Pia Piaggio macht Urlaub

Es ist mal wieder so weit. In wenigen Tagen mache ich mich per Flieger auf in meine deutsche Heimat Mettmann.

Auf einige Sachen freue ich mich. Ich liebe lange Spaziergänge im urigen Neandertal und ein kühles Alster in einem der versteckten Gasthäuser, die bei Regenwetter ans Wirtshaus im Spessart erinnern. Ich freue mich auf das köstliche Eis vom Paciello, der mir schon die Eistüte gereicht hat, als ich gerade mal über die Ladentheke spähen konnte. Und – ich gebe es ja zu – das Wasser läuft mir im Munde zusammen, wenn ich an das, im Prinzip, sehr ordinäre Schaschlik vom Sabljac denke, der nach einhelliger Meinung ein echtes Geheimnis für sein Rezept haben muss.

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Second Life® endgültig Tod?

Fast ein Jahr ist es her, als sich Markus Breuer über das ZDF amüsierte.

Der Hype um die virtuelle Welt Second Life® ist vielleicht schon bald Geschichte. Wie aktuelle Zahlen der Linden Lab belegen, sind die aktiven Nutzerzahlen im Juni bereits wieder um 2,5 Prozent gesunken. Und auch das Wachstum der Population insgesamt erreichte das niedrigste Niveau der vergangenen sechs Monate. Noch ist unklar, ob es sich nur um eine vorübergehende Flaute oder schon um das Ende der Second Life-Hysterie handelt. Allmählich wird jedoch deutlich, dass die virtuelle Welt nicht das halten kann, was sie zunächst versprochen hat was sie zunächst versprochen hat beziehungsweise was sich viele Unternehmen erhofft hatten.

Ob nun Tod oder nicht, Hype zu Ende oder nicht. Ich habe mich gefragt, wie sieht das Grid eigentlich aus, wenn über 48000 User gleichzeitig online sind und habe folgenden Screenshot der Second Life® Grid-Map gemacht:


map_28000_user.jpg

Für die nicht Second-Lifer. Es handelt sich um einen Ausschnitt der über 18.000 Second Life-SIMs (Inseln) mit je 65000 qm. Ein grüner Punkt stellt je einen Avatar dar, der aktuell online ist.

Pia Piaggio prüft die Dresdner Bank

In einem vorangegangenen Beitrag von Anfang Mai schrieb ich: „……und nun gibt es hier bis Oktober normalerweise nur noch eine Wetterlage: Hitze……“. Gut, dass ich das Wort normalerweise in diese Aussage gesteckt habe, denn sonst würde ich jetzt ganz schön doof dastehen. Falls es sich in Deutschland noch nicht herumgesprochen hat: Das Wetter auf der Iberischen Halbinsel ist bisweilen eher Deutsch; kühl, grau und durchsetzt von Niederschlägen.

Regenwetter

Wie ich höre, herrschen dagegen in Mitteleuropa südländische Temperaturen. Selbst Nichtraucher verschlägt es vor die Kneipen oder in Biergärten, obwohl sie dort vom Rauch des wichtigsten Accessoires der Unbelehrbaren belästigt werden. Dann muss es schon ganz schön heiß sein im Deutschland. Glückwunsch, Ihr Lieben, das scheint einen guten Sommer zu geben.

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Nächster Schritt in Richtung Interoperabilität

Am 06.05. war es wohl soweit. Die Mitarbeiterin mit ihrem Avatarnamen Ruth Linden loggte sich an der Agent Domain im Linden Lab Testgrid an. Von dort aus sprang der Avatar Ruth Linden auf ein OpenSIM-Grid. Gelesen bei Sebi, Details bei Zha’s Virtual Musings

Second Life Community Meeting 2008 – Mit über 150 Teilnehmern ein voller Erfolg

slcm_2008Über 150 Teilnehmer waren am vergangenen Wochenende, vom 30.5. bis 1.6.2008, beim größten Second Life® Community Treffen außerhalb der USA anwesend.

Diese Zahl zeigt deutlich, dass trotzt monatelanger Negativpresse, Second Life® in Deutschland ganz und garnicht schwächelt. Im Jahr nach dem Hype und nach drei abgesagten Second Life® Veranstaltungen in 2007, wurde mit dem Second Life® Community Meeting 2008 (kurz: SLCM 2008), endlich auch diese Schallmauer für die virtuelle Welt, im für Linden Lab zweitwichtigsten Markt durchbrochen.

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Pia Piaggio holt sich alles gratis

Heute ist Brotbacktag auf der Finca. Dank der deutschen Backmischungen von LIDL gibt’s bei uns seit einigen Jahren nur noch hausgemachte Stullen. Jahrelang haben wir uns in unserer neuen Heimat mit Weißbrot vollgestopft. Bekommt man hier in allen Formen und Größen. Aber meist gibt es nur Weißbrot und sonst gar nix. Die hiesigen seltenen Integral-Varianten schmecken entweder wie die allerersten Ökobrote leicht muffig oder kosten unverschämt viel Geld. Spanien ist nun mal ein Weißbrotland und daran ändern auch zig Deutsche nichts, die hier leben.

Brotbacken braucht seine Zeit; der Teig muss gemengt werden und mehrmals gehen, bevor er im Ofen goldbraun ausbackt und das Haus mit dem leckersten Duft der Welt erfüllt. Glücklicherweise bleibt mir die Arbeit des Holzsammelns und Ofenheizens erspart, da ich die Brote in einem ganz normalen Gasherd ausbacke und nicht den traditionellen Finca-Backofen benutze.


Backofen

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Pia Piaggio auf der Modemesse

So langsam bekomme ich es auf die Reihe mit meinem Zweitleben. Pia avatiert endlich reibungslos. Sie geht, fliegt und teleportiert sich durch das Second Life, sucht und findet mühelos Orte und Veranstaltungen, die mich interessieren oder von denen ich einfach nur höre. Genauer gesagt lese ich darüber. Pflichtlektüre ist da unter anderem das kostenlose Magazin TOUCH, das regelmäßig Inworld berichtet und alle Rubriken einer ordentlichen Lifestyle-Zeitschrift abarbeitet. Ebenfalls die Foren Toolbar Info, Second Life® Info, Pedro Meya Marty, der Multimediablog oder German SL Style sind wahre Fundgruben für Infos rund ums Leben im Grid, wobei diese Nennungen beispielhaft für zahlreiche interessante Foren stehen.

Mir macht mein Zweitleben immer mehr Spaß. Die Liste der Locations und Events, die Pia Piaggio besuchen soll, wird immer länger. Ganz oben stehen diverse Museen, gefolgt von einigen Künstlervierteln und gespickt mit festen Dates aus den Bereichen Bildung und Kultur. Mit jedem Einloggen wird diese Liste automatisch länger, weil ich an jedem Ort Verweise auf weitere Locations finde, die das jeweilige Thema ergänzen, vertiefen oder ausweiten. Welch gigantisches Grid!

Um jeglichen unerwünschten Effekten von Immersion entgegen zu steuern habe ich mir relativ feste Zweitlebenszeiten eingerichtet. Dienstags ist ganz klar mein Highscore-Second-Life-Tag, an dem ich von morgens bis abends Zeit dafür habe. Die restlichen Wochentage sind von lauter Haupt-, Neben- und Freizeitpflichten durchsetzt und werfen höchstens mal ein Stündchen für Pia Piaggio ab. Samstags und Sonntags ist SL-Verbot auf der Finca. Sonst würde ich wohl meine Beziehung und Freundschaften im Erstleben aufs Spiel setzen. Ausnahmen gibt es nur, wenn ein wichtiges Event ansteht. Basta. So sieht es aus für Pia Piaggios Aktivitäten.

Apropos Spiel: Da hat doch die Zeitung CHIP das Second Life® endlich Anfang April in ihre Downloads aufgenommen und sortiert es dann auch noch ein in die Kategorie „PC-Spiele“. Ein Stöhnen ging an jenem Tag durchs Grid, aber es hat wohl kaum jemand gehört. Sonst hätte es doch sicherlich eine Art Anti-CHIP-Magazin-Inworld-Demo gegeben, weil deren Redaktion noch immer nicht begriffen hat, was das virtuelle Leben außer dem Spielen sonst noch alles anbietet. Oder habe ich etwa nicht begriffen, dass es doch nur ein Spiel ist?

Offen gestanden verwirrt mich diese virtuelle Welt manchmal ganz schön. Ich sitze hier auf meiner Finca und haue mir das Web.3D in all seinen Finessen, Tücken und Herausforderungen um die Ohren. Um einen ganz realen Standpunkt zu dieser virtuosen Virtualität zu finden hilft oft nur ein ausgedehnter Spaziergang mit den Hunden.

Hunde

Diese zwei Schätzchen holen mich immer wieder in mein wirkliches Leben zurück. Wir tapern über die Haine, kraxeln in tiefe Schluchten und kämpfen uns durch dicht zugewucherte Wälder. Das macht den Kopf frei, den Rücken locker und meist sehe ich die Dinge nach so einer Hunderunde glasklar.

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Pia Piaggio back to the roots

Wochenlang habe ich mich exzessiv mit meinem neuen Hightech-Equipment und den enormen Möglichkeiten des Onlineseins beschäftigt, und mein Büro so gesehen nur im Notfall verlassen.

Derweil haben die Olivenbäume kräftige Sockelsprosse aus ihrem Stamm herausgeschossen, die dringend entfernt werden müssen. Die Spuren des letzten Regens vor dem Sommer hat die strahlende Sonne schon weggetrocknet und nun gibt es hier normalerweise bis Oktober nur noch eine Wetterlage: Hitze und krustenharte Trockenheit. Das gefällt den Olivenbäumen zwar sehr, aber trotzdem brauchen sie alle Kraft für das Reifen ihrer Früchte, die schon in unzähligen Kügelchen die Baumkronen schmücken.

Olivenhain
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„Second Life – Eine Gebrauchsanweisung für die digitale Welt“ von Christian Stöcker

Sponto, Eine Gebrauchsanweisung für die digtale Welt

Der 1973 geborene Spiegel-Online-Reporter ging 2007 als Avatarin Sponto durchs Grid und war damit einer der ersten deutschsprachigen Autoren, die über das Second Life® schrieben. Im unterhaltsamen Stil erzählt er von seinen Erfahrungen und Erlebnissen dort. Sponto „…stolpert in die Welt“, „….kauft sich Haut und Haar“, trifft „Müde Hostessen, nackte Gäste“, erlebt „Das zweite Sterben“ , gerät „…. in den Picassogenerator“ und schließt mit der Frage „Und was kommt jetzt?“. Dabei ist dies nur eine Auswahl der insgesamt 26 verschiedenen Kapitelüberschriften. [Weiterlesen…]

Pia Piaggios erstes Event

Schon tagelang hagelt es Notecards zur Lesung von Renate Lubitsch im TOUCH-Kreativzentrum, gelegen im Künstlerviertel auf ……..Financial Island….. Freitagabend um 20.30 soll es losgehen. Pia Piaggio ist ganz aufgeregt. Schon nachmittags nervt sie mich.

Lesung

8 Fotos

Ausklang

7 Fotos


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