Die sieben Besonderheiten an Second Life

Ähnlich meinem WIKT-Metamodell, dass die Existenzsysteme für Wertschätzung, Identifikation, Kommunikation und Teil der Welt abbildet, habe ich eben dieses tolle Modell von Dr. Tony O’Discoll aka Wada Tripp auf dem Blog von Tony Karrer von den sieben Sensibilities gesehen:

  1. The Sense of Self
  2. The Death of Distance
  3. The Power of Presence
  4. The Sense of Space
  5. The Capability to co-Create
  6. The Pervasiveness of Practice
  7. The Enrichment of Experience

Für eine nähere Erläuterung bietet sich dieses Video an:



Seine Message ist ganz klar bzgl. virtueller Welten:

“ … Take the red pill …“

Pressefotografie in Second Life

Wie auch bei uns im Angebot zu finden, Informiert nun Complecta zum Thema „Pressefotografie in Second Life“:

St. Gallen / Second Life, den 26. Juni 2008

M E D I E N I N F O


Complecta bietet Pressefotografie in Second Life

Die Angebote in der virtuellen Welt Second Life (SL) werden immer vielfältiger: Neu bietet die St. Galler Agentur Complecta neben der Kommunikation auch professionelle Event- und Pressefotografie in der 3D-Welt an. Eine innovative Dienstleistung.

In der „echten“ Welt werden Anlässe, Eröffnungen und Produktlancierungen schon lange mit Fotos dokumentiert. Dies verleiht den Informationen mehr Unterhaltungswert, Inhalt und Anschaulichkeit. „Professionelle Event- und Pressefotografie macht auch in Second Life Sinn – schliesslich ist die virtuelle Welt genauso real und existent, wie das echte Leben“, ist Stefan Grob, Geschäftsleiter der Complecta, überzeugt. Und weiter: „In der Pressearbeit nehmen gute Fotos einen immer höheren Stellenwert ein. Als erste PR-Agentur der Schweiz, die auch in Second Life eine Präsenz hat, ist es nur logisch und konsequent, dass wir unseren Service der Pressefotografie auch inworld anbieten.“ Die SL-Reporter der Complecta haben sich während der letzten Monate in Second Life viel Know-how über perfektes „Photocapturing“ angeeignet und sind nun fit, Events, SL-Präsenzen, Porträts und andere virtuelle Designs wirkungsvoll in Szene zu setzen. Damit ergänzt die Complecta Ihr Angebot in der virtuellen Welt um eine innovative Dienstleistung.
[Weiterlesen…]

The AvaStar im neuen Look & Feel

Die AvaStar der BILD digital GmbH & Co. KG gibt es jetzt im neuen Look & Feel. Wie bereits vermutet, fährt man auch eine neue Strategie, denn von einer PDF-Ausgabe scheint man Abschied zu nehmen. Dafür sieht man nun mehr Online-Content. Außerdem wird neben Second Life auch über weitere Metaversen wie There, Kaneva und Entropia geschrieben.

Prof. Edward Castronova heute Live im virtuellen Campus Hamburg

Campus Hamburg

Prominenter Wirtschaftswissenschaftler aus den USA zu Gast auf dem virtuellen Campus Hamburg

HAW Hamburg, Ringvorlesung „Games & Beyond“
Dienstag 17.06.08, 17:00-19:00 Uhr: [Weiterlesen…]

Linden Lab eröffnet reale Residenz auf dem Mars

Also eine noch unwahrscheinlichere Schlagzeile ist mir so auf die schnelle nicht zugefallen. Aber irgendwie ist dass ja so was mit den Schlagzeilen. Kein Wunder, alle haschen nach Aufmerksamkeit und da muss die Headline schon greifen, da die Meldung sonst im Medienrauschen unter geht. Was Linden Lab da aushalten muss ist meiner Meinung nach allerdings schon mehr als geschmacklos, ich würde es geschäftsschädigend nennen.

Heise titelte am 19.05.2008
Neuer Chef von Second Life® sieht virtuelle Welt noch in den Kinderschuhen
mit Bezugnahme auf einen Artikel bei Technology Review
„Wir sind immer noch am Anfang“

Jetzt nimmt Welt Online mit Titel Second Life® rät Firmen von Online-Filialen ab Bezug auf ein Interview welches der Focus mit Linden Lab CEO Mark Kingdon führte (Headline hier noch „Zweite Chance für Second Life“ und was von Golem mit „Second Life® rät Firmen von Second Life® ab“ betitelt wurde:

Mark Kingdon, Chef des Second-Life-Erfinders Linden Labs, empfiehlt Geschäftsleuten, momentan „eher abzuwarten“ und sich nicht mit aufwendigen Filialen in der virtuellen Welt zu profilieren. In naher Zukunft sollten sie zurückkommen, „um dem ‚Zweiten Leben‘ eine zweite Chance zu geben“, sagte er dem Magazin „Focus“ laut dem Branchendienst Golem. (Quelle: Welt Online)

Das ganze gipfelt in Artikeln wie diesem bei digitalnext:

Was passiert mit Second Life? – Linden Lab überfordert mit Presserummel
Betreiber Linden Lab zeigt sich anhand des großen Medieninteresses um Firmen-Repräsenzen überfordert und rät Unternehmen zum Ausstieg aus der virtuellen Welt. Linden Lab zufolge haben die Medien die Erwartungshaltung der großen Markenartikler befeuert, schiebt der seit Mitte Mai amtierende CEO Mark Kingdon in einem Focus-Online-Interview den schwarzen Peter an Zeitungen, Magazine, Fernsehsender und…

Und so erleben wir momentan wieder wie Medien funktionieren.

Ich fragte Jean Miller (Hauptverantwortliche bei Linden Lab für die Entwicklung des deutschen Marktes) zu dem Interview beim Focus, und Sie antwortete mir: Leider war das Interview bei Focus gekürzt.

Also nochmal an alle die nicht nur Schlagzeilen lesen. Ein ausführliches Interview findet man bei Technology Review. Und die Schlagzeile meines Artikels sei mir verziehen…

House of Research legt Grundlagenstudie zu virtuellen Welten am Beispiel Second Life vor


Das zweite Leben auf dem zweiten Blick

Das Berliner Medienforschungsinstitut House of Research legt Ergebnisse einer Grundlagenstudie zu synthetischen Welten vor.

++ Fachartikel in Media Perspektiven erschienen
++ Präsentation auf dem medienforum.nrw am 11.06.2008

Vor gut einem Jahr hochgejubelt, dann ebenso abrupt fallen gelassen: am Beispiel von Second Life® lässt sich gut nachzeichnen, wie Hypes funktionieren. Oft weder im Auf- noch im Abschwung substantiell begründbar.

Der Medien-Hype basierte im Wesentlichen auf der expotenziell gewachsenen Zahl von Registrierungen, die allerdings wenig über die Zahl der tatsächlich aktiven Nutzer aussagt. Viele Unternehmen zog es 2007 ins Second Life, um dort nach neuen Marketing- und Vertriebskanälen zu suchen – oft allerdings mit Konzepten, die auf die Interessen und Motive der virtuellen Bewohner, auf die Logik des Systems, wenig bis keine Rücksicht nahmen. [Weiterlesen…]

Schatten in Second Life

Eins der Features die eine höhere Immersion in SL erzeugen werden ist sicherlich Schatten. Bisher haben sich die Designer mit Fixen Texturen als Schatten für manche Objekte beholfen, um einen natürlicheren Eindruck zu erzeugen.

David Gross scheint hier an einer Lösung zu arbeiten. Er schreibt als Zusatzinfo in einem Youtube Video: Please don’t bug me for the client,
It takes a serious system to run correctly at this moment.

HypoHeretic – Wie heute Kreative arbeiten

Einen interessanten Einblick in seine Arbeit gibt John C Martin II anhand der Entstehungsgeschichte des Machinimas „HypoHeretic“ gesungen von Kirsty Hawkshaw. Beide sind Member der Second Life® Community und trafen sich zuerst 2007 auf der SLCC in Chicago.

Im Februar 2007 publizierte Kirsty Ihre erste Vision des Themas auf youtube

Hier die Final Version produziert mit Reallusion iClone 2.5

ABN AMRO mit Telepräsenztechnologie

Die niederländische Bank ABN AMRO setzt als erste Bank eine Telepräsenztechnologie von Sony ein. Dabei handelt es sich um eine Art Viedokonferenztechnik mit „speziellen 3D-Effekten“ und der Möglichkeit, dass sich Gesprächspartner direkt in die Augen schauen können.

Sicherlich wird über die Augen ein höherer Grad an Immersion erzeugt, allerdings fehlt hier der gemeinsam geteilte virtuelle Raum, in dem man gemeinsam handeln kann. Diesen Aspekt virtueller 3D-Welten halte ich für einen entscheidenen Erfolgsfaktor für das 3D-Internet. Das „Teil-der-Welt“-System meines WIKT Metamodells beinhaltet diesen Aspekt.

Schatzsuche auf TUI Island: „The Secret of Heros“

seit dem Wochenende ist auf TUI Island nach der ersten im letzten Jahr, die zweite Schatzsuche gestartet. Aktionszeitraum ist bis Ende Juni 2008. Alle Besucher, die die vier auf der Insel versteckten Teile der Karte mit Hilfestellung durch das HUD (auf TUI Island erhältlich) finden, nehmen Teil an der Verlosung eines Hotelaufenthaltes für eine Woche, zwei Personen im Esperanza Mar Hotel auf Mallorca (RL).


TUI Island in Second Life

In einer atemberaubenden Jagd rund um die TUI Island konnte im vergangenen Jahr das Geheimnis der Göttin Besia gelüftet werden: Ihr fast vergessener, längst verloren geglaubter Schatz wurde gefunden. Womit aber niemand gerechnet hatte: Bei der Suche ist ein neuer Hinweis entdeckt worden. Und der deutet auf einen noch viel größeren Schatz hin…

Der Hinweis lautet: Die Gottheit Heros hatte Jahrtausende zuvor, geplagt von der Angst, der Schatz der Heroen könnte ihr entrissen werden, die heutige TUI Island als sicheres Versteck ausgesucht. Bis heute ranken sich Mythen und Legenden um den Schatz der Heroen. Gibt es ihn wirklich? Stimmt die Sage, dass er noch viel größer ist als der, der Göttin Besia? Die wirklich wichtige Frage lautet aber: Bist Du bereit, dieses Abenteuer auf Dich zu nehmen?

SL-URL zur TUI Island