Pia Piaggio im Goethe-Institut


Pia Piaggio im Goethe-Institut

Im August 2011 feierte das Goethe-Institut in Second Life™ sein dreijähriges Jubiläum. Damals, als diese virtuelle Welt noch im Hype lebte, entschied sich das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland für eine dortige Präsenz. Diesen Schritt sah man als Erweiterung der inhaltlichen Arbeit an, also die deutsche Sprache und Kultur global zu vermitteln. Heute will ich mit Pia Piaggio mal schauen, was aus der virtuellen Repräsentanz geworden ist. Trägt die Sim zu den Zielen des Instituts bei oder dümpelt sie verlassen und traurig im Gridozean herum?

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Vernissage der Kunst-Installation: Goethe-Institut in Second Life

Das Goethe-Institut in Second Life lädt am

25.11.2009 um 19:00 Uhr

zur Vernissage. (10:00 SLT)


Hommage an Beuys

Aussteller sind das italienische Künstlerpaar Franco und Eva Mattes alias 0100101110101101.ORG.
In drei orangenen Boxen stellen sie ihr Werk „7000 Eichen“ aus, eine Hommage an Joseph Beuys.

Somit sind sie die ersten Künstler, die vom Goethe-Institut eingeladen wurden, ein Kunstwerk auf der SIM zu erschaffen.
Besonders interessant finde ich dabei die Interaktionsmöglichkeiten des Betrachters!

Er kann einzelne Teile der Ausstellung, einen Stein und einen Baum in sein Inventar kopieren, und auf seiner SIM rezzen, und die neue Position von Stein und Eiche wir dann auf einer Karte im WEB abgebildet. So lässt sich die Verbreitung über das ganze Grid beobachten.

Also ich werde wohl dabei sein…

Der Erlkönig – Einmal anders

Eine neue „Machinima-Interpretation“ von Goethe’s Erlkönig:


Voten kann man hier.

Pia Piaggio gets rhythm

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Der kurze Überblick zu den aktuell existierenden Web 3D-Welten hat mich einigermaßen nachdenklich gestimmt. Ohne Schwierigkeiten zieht der Autor 50 virtuelle Welten aus seinem Hemdsärmel, präsentiert sie uns, als sei es das normalste der realen Welt, und betont auch noch, es sei nur eine Auswahl, die keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit erheben würde. 300 Millionen Menschen besitzen heutzutage einen Avatar, mit dem sie in einem dieser Metaversen herum avatieren. Dabei spricht keiner mehr von einem Zweiten Leben – ein Ausdruck, der wohl wirklich nur dem Markennamen einer dieser Cyberwelten zu verdanken ist. Denn um ein zweites Leben neben dem ersten geht es gar nicht. Vielmehr ist es doch das erste, ganz reale Leben, das bestimmte Dinge im Web 3D erledigt. Mehr ist es nicht. Fast schon unglücklich scheint der Name Second Life gewählt, wenn man es einmal sehr nüchtern, faktisch betrachtet. Aber immerhin hat er für so viel Wirbel gesorgt, dass die meisten zumindest von EINER virtuellen Welt wissen, dass es sie gibt, auch wenn sie vielen noch völlig überflüssig erscheint.

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Pia Piaggio besucht Goethe

Immer mal wieder geht es um Sieg oder Niederlage des Second Lifes. Weitere 3D-Welten öffnen ihre Plattform und laden zur Avatarsierung ein; locken mit allerlei Stöffchen ihre zukünftigen Residents an. Um Sieg oder Niederlage kann es demnach wohl kaum noch gehen – bald werden es alle wissen: Das Web 3D wird nicht einfach verschwinden, nein, es wird sich entwickeln. Dazu gehört unter anderem eine Diversifizierung frei nach dem Motto: Jedem Mensch seinen Avi und jedem Avi seine Welt. [Weiterlesen…]

Goethe-Institut eröffnet Präsenz in „Second Life“

(Pressemitteilung) Ab dem 28. Juli 2008 können alle Besucher der Internet-Welt „Second Life“, die sich für Deutschland und die deutsche Sprache interessieren, ein umfangreiches Veranstaltungs- und Informationsangebot nutzen: In der „Second Life“-Präsenz des Goethe-Instituts gibt es Videos, Deutsch-Schnupperkurse und einen moderierten Deutsch-Treff sowie ein Kulturprogramm.


Bernd Begemann in Second Life

Was: Eröffnung der „Second Life“-Präsenz des Goethe-Instituts mit einem Live-Konzert von Bernd Begemann

Wann: 28. Juli 2008, 17 Uhr

Wo: www.goethe.de/secondlife

In „Second Life“, der virtuellen Welt im Internet, die vollständig von ihren Bewohnern erschaffen und weiterentwickelt wird, ist künftig auch das Goethe-Institut präsent. Die Besucher können dort in einem virtuellen Klassenzimmer an einem kostenlosen Schnupper-Deutschkurs teilnehmen, Videos anschauen oder an einem täglichen moderierten Deutsch-Treff im Café teilnehmen. Das weltweite Netz der Goethe-Institute und deren aktuelle Veranstaltungen werden in einer begehbaren Weltkarte dreidimensional dargestellt. Dies ist ein erster Schritt des Goethe-Instituts, um die Möglichkeiten für Spracherwerb und interkulturellen Dialog in 3D-Communities zu erproben. [Weiterlesen…]

Deutschland orientiert sich im 3D-Internet und E-Learning

Nach dem Hype und Anti-Hype um Second Life® im letzten Jahr sind die Projektverantwortlichen im Zukunftsbereich 3D-Internet vorsichtig geworden. Längst hat man erkannt, dass schnelle Erfolge ohne viel Aufwand hier nicht zu erwarten sind. Dementsprechend betonen die meisten Projektleiter auch den Evaluationscharacter Ihrer Bemühungen.

Trotz aller Spannungen und Widerstände beschäftigen sich aber auch in Deutschland immer mehr renommierte Bildungseinrichtungen mit dem Thema E-Learning mittels virtuellen Welten. Dass die Wahl der Plattform meist Second Life® ist, liegt wohl an den Möglichkeiten welche momentan woanders so nicht zu finden sind.

An dieser Stelle möchte ich einige Quellen anführen, die einen Einblick in interessante Aktivitäten auf diesem Sektor geben:

Im Bildungstalk des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität nahmen Ralph Müller (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Megadigitale sowie im Kompetenzzentrum für Neue Medien in der Lehre der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main), Bernd Schmitz (Dozent für Multimedia an der der Rheinischen Fachhochschule Köln), Matthias Rückel (E-Learning Spezialisten und Second-Life Akteur) und Sarah Voß (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Grafische Datenverarbeitung des Instituts für Informatik) Stellung zum Thema “Bildung im Second Life“?. Hier der Podcast:

Einen Mitschnitt der Metaverse08 zum Thema „Bildung in virtuellen Welten“ hat Christian Scholz (MrTopf) auf seinem Blog veröffentlicht. Anwesend waren Markus Bokowsky (Geschäftsführer, Bokowsky + Laymann GmbH), Jean Miller (Head of German Market Development, Linden Lab), Dr. Torsten Reiners (Second Life® Koordinator, Universität Hamburg und Dr. Klaus Ceynowa (Stellvertreter des Generaldirektors, Bayerische Staatsbibliothek). Den Podcast hier als Download.

Die Universität Bielefeld ist mit dem Projekt E-Learning 3D die Plattform Second Life® am evaluieren. Hier zwei aktuelle Videos:

Pia Piaggio sucht Hilfe

Ich habe es ja schon angedeutet: ich muss Pia auf die Sprünge helfen. Die Möglichkeiten mit meiner Avatarin sind so groß, dass ich sie nicht völlig alleine erkunden kann. Zum Thema „Avatar – Avatarin“ bin ich übrigens fündig geworden: SPONTO, Pia Piaggios ehemalige Kollegin vom Spiegel, nannte sich Avatarin und legitimiert somit den Gebrauch des Wortes in der femininen Form. Wunderbar. [Weiterlesen…]

Holla, Spanische Kultur virtuell entdecken

Das iberische Pendant zum Goethe-Institut geht mit breitem Multimedia Angebot neue Wege.
Neben einem eigenen Internet Fernsehkanal gehört auch die „Cervantes-Insel“ zum Medienkonzept.

Vermutlich interessant auch für deutsche Urlauber, welche nicht nur Sonne, saufen und Party in Spanien erleben möchten.

Längerfristig gesehen stellt CervantesTv.es nur die erste Phase eines breiter angelegten Projektes dar: Es soll eine Multimedia-Plattform für die Verbreitung der spanischen Sprache und Kultur über das Internet entstehen. Die neuen Online-Portale des Instituto Cervantes funktionieren bereits – auf der „Cervantes-Insel“ in Second Life® werden Spanischkurse angeboten – und in Kürze wird es ein durchgehendes Radioprogramm zu hören geben. Quelle: ttp://www.cafebabel.com/

Second Life ist das, was die Nutzer daraus machen

In dem Artikel Caerleon Island (Telepolis) vom 04.03.2008 schreibt der Autor Thorsten Küper in seiner Einleitung:

Schnell gehyped wurde Second Life® ebenso schnell wieder verflucht und von manchen sogar zur Brutstätte des Bösen erklärt. Wer sich dort aufhält, muss demnach entweder bescheuert, pervers oder kriminell sein – Mischformen sind natürlich auch denkbar. So muss sich der, der Second Life® nutzt – ich verwende nur ungern das Wort spielen –, zwangsläufig damit abfinden, misstrauisch von seiner Umgebung gemustert zu werden.

Trotz einiger Meldungen von Unternehmen welche Ihr „Experiment“ in SL erstmal wieder auf Eis legen, wagen dennoch viele renommierte Organisationen den Schritt in die dritte Dimension.

So meldet beispielsweise Bokowski und Laymann:

Das Goethe-Institut, das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland plant eine Niederlassung in Second Life® zu eröffnen. Auf der Goethe-Insel in Second Life® soll den Nutzern der virtuellen Welt, die sich für Deutschland und die deutsche Sprache interessieren zukünftig ein umfangreiches Veranstaltungs- und Informationsangebot präsentiert werden. …

Bayerische Staatsbibliothek – Schatzkammer des Wissens, Modernes Informationszentrum – Bald auch in Virtuellen Welten..