Rosedale’s neues Baby

„Wir verstehen Virtual Reality noch nicht“, wird Rosedale von der fillmore.at zitiert. Der Vater von Second Life und VR hat ein neues Baby namens „High Fidelity„.

Das ich ein Fan von Rosedale bin, brauche ich nicht zu sagen. Seine Genialität, die er in die Plattform Second-Life einbrachte, habe ich versucht, durch mein WIKT-Metamodell zu erklären. Mit seinem neuen Baby High-Fidelity geht Rosedale einen entscheidenden Schritt weiter. Neben den WIKT-Kriterien kommt ein neues Element hinzu. Er versucht das entscheidende Manko zu eleminieren, dass Second Life u. a. daran hinderte, den Durchbruch zu erlangen: Das komplexe und komplizierte User-Interface. Es ist Fluch & Segen zu gleich. Auf der einen Seite unterscheidete die Fülle der Möglichkeiten Second Life von anderen Plattformen. Die schier unendlichen Möglichkeiten der Kreativitätsentfaltung sorgen dafür, dass Second Life immer noch am Leben ist. Aber die Komplexität des User-Interfaces erschlägt den durchschnittlichen Endverbraucher. Erst wenn es gelingt, virtuelle Welten so einfach zu bauen wie in WorldBuilder, sind wir einen entscheidenden Schritt weiter:


In High Fidelity sieht das im Moment zwar noch hemdsärmelig aus, aber es geht in die richtige Richtung! Hier kann man in ECHTZEIT Rock, Paper, Scissors (Papier, Schere, Stein) spielen. Mit geringer Latenz und dabei werden die Gesten der Hände in Echtzeit gescannt, auf die virtuelle Welt angewendet UND über das Internet übertragen (geteilt) !



HAMMER!

Computeranwendungen in der Zukunft

Computeranwendungen in der Zukunft

Eine große Gamerseite berichtete heute über das Spielen in der Zukunft. Dabei wurden 10 Punkte angesprochen, die für die Zukunft relevant werden sollen, die ich mir aber auch allgemeiner vorstellen kann:

  1. Human Interfaces
  2. Die Eingabemöglichkeiten für Spieler werden umfangreicher und doch weniger. Große, begehbare Plastikbälle machen virtuelle 3D Welten physisch erkundbar. Dafür fallen die kleinen Steuerelemente wie –kennt ihr noch?- der „Joystick“ weg. Die Steuerung der Zukunft erfolgt über Gesten.

  3. Holodecks im Wohnzimmer
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MPI für biologische Kybernetik interessiert an Zusammenarbeit im Bereich Kinect

MPI Kinect Facial CapturingEben sehe ich in der Beschreibung eines aktuellen Videos des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik Abteilung Cyberneum, dass man bei der momentanen Entwicklung für Kinect mit Fokus Facial Performance Capturing, auch an Zusammenarbeit mit externen Entwicklern interessiert ist:
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Microsoft Lightspace: Werden virtuelle Welten teilweise obsolet?

Microsoft Lightspace

Heute habe ich mich das Erste Mal gefragt, ob Augmented Reality-Technologie in Kombination mit Human-Interface-Tracking-Technologien zumindest manche Anwendungsgebiete virtueller Welten ablösen könnte? Einer der Vorteile virtueller 3D-Räume ist, dass man Information virtuell räumlich ordnen und strukturieren kann! Genau das zeigt nun aber auch das Video von Microsoft Research, dass ich auf golem gesehen habe: [Weiterlesen…]

Konvergenz: Augmented Reality, Virtuelle Welten, Human Interfaces

Die Konvergenz von Augmented Reality, Virtuellen Welten und Human-Interface-Innovationen wie Microsoft Natal für die xBox 360 in Verbindung mit dem mobilen Internet, werden unsere Welt fundamental umkrempeln.



Seit 2006 beobachten wir diese Technologien und es ist erstaunlich, wie schnell diese in die Massenmärkte Einzug erhalten. [Weiterlesen…]

Neue Touch-Interfaces

Über den aktuellen Artikel über größere Touch-Displays für Smartphones auf heise.de bin ich auf die französische Firma Sensitive Objects aufmerksam geworden. An dem Unternehmen ist Motorola beteiligt und man munkelt, dass Motorola in Kürze mit einem Android-Phone auf den Markt kommen will.

Auf YouTube habe ich ein Video aus 2007 über die Technologie ReverSys-R gefunden:


Das Spannende an der Technologie ist wohl, dass die Touch-Eingabefeld auf beliebigen Material erfolgen kann, also Glas, Metall, Plastik, Holz, … Wenn ich es richtig verstanden habe, wird die Position des Klicks durch eine Richtmikrofontechnik geortet! Faszinierend!

Gehirnschnittstelle mit externer Energiezufuhr

Gehirnimplantate haben das Problem der Stromversorgung. Heise und Technology Review haben heute NeuralWISP vorgestellt, eine Gehirnschnittstelle, die über RFID-Technolgie funktioniert. Der Vorteil ist, dass der implantierbare Sensorchip Energie von einer berührungslosen Quelle auf einer Entfernung von bis zu 1 Meter aufnehmen kann.

Emperor Workstation: 40.000 Dollar Bürostuhl

Gerade bin ich über basicthinking.de auf den 40.000 Dollar-Bürostuhl Emperor von NovelQuest aufmerksam geworden.

Sicherlich hat man ein besonderes „Feeling“, in diesem Stuhl. Auf der Einen Seite denke ich, dass wir in Zeiten des mobilen Internets weg kommen, von stationären Workstations. Auf der anderen Seite kann ich mir durch die Konvergenz mit Virtuellen Environments durch Virtuelle Welten genausogut vorstellen, dass man sich mit so einer High-End-Maschine in virtuellen, kollaborativen Räumen trifft und sich im Sinne einer geringeren Umweltbelastung auch weniger bewegt, also weniger mobil wird.



Einäugiger will sich Kamera in den Kopf setzen lassen

Diese Spiegel-Schlagzeile ist gerade via Tweet von Klaus Eck in mein Auge gesprungen. Mein erster Gedanke: Neuronale Vernetzung, Konvergenz, Virtuelle Welten. Allerdings geht es hier nur um eine Kamera, die der Einäugige im Kopf trägt, anstatt mit der Hand. Ohne neuronale Vernetzung also.

Ich bin allerdings der Überzeugung, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein Mensch tatsächlich im Sinne von Human Interfaces solsche Dinge mit neuronaler Vernetzung realisiert. Über das künstliche Bein C-Leg wurden wir bereits in den Kommentaren dieses Artikels aufmerksam. Hier ist mir allerdings unklar, ob das C-Leg eine Verbindung mit den Nervenbahnen hat.

Virtuelle Realität in Zukunft riech- und greifbar – aber bitte nicht so.

virtual-cocoon

Forscher zeigen Konzept des „Virtual Cocoon“ – der Prototyp ermöglicht Geruch und Geschmack aus der Ferne (z.B Afrika) direkt zu übertragen.

Ich hielt die Meldung, die schon vor ein paar Tagen durch die Blogosphäre lief, zunächst für einen Aprilscherz, so sehr erinnert diese VR-Apparatur an die Neunzigerjahre. Da aber sogar einschläge Medien gewohnt unkritisch nur amerikanische Artikel abschreiben, möchte ich euch das nicht ganz vorenthalten.

Mithilfe des oben abgebildeten Helmes soll man in ca. 5-10 Jahren ferne Welten mit allen 5 Sinnen vom Sofa aus erleben können. Oder auch in virtuellen Welten endlich Dinge riechen und schmecken. Was allerdings niemand (in Deutschland) erwähnt ist, wie die Forschergruppe sich das vorstellt: [Weiterlesen…]