Rosedale’s neues Baby

„Wir verstehen Virtual Reality noch nicht“, wird Rosedale von der fillmore.at zitiert. Der Vater von Second Life und VR hat ein neues Baby namens „High Fidelity„.

Das ich ein Fan von Rosedale bin, brauche ich nicht zu sagen. Seine Genialität, die er in die Plattform Second-Life einbrachte, habe ich versucht, durch mein WIKT-Metamodell zu erklären. Mit seinem neuen Baby High-Fidelity geht Rosedale einen entscheidenden Schritt weiter. Neben den WIKT-Kriterien kommt ein neues Element hinzu. Er versucht das entscheidende Manko zu eleminieren, dass Second Life u. a. daran hinderte, den Durchbruch zu erlangen: Das komplexe und komplizierte User-Interface. Es ist Fluch & Segen zu gleich. Auf der einen Seite unterscheidete die Fülle der Möglichkeiten Second Life von anderen Plattformen. Die schier unendlichen Möglichkeiten der Kreativitätsentfaltung sorgen dafür, dass Second Life immer noch am Leben ist. Aber die Komplexität des User-Interfaces erschlägt den durchschnittlichen Endverbraucher. Erst wenn es gelingt, virtuelle Welten so einfach zu bauen wie in WorldBuilder, sind wir einen entscheidenden Schritt weiter:


In High Fidelity sieht das im Moment zwar noch hemdsärmelig aus, aber es geht in die richtige Richtung! Hier kann man in ECHTZEIT Rock, Paper, Scissors (Papier, Schere, Stein) spielen. Mit geringer Latenz und dabei werden die Gesten der Hände in Echtzeit gescannt, auf die virtuelle Welt angewendet UND über das Internet übertragen (geteilt) !



HAMMER!

Virtual Fashion Shopping – Fraunhofer Institut machts möglich

Fraunhofer Virtual Shopping

Auch wenn Einkaufen für viele Menschen als ein Erlebnis wahrgenommen wird, so stößt man doch bei der Vielfalt an Angeboten oft an die Ermüdungsgrenzen. Um die Suche nach dem neuen Outfit zu revolutionieren, zeigt die Deutsche Welle in einem Beitrag wie das Fraunhofer Heinrich Hertz Institut die Auswahl vereinfachen will. [Weiterlesen…]

Apple erhält Multi-Touch-Patent für 3D-Gesten

Patentierte 3D Gesten

Apple patentiert neben Multi-Touch-Gesten im 2D-Bereich für iPads und iPhones nun wohl auch Gesten für die 3D-Eingabe, Manipulation, Modellierung usw. Das dürfte ein spannender Krieg werden mit Firmen wie Microsoft, die bereits Produkte wie die neue XBox mit Kinect am Start haben. Ebenso werden sich Firmen verteidigen müssen, die generell Bewegungen bzw. Gesten im 3D-Raum nutzen wollen.

Auf der CeBIT 2010 habe ich in diesem Jahr ein computergestütztes Rehabilitationstraining gesehen. Hier musste der Patient die exakten Bewegungen eines Avatars nachmachen. Über mehrere Sensoren wurden dabei die Bewegungen an Handgelenken, Unterarmen und Oberarmen abgenommen. Wich die reale Bewegung der Bewegung des Avatars ab, wurde dies sofort am Bildschirm sichtbar.

Das könnte wieder eine „heiße“ Patentdiskussion werden, wenn sich der erste Player „natürliche Gesten“ patentieren lässt.