Pia Piaggio schippert nach Barcelona

Pia Piaggio

Wie jedes Jahr fallen die Medien derzeit wieder ins tiefe kühle Sommerloch. Was soll man sich auch die Finger wundtippen, wenn’s doch keiner liest. Wen interessiert schon das Second Life an einem realen weissen Sandstrand mit Palmenhimmel, im Hintergrund das Scheppern der Eiswürfel im Shaker, nebendran ein braun gebrannter Körper zum Anfassen nahe?

Da muss man sich schon was einfallen lassen, um die Leser anzulocken. Das aktuelle TOUCH-Magazin hat sich als Lockstoff eine Sommerlochrabattaktion ausgedacht. Nicht schlecht. Ich meinethalben will Pia Piaggio heute in mein Wahlheimatland Spanien entführen. Im virtuellen Sim-Angebot ist Valencia, Ibiza, Katalonien und natürlich DIE spanische Stadt schlechthin: Barcelona. [Weiterlesen…]

SL und Google Maps Mashup von Daden Limited

In einem aktuellen Video zeigt Daden Limited eine interessante Kombination von Second Life und Google Maps.

Teleport:http://slurl.com/secondlife/daden prime/227/19/399

Daden hierzu:
A few months ago Second Life introduced the ability to bring web pages into SL – although you could not interact with them.
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1. Hilfe für Second Life – Buchbesprechung

Erste Hilfe für Second Life

Am 23. Juni kündigten wir das neue SL Buch von S. Eicke Asmus an. Nun flatterte der Buchtitel „1. Hilfe für Second Life® – Erfolgreich im Web 3D“ in die Redaktion von SLTalk & Partner und wir wollen es Euch etwas näher vorstellen. Eicke Asmus ist auch der Macher der bekannten SL-Toolbar, die unter anderem den WIMS-Dienst (Web Instant Message to Second Life) von SLTalk & Partner bereits im März letzten Jahres als festes Feature integrierte.

Das Buch kostet 14,95 € bei Amazon und kommt mit 105 Seiten daher. Eicke möchte nach vielen Diskussionen um Second Life aufklären, was Second Life ist und was nicht. So liest man auch dem Buchcover:

Nachdem sich die Diskussion über Second Life beruhigt hat, ist nun die Zeit gekommen, die Möglichkeiten und Chancen der virtuellen Welt neu auszuloten.

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Pia Piaggio beim Pink Floyd Konzert

PiaIch habe gar nicht lange gefackelt. Eile war geboten, nachdem ich es bei Virtual World Info gelesen hatte: In wenigen Stunden wird im Second Life ein Pink Floyd http://www.floydian.de Konzert stattfinden. Also logge ich mich ein und entführe Pia Piaggio direkt vom Strand zur Konzertbühne.

„Och Mensch Stephy,“, jammert Pia, „ jetzt machst du gleich wieder den totalen Stress. Dabei freue ich mich so sehr, dich wiederzutreffen! Lass uns doch noch ´nen Drink nehmen und uns dann gemütlich aufmachen.“ Aber ihr letzter Satz geht schon im Teleportsog unter.

Die betagte Musikertruppe hat sich mit ihrer Show auf dem Gelände von New Media Consortium (NMC) angesiedelt. Wiederbelebt wird das Album „The Wall“ von 1979 und die damalige Reallife-Show vom 21.Juni 1990 in Berlin . In Zusammenarbeit mit CARP (Cybernetic Art Research Project) machte sich die Band daran, eine virtuelle Show daraus zu entwickeln. Die erste Second-Life- Version wurde vierzehn Mal gezeigt und zog insgesamt 1260 Avatare in ihren Bann. Zunächst gab es jedoch nur eine abgespeckte Darbietung, sowie jede Menge Poseballs zum Benutzen. Die Überarbeitung zeigt nun die totale Show und nennt sich „The Wall V-2“. Na, Pia Piaggio, dann mal los zum Ort des Geschehens auf der Sim NMC Campus West . [Weiterlesen…]

E-Learning, E-Learning und E-Learning in Second Life

Jetzt bin ich in Folge gleich zwei mal auf den eLearning Technology Blog von Tony Karrer aufmerksam geworden, und zwar einmal über den Web3D-Blog von René Welter und über den Blog TheFutureOfLearning von Ulrike Reinhard.

Hier einige der Videos, die ich auf Tony Karrer’s Seite gefunden habe:







Pia Piaggios Urlaubsbrief

Liebe Stephy,

Hier in Norddeutschland erhole ich mich prächtig.


Strandkorb

Die Tage verbringe ich fast immer am Strand.


Muscheln

Ich habe schon viele schöne Muscheln gefunden…..


Sandburgen

….und manchmal versuche ich mich im Sandburgenbau.


Leuchtturm

Oder ich steige hoch auf den Leuchtturm und beobachte die Möwen mit ihren
eleganten Schwingen über dem glitzernden Meer.


Ferienhaus

Nachmittags genehmige ich mir meist ein kleines Nickerchen
in meinem schönen Ferienhaus.


Piratenbar

Gegen Abend schaue ich gerne im Piratenbecken vorbei und nehme einen
Cocktail an der Bar.


Traumhaus

Und mein Traumhaus habe ich auch schon gefunden. Ein Fotograf wohnt da, den ich
sicher bald mal kennenlerne…..


Sehnsucht

Abends sitze ich oft an der Mole und frage mich, wie es Dir wohl so geht.
Ich freue mich schon sehr, wenn Du dich wieder einloggst!

Herzliche Urlaubsgrüße

von Deiner Pia

Pressefotografie in Second Life

Wie auch bei uns im Angebot zu finden, Informiert nun Complecta zum Thema „Pressefotografie in Second Life“:

St. Gallen / Second Life, den 26. Juni 2008

M E D I E N I N F O


Complecta bietet Pressefotografie in Second Life

Die Angebote in der virtuellen Welt Second Life (SL) werden immer vielfältiger: Neu bietet die St. Galler Agentur Complecta neben der Kommunikation auch professionelle Event- und Pressefotografie in der 3D-Welt an. Eine innovative Dienstleistung.

In der „echten“ Welt werden Anlässe, Eröffnungen und Produktlancierungen schon lange mit Fotos dokumentiert. Dies verleiht den Informationen mehr Unterhaltungswert, Inhalt und Anschaulichkeit. „Professionelle Event- und Pressefotografie macht auch in Second Life Sinn – schliesslich ist die virtuelle Welt genauso real und existent, wie das echte Leben“, ist Stefan Grob, Geschäftsleiter der Complecta, überzeugt. Und weiter: „In der Pressearbeit nehmen gute Fotos einen immer höheren Stellenwert ein. Als erste PR-Agentur der Schweiz, die auch in Second Life eine Präsenz hat, ist es nur logisch und konsequent, dass wir unseren Service der Pressefotografie auch inworld anbieten.“ Die SL-Reporter der Complecta haben sich während der letzten Monate in Second Life viel Know-how über perfektes „Photocapturing“ angeeignet und sind nun fit, Events, SL-Präsenzen, Porträts und andere virtuelle Designs wirkungsvoll in Szene zu setzen. Damit ergänzt die Complecta Ihr Angebot in der virtuellen Welt um eine innovative Dienstleistung.
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Was bewegt die Nutzer wirklich?

Ich muss gestehen, dass ich nicht besonders überzeugt bin von trivialisierten Umfragen in denen die Teilnehmer anhand einer simplen Matrix Ihre Kreuzchen machen. Zugegeben, dies ist eine sehr kostensparende Möglichkeit sich einen groben Eindruck über die Zielgruppe zu verschaffen. Mehr aber aus meiner Sicht auch nicht. Qualitativ Hochwertige Methoden wie beispielsweise von Nextpractice entwickelt, scheinen mir doch Aussagekräftiger zu sein.

In der Abhandlung Wie virtuelle Welten wirken im Kapitel Problemaufriss schreibt dazu Prof. Dr. Jürgen Fritz:

Das Problem der Medienwirkungsforschung betrifft auch Forschungsbemühungen, die darauf gerichtet sind, die Wirkungen virtueller Welten zu erfassen. Mit Hilfe von Experimenten, speziellen Felduntersuchungen und Befragungen versucht man, Antworten auf die Frage zu finden, ob von Computerspielen problematische Wirkungen ausgehen können.

Die engen Fragestellungen der Untersuchungen, Unterschiede in den Forschungsmethoden und uneinheitlich benutzte Begriffe lassen es kaum zu, die deutlich divergierenden Ergebnisse angemessen miteinander zu vergleichen. Wie schon bei der Medienwirkungsforschung lassen sich eindeutige und in sich konsistente Ergebnisse kaum gewinnen. Auch hier gilt, dass sich das komplexe Bedingungsgefüge der Wechselwirkungsprozesse zwischen Computerspiel und Spieler durch die praktizierten Formen der empirischen Untersuchungen und die damit verbundenen sehr engen Fragestellungen nicht angemessen erfassen lässt.

Einen Interessanten Ansatz findet man auch bei Macromedia Fachhochschule der Medien.

In einer Pressemitteilung mit dem Titel Erlebnisforschung: Neue Instrumente an der Macromedia FH entwickelt liest man auszugsweise:

Unter Erlebniswelten versteht man verschiedenste Stätten, an denen das Erleben im Mittelpunkt steht. Dazu gehören Markenwelten, aber auch Transport-, Medien- und Arbeitswelten, wie Bahnhöfe, virtuelle Umgebungen oder Bürogebäude. „Markenwelten funktionieren nur mit großem Budget. Daher ist es verwunderlich“, gibt Ellert zu Bedenken: „dass die Wirkung bisher kaum kontrolliert wird.

Virtuelles Museeum Ahlen in Ahlen / Westfalen von 5DAG

Soeben habe ich folgende Schlagzeile

Sensationelle Entwicklung von 5DAG macht Museum im Internet dreidimensional interaktiv begehbar

auf innovations report gelesen.

Die deutsche Firma 5DAG erstellt virtuelle Welten am Beispiel realer Umgebungen, ähnlich wie dies Twinity realisiert.

Die erste Frage, die ich mir stellte war, ob die Welten lediglich nur dreidimensional begehbar sein werden oder auch dreidimensional erlebbar? Was der Unterschied ist? Ich spiele natürlich auf den Avatar-Effekt und die Immersion an. In diesem Film, den ich leider nicht als YouTube-Variante gefunden hatte, sieht man einen Avatar.

Am Ende des Videos ist folgender wünderschöner konstrukivistischer Claim von Reiner Heller/2webstar zu lesen:

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. Mit uns sind Sie virtuell schneller der Realität nahe, als es in der Realität möglich wäre.

Das Projekt scheint noch am Anfang zu stehen. Investitionsstrukturen sind, wie bei Twinity, noch nicht transparent oder werden noch aufgebaut. Wir werden die 5DAG – Creating Worlds, auf unseren Konvergenz- und Technologieradar aufnehmen und weiterhin beobachten.

Bzgl. des User-Generated-Content-Gedankens, der in Welten wie von 5DAG oder Twinity eher zweitranging sind, stellt sich die Frage, inwiefern offene und einfache Schnittstellen geschaffen werden, sodaß Third Party Content Supplier und Developer an den Geschäftsmodellen partizipieren können. Dies scheint mir ein sehr wichtiger Aspekt zu sein, wenn es darum geht in kurzer Zeit vielen hochwertigen Content zu erzeugen.

Die Nachfrage wird sicherlich kommen, sobald die ersten aus der Web 2.0 Diskussion wach werden und merken, dass das NEXT GENERATION INTERNET vor der Tür steht – nämlich das 3D-Internet :-)

Volle Browserunterstützung in Second Life?

NuantiLaut einer Meldung von golem entwickelt Nuanti , (ein Unternehmen von Linden Lab, mehr als das was auf dem Artikelfoto hier zu sehen ist gibt es auf der Webseite momentan noch nicht) eine Technologie, die es auch ermöglichen soll, komplette Webfunktionalität innerhalb SL bereit zu stellen. Wie komplex das ganze ist, wird sehr schön in dem Artikel von Golem angerissen. Meta, so der Name der Lösung, wird als Open Source demnächst unter meta.nuanti.com bereit gestellt…