 3D-Internet statt. Während der Veranstaltung präsentieren 3 Gruppen und insgesamt 13 Teilnehmer ihre Projektarbeiten, die im Rahmen des Programms blendedPLUS entstanden sind. In der sechswöchigen Workshop-Reihe durchliefen 13 Entscheider beruflicher Bildungsträger einen eintägigen Präsenzworkshop sowie sechs virtuelle Präsenztermine in Second Life. Das Programm wurde von SLTalk & Partner in Kooperation mit den Regionalbüros der Arbeitsgemeinschaften für berufliche Fortbildung Karlsruhe, Pforzheim und Mannheim konzipiert und durchgeführt.

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Künstlicher Einstein hilft bei der Entwicklung empathischer intelligenter Roboter

Die University of California stellte diesen Monat einen Roboter vor, der wie der berühmte Physiker aussieht und die Robotik in Sachen emotionaler Intelligenz weiterbringen soll. Der künstliche Einstein soll Forschern helfen, die Kommunikation zwischen Mensch und Roboter zu verbessern. Er kann die Emotionen Traurigkeit, Ärger, Furcht, Freude und Verwirrung bei Menschen erkennen und selbst mithilfe von 31 Miniaturmotoren unter der flexiblen Haut ausdrücken.

In Zukunft soll der Robot-Einstein vielleicht auch Kindern in der Highschool helfen, Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken. Hier mehr Details dazu: Scarily realistic Einstein (Daily Mail)

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CyberEmotions-Project der EU

Mit vierjähriger Laufzeit beginnt dieses Jahr ein interessantes Forschungsprojekt.

Für die Erforschung emotionaler Reaktionen im Rahmen des CyberEmotions-Projektes der EU erhält die Jacobs University rund 420.000 Euro. Im Fokus des CyberEmotions-Konsortiums stehen sowohl der Nachweis als auch die Entstehungsmechanismen kollektiver Emotionen in Internet-Communities und deren Rolle für das emotionale Klima in unserer Gesellschaft. An dem Projekt, das Anfang 2009 mit vierjähriger Laufzeit startet, beteiligen sich Emotionspsychologen, Informatiker, Theoretische Physiker sowie Experten für Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität und Komplexe Systeme von 9 Forschungseinrichtungen aus 6 EU-Ländern. Projektleiter an der Jacobs University ist Psychologieprofessor Arvid Kappas. Quelle http://idw-online.de/pages/de/news295386

Weitere Informationen finden sich auf der dazugehörigen Webseite
http://www.cyberemotions.eu/

Immersion in der Wissenschaft

Über Herbststernwind bin ich auf folgenden interessanten Artikel über Wahrnehmung in der spektrumdirekt aufmerksam geworden. Wissenschaftler untersuchen, inwiefern man sich in einen anderen Körper hineinversetzen kann. Die Ergebnisse sind erstaunlich, obschon sie mich nicht wirklich überraschen. Ein Proband bekommt über eine AR-Interface vorgegaukelt, ein virtueller Körper sei sein Eigener. Nun wird sein virtueller Körper mit einem Messer bedroht und man misst die emotionale Reaktion seines eigenen, physischen Körpers.

Übertragen auf virtuelle Welten, erklärt dieses Experiment, warum immersive Welten so gut funktionieren. Mit AR wird dann die visuell-kinästhetische Koppelung kommen.

Erfolgreiche Eröffnung der IWM-Insel

Heute um Punkt 17:00 Uhr fand die Eröffungsfeier der Second Life-Insel des Institutes für Wissensmedien aus Tübingen statt.

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Die Insel wurde mit einer Ansprache des Direktors Herrn Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse eröffnet. Anschließend erfolgte ein sehr interessanter Vortrag von Johannes Moskaliuk über virtuelle Welten, Lernen in 3D und der Beobachtung 2. Ordnung im 3D-Internet. [Weiterlesen…]

SAP erforscht Zukunft des Einzelhandels mit Second Life

SAP hat auch noch nicht die Nase voll von Second Life. Im Bereich Logistik, Geschäftsprozesse und der dazugehörenden Datenverarbeitung hat man hier bereits entsprechendes Know-How, welches man für virtuelle Welten wie Second Life nutzen möchte.

In der Annahme, „virtuelle“ Einzelhändler benötigen genau wie der „reale“ Einzelhandel eine entsprechende IT Infrastruktur, forscht SAP an der Vernetzung beider Welten. RFID Technologie und SAP Know-How sollen es möglich machen…

Wenn Lernforschung im Adventskalender steckt

Tübingen, 24.11.2008

Am 1. Dezember 2008 um 17:00 Uhr eröffnet das Institut für Wissensmedien seine neue virtuelle Filiale in der Onlinewelt Second Life. Neben einem kurzen Vortrag zum Thema „Lernen in Second Life“, fällt der Startschuss für einen virtuellen Adventskalender: Hinter 24 Türchen findet sich Spannendes zum Thema Lernen und Forschen in Second Life.

IWM Second Life

Das virtuelle Forschungslabor haben die Tübinger eingerichtet, um computerunterstütztes kooperatives und individuelles Lernen in 3D-Umgebungen zu untersuchen. Das Institut für Wissensmedien kooperiert hier eng mit Johannes Moskaliuk von der Abteilung Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie der Universität Tübingen. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt werden mit Hilfe einfacher Kategorisierungsaufgaben das individuelle Lernen und die kooperative Wissenskonstruktion untersucht. Die Teilnehmer der geplanten wissenschaftlichen Studien und Experimente werden dabei direkt aus dem aktiven Nutzerkreis von Second Life angeworben. [Weiterlesen…]