Rezension: Gewaltphantasien Zwischen Welten und Wirklichkeiten

Auf den Herausgeberband von Frank Robertz bin ich im Rahmen der Diskussion um virtuelle Leichenschänder in unserem Blog aufmerksam gemacht worden.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert, deren erster Teil sich mit den „Grundlagen der Entwicklung und Ausgestaltung von Gewaltphantasien“ beschäftigt. In diesem Teil geht es hauptsächlich darum, dass Gewaltphantasien bei Kindern völlig normal und unbedenklich, eher sogar entwicklungsfördernd zu bewerten sind, da sie als Ventilfunktion die vom Kind subjektiv empfundene, eigene Hilflosigkeit erträglich machen. Die Gedanken des Autoren Gerald Jörns gehen hier wesentlich weiter, als nur bis zu dem Punkt „Der Amokläufer hat Egoshooter gespielt“, an dem die Autoren der Verbotsgesellschaft gerne aufhören.

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Augmented Reality und die altbackene Seite der Kriminologen

Bei Gerald-Jörns habe ich gerade einen Artikel über Sonys Werbespot zur PlayStation Vita gefunden, in dem altbackene Kriminologen unter Beweis stellen, dass sie mit völliger Ahnungslosigkeit gesegnet sind.

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat ein Schriftstück herausgegeben, in dem es vor einer Werbung der PS Vita warnt. Gemeint ist folgendes Video:

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