FESTO gewinnt Zukunftspreis mit bionischem Handling Assistent am Vorbild des Elefantenrüssels

Die Firma FESTO mit Sitz in Esslingen am Neckar wurde mit ihrem „bionischem Handling Assistent“ am 21. Spetember für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.

In Kooperation mit dem Fraunhofer IPA ist es gelungen, am Vorbild eines Elefantenrüssels einen bionischen Greifarm zu mit faszinierenden Eigenschaften entwickeln, der in Zukunft in zahlreichen Anwendungsbereichen eingesetzt werden kann:

„… Mit mehr als 40.000 einzelnen Muskelfasern kann sich der Elefantenrüssel in jede Richtung frei bewegen. Das faszinierte die Ingenieure von Festo und inspirierte sie zu einem Handhabungssystem, das viel weiter geht als das, was bisher in der Industrieautomatisierung vorhanden war. Die Bewegungsfähigkeit geht sogar so weit, dass sich der Bionische Handling-Assistent von 70 Zentimeter auf 1,10 Meter verlängern kann, was sein natürliches Vorbild nicht vermag. „Damit gehen wir in eine neue Generation von Assistenzsystemen, deren Einsatzfelder gerade von diversen Forschungseinrichtungen und Hochschulinstituten definiert und geprüft werden“, so Dr. Peter Post, Leiter Research and Programme Strategy bei Festo. … “

Das Team von FESTO und das Fraunhofer IPA gewann jetzt den mit 250.000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis [Weiterlesen…]

Kulturschätze als 3D-Objekte

3D-Conform nennt sich das europäische Projekt, dass antike Kunstschätze in dreidimensionaler, virtueller Form archivieren soll.

Angefangen bei Bildern, Waffen, Vasen bis hin zu Großobjekten wie Tempeln soll für Mitarbeiter entsprechender Forschungsgebiete alles gescannt und getagt werden, was so in den Kellern der Museen zu finden ist.

Zum Einen, um eine Übersicht über die eingelagerten Bestände einzelner Museen zu bekommen, zum Andern, um über eine Software gleichartige Objekte zu finden. So ist es beispielsweise für die Restauration eines Objektes sinnvoll, vorher gleichartige Objekte aus der selben Epoche bezüglich Farbe, Form und Oberflächenbeschaffenheit zu studieren.

Die kommerzielle Verwendung der Technologie soll dahin gehen, dass mit Hilfe des Rapid-Prototyping-Verfahrens jeder die Möglichkeit hat, eine Nachbildung der Venus von Milo sein Eingen zu nennen, die sich von den bisherigen Schlüsselanhängern gewaltig unterscheiden wird.

Mit beteiligt an dem Projekt ist das in Darmstadt ansässige Fraunhofer Institut für Gafische Datenverarbeitung (IGD). Ein Bild dazu, sowie ergänzende Informationen, gibts hier.

Arbeitskreis E-Learning, 5. Termin

Vor ein paar Tagen fand der 5. Termin unseres Arbeitskreises E-Learning in virtuellen Welten statt. Nachdem wir das vorläufige Logo des Arbeitskreises vorgestellt haben, übernahm Herr Seitz vom Fraunhofer IPA mit seinem Avatar LeanAce Noel die Führung. Wir teleportierten zur Factory of e-Motion, über die Stephanie Posselt und Pia Piaggio schon berichtet haben.


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Es war ein hochinteressanter Ausflug in die Prozessvisualisierung, auch wenn ich den Eindruck hatte, dass viele von uns mit den technischen Details schlichtweg überfordert waren. Aber wir haben eine leise Ahnung von dem Aufwand bekommen, der hinter dieser SIM steckt.


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Einladung Arbeitskreis E-Learning, 5. Termin

Morgen ist es wieder so weit, es ist Arbeitskreisdonnerstag!

Arbeitskreis E-Learning

am Donnerstag, den 10.September 2009 um 18:00 bis 19:30 Uhr auf der Kybernethik 1 im Auditorium AVAMEO

Diesmal wandeln wir schon wieder auf den virtuellen Spuren von Pia Piaggio, denn unser Referent ist Stefan Seitz vom Fraunhofer IPA!

Stefan Seitz ist Projektleiter am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung und verantwortet dort das Themengebiet „Innovative Werkzeuge der Logistik“.
Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem gewinnbringenden Einsatz von IT-Werkzeugen in der Produktion. Für das 50jährige Jubiläum des Fraunhofer IPA hat er mit seinem Team die Factory of eMotions, eine virtuelle Fabrik auf Basis der Prinzipien der Materialflusssimulation, in Second Life geschaffen. Mit dieser neuen Plattform soll jedem Interessierten die Begeisterung nahegebracht werden, mit dem das Fraunhofer IPA seit Jahren die Produktion in Baden-Württemberg vorantreibt.

Eingeladen ist jeder Interessierte mit SL Account, wir bitten allerdings um unbedingte Voranmeldung per Email bei twuertz@avameo.de

Pia Piaggio in der factory of e-motion

Die Szenerie rund ums Web 3D ist derzeit ein wenig so, wie im Schwimmbad oder am Strand. Da dümpelt ein großes Wasser vor sich hin und manche stürzen sich ohne zu zögern in die vielversprechenden Fluten, andere vollziehen einen ausgiebigen Akklimatisierungsprozess und lassen sich langsam hineingleiten, einige stehen ratlos am Rand, strecken nach einigem hin und her mal ihren Fuß hinein oder lassen die Beine darin baumeln und wieder andere betrachten das Treiben verstohlen aus der Ferne.

Mit Köpper rein

Einige Beachtung wurde im Juli einem gern gesehenen Badegast im Second Life geschenkt. Keine mindere Institution als die Fraunhofer Gesellschaft stürzte sich mit lautem Platsch in den Community-Trubel. Immerhin zählt Fraunhofer gut 13.000 wissenschaftliche Mitarbeiter und ist die größte Gesellschaft für angewandte Forschung in Europa. Es setzt sich aus fast 60 Instituten zusammen, denen jährlich ein Budget von circa 1,7 Milliarden für ihre Arbeit zur Verfügung steht. Da kann man schon was mit machen.

Wellen machen

Das dachte sich auch das Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, kurz IPA, in Stuttgart und zwackte einen Teil der zur Verfügung stehenden Gelder für ein zweites Leben ( lol ) ab. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des IPA wurde im Juli die factory of e-motion auf der hauseigenen Sim im Second Life eröffnet. Der Name ist ein schönes Wortspiel: Es geht um Begeisterung und um die elektronischen Medien, die benutzt werden, um die Dinge in Bewegung zu bringen. Verantwortlich für das virtuelle Projekt zeichnet sich der Diplom Ingenieur Stefan Seitz, der im Second Life „…..ein hervorragendes Medium, um unsere Arbeit der Öffentlichkeit darzustellen….“ sieht.

Tief tauchen

Was es da zu sehen gibt, ist derzeit wohl einzigartig und aus programmiertechnischer Sicht phänomenal. „ Die Herausforderung lag vor allem darin, die Steuerungslogik für die Produktion abzubilden – also dem System beizubringen, ein Bauteil auf Maschine A zu produzieren, zu Maschine B zu transportieren und dort zu montieren. Die Plattform Second Life bietet dafür bisher keine Unterstützung“, erklärt Stefan Seitz, der im IPA auf Logistik spezialisiert ist. Was das konkret bedeutet, soll Pia Piaggio entdecken und ist heute mit seinem aka LeanAce Noel verabredet, um sich das Fabrikgeschehen näher erläutern zu lassen.

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Das Fraunhofer Institut öffnet die Pforten in SL

Namensgeber für die Fraunhofer-Gesellschaft war Joseph von Fraunhofer (1787–1826). Dessen hervorragende Leistung bestand in der Verbindung von exakter wissenschaftlicher Arbeit und deren praktischer Anwendung für neue, innovative Produkte.

findet man bei Wikipedia zum Thema Fraunhofer Gesellschaft.

„Schön,“ dachte ich mir, „und was geanau kann ich mir darunter vorstellen?“

Seit kurzem beantwortet eine Insel in Second Life die Frage nach dieser abstrakten Aussage, und es hat mir fast die Sprache verschlagen!

Zum Glück nur fast, sonst hätte ich nicht einen virtuellen Roboter per Voice über das Telefon steuern können!

Ja, richtig gelesen! Roboter anklicken, Telefon nehmen, Nummer wählen und Befehle erteilen :-D

Von der Benutzerfreundlichkeit der Spracherkennung können sich im Übrigen sämtliche Robohotlineanbieter ne dicke Scheibe abschneiden!

Neben zahlreichen technischen Raffinessen gibt es hier innovative und sehr liebevoll gestaltete Visualisierungen von Prozessen, und irgendwie kommt mir der alte Begriff „Made in Germany“ wieder als Gütesiegel in den Kopf.

Wie war das noch gleich? „Exakte wissenschaftliche Arbeit, deren praktische Anwendung für innovative Produkte“ …ich finde, das ist hier 1:1 umgesetzt worden!

Prozessvisualisierung in Virtuellen Welten

Stefan Seitz, Wissenschaftler am Fraunhofer IPA päsentiert im Bereich der Prozessvisualisierung ein Baukastensystem, um Second Life für die Visualisierung von Produktionsprozessen zu nutzen.

Neben E-Learning-Anwendungen bieten sich Virtuelle Welten wie Second Life natürlich auch für diesen Zweck an. Der Mehrwert, in der Gruppe einen gemeinsamen virtuellen Besuch in einer Fabrik vorzunehmen, reduziert nicht nur Reisekosten. Die kostbare Reisezeit kann produktiv für andere Dinge genutzt werden.

Da ist es wohl kein Zufall, dass ich zu einem ähnlichen Thema gerade eine Bachelorarbeit betreue.

Die SIM mit dem Baukastensystem, um Fabriken zu bauen, befindet sich wahrscheinlich unter dieser SURL im Second Life-Grid. Leider ist die SIM gesperrt.

Wir haben aber bereits eine Besichtigung angefragt. Über Stefan Seitz berichteten wir bereits im Dezember 2008.

Markerlose Trackingtechnologien für Augmented Reality

Das Unternehmen InnoTeamS entwickelt im Zusammenarbeit mit Rittal Augmented Reality-Lösungen für Montageinstruktionen. Mit diesen Lösungen können über das Internet quasi „Vor-Ort-Beratungen“ durch Spezialisten durchgeführt werden, obwohl diese gar nicht physisch vor Ort sind.

InnoTeamS wurde für seine Innovation unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler als eines von 365 Unternehmen und Organisationen als zukunftsweisende Ideenschmiede der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgewählt.

Interessant ist ein Hinweis auf der Seite von InnoTeamS, dass das Fraunhofer Institut bereits an markerlosen AR-Lösungen arbeitet:

Am Fraunhofer-IGD werden markerlose Trackingtechnologien entwickelt, durch die AR-Anwendungen auch im industriellen Umfeld (z.B. bei starken Verschmutzungen und wechselhafter Beleuchtung) eingesetzt werden können.

Leider sind keine Detailinformationen verfügbar. Markerlose Trackingtechnologie haben den Vorteil, das Environments eben nicht mehr durch einen Marker instrumentalisiert und ggf. kalibriert werden müssen.

AR-Brillen in 2013

Laut diesem Artikel im Handelsblatt können wir im Jahr 2013 mit speziellen Brillen rechnen, die herkömmliche Displays ersetzen und im Augmented-Reality-Umfeld eingesetzt werden können, zunächst als Navigationshilfe für Monteure. Die Technologie wird am Fraunhofer Institut Photonische Mikrosysteme (IPMS) entwickelt.

Fraunhofer Holodeck beim Stuttgarter IdeenPark

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Von Samstag, 17. Mai, bis Sonntag, 25. Mai 2008, findet auf der Messe Stuttgart der ThyssenKrupp IdeenPark statt. Als einer von rund 120 Partnern wird sich das Fraunhofer IAO an der Technik-Erlebniswelt beteiligen und mit einem Mitmach-Exponat aus dem Bereich Virtual Reality vor Ort sein.

Hier sieht man, dass Technik und Bildung in direktem Zusammenhang stehen. Einige Unternehmen haben das Verstanden. Der ThyssenKrupp IdeenPark richtet sich an Schüler, Jugendliche und Familien wobei der Eintritt frei ist.

Weitere Infos:
http://idw-online.de/pages/de/news260022

Location:


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