Microsoft, IBM und Google nutzen bereits Serious- und Productivity Games

Im Bereich der virtuellen Welten und des 3D-Internets ist man heute fast noch missionarisch unterwegs, wenn man über ernste Lernspiele, engl. Serious Games spricht, zumindest im Internet-Entwicklungsland Deutschland. Dabei nutzen die drei Riesen Microsoft, IBM und Google bereits erfolgreich Serious Games bzw. Productivity Games , um ihre Produkte zu verbessern oder um Mitarbeiter im Bereich der Unternehmensprozesse zu schulen. [Weiterlesen…]

Second Life Enterprise

Nun ist es raus! Second Life bietet nun für Unternehmen Stand-Alone-Server an, die physikalisch vom Rest der 3D-Welt getrennt sind.

Ein „Inselsystem“, dass sich innerhalb des, von der Firmenfirewall geschützen Bereiches aufhält, und somit höchste Sicherheit für sensible Daten garantieren soll. Somit unterliegt auch die Wartung und die Administration in den Händen des Unternehmens. Probleme, wie sie bei der Fraunhofer IPA an der Tagesordnung standen (Stefan Seitz:“Ich sagte ja schon, wenn Second Life unten am Grid bastelt, bebt hier oben die Erde.“), können durch diese Unabhängigkeit von Linden Lab vermieden werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Gäste, sowie andere Unternehmen, per Virtaual Private Network Zugang auf die Insel zu gewährleisten.

Das Rundum-sorglos-Paket zum sofortigen Loslegen beinhaltet 8 Regionen, Standart Avatare, Gebäude, Inventar,Tünneff, halt alles, was man so braucht.

Da das Ganze natürlich auch eine Verwaltung braucht, gibt es eine Software, mit der der Inseladministrator die Insel, aber auch Mitarbeiterdaten und Backups managen kann.

IBM, Intel, the Naval Undersea Warfare Center, DefenseWeb Technologies, Northrop Grumman, Case Western Reserve und New Media Consortium sind Firmen, die sich auf dem neuen Spielplatz schon austoben dürfen…

Nun bin ich nur mal gespannt, ob es nicht heißt: „Jetzt, wo das Rotlichtmillieu aus Second Life raus ist, macht sich das Militär dort breit!“ oder besser: „Linden Lab ist offizieller Förderer der Kriegsmaschinerie!“

Immerhin ist das Verhältnis Militär zu Bildung 2:2, wenn man IBM, Northrop Grumman und Intel mal rauslässt ;-)

Ach ja… der Preis für den Spass liegt bei 55,000 USD…. Was wohl die Jungs von Open Simulator dazu sagen?…

Kosten senken mit virtuellen Events

Für unsere Veranstaltung

Kostensenkung durch den Einsatz Virtueller Welten

am Dienstag, den 21.04.2009 ab 18:00 Uhr in Wiesbaden recherchiere ich gerade bzgl. weiterer Lösungen, um Reisekosten zu senken. Über Gaby’s Artikel bin ich nun auf die Lösung von inXpo aufmerksam geworden.

Wie bereits am 25. März 2009 berichtet, beziehe ich mich natürlich auch auf die Fallstudie von IBM:

Wie eine Konferenz in Second Life IBMs Technologie-Elite von der virtuellen Welt überzeugte

bei der IBM angibt, Kosten in Höhe von ca. 320.000 USD gesenkt zu haben:

„ Bei der Konferenz in Second Life fand alles so statt wie bei einer traditionellen Konferenz, sogar noch besser, denn die Kosten betrugen nur ein Fünftel einer traditionellen Konferenz und es gab keinen Teilnehmer, der unter Jetlag litt.”

Joanne Martin, Präsidentin, IBM Academy of Technology

Die verbotene virtuelle Stadt – IBM- Der Schlüssel zu SOA

ibm_verbotenestadt
Mit dem Projekt „Virtual Forbidden City“, wir berichteten, will IBM seine Leistungsfähigkeit im Bereich Virtual Worlds, und hier jetzt im speziellen beim Thema SOA zeigen.

Hierfür werden an zwei Tagen (28. und 29. April 09) ausgesuchte IT Spezialisten durch die virtuelle verbotene Stadt geführt.

Interessierte können sich hier „bewerben“:
http://www-01.ibm.com/software/uk/itsolutions/soa/virtual-forbidden-city/


IBM Fallstudie zu Konferenzen mit Second Life

ibm_sl_fallstudie

Wie u.a. hier letztens berichtet, kann man mit Second Life-Konferenzen Kosten senken. Nun stellt IBM und LindenLab eine entsprechende Fallstudie zur Verfügung.

Wie eine Konferenz in Second Life IBMs Technologie-Elite von der virtuellen Welt überzeugte

Fallstudie (Deutsch, PDF)

How Meeting In Second Life Transformed IBM’s Technology Elite Into Virtual World Believers

Case Study (English, PDF)

IBM Sametime 3D ist in Beta Phase

IBM kündigte jetzt die Betaphase von Sametime 3D an, mit ausgewählten Klienten, die es testen können. In der zweiten Hälfte des Jahres 2009 soll die Lösung verfügbar sein. Laut IBM wird die Version 8.0 von IBM Lotus Sametime zusammen mit einem plug-in für virtuelle Welten verwendet. Momentan werden Tests mit Second Life und OpenSim durchgeführt.

Über Sametime 3D hatten wir bereits am 04. September 2008 berichtet.

Im Januar 2009 gab es ein Video zu Phase 2 des Projektes, mit einer Demo einer Brainstorming – Session:


Hier der offizielle Artikel von IBM vom 04.03.2009. Auch auf VirtualWorldsNews wurde darüber berichtet.

Fünf Top Innovationen der nächsten 5 Jahre

Die IBM Research Labs zählen das 3D Internet mit zu den Techniken, die Menschen in den nächsten fünf Jahren umgibt (via netzwelt).

Neben dem 3D-Internet wie Second Life, sieht IBM noch vier weitere Innovationen in den nächsten fünf Jahren [Weiterlesen…]

Nanomolekulare Schalter

In einem gestrigen Artikel der InfoWeekOnline wird berichtet, dass IBM in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Rechenmathematik und Kybernetik in Moskau sog. nanomolekularen Schaltern erforscht werden. Diese könnten in Zukunft den heutigen Transistor ersetzen.

Kling spannend, insbesondere auf Sicht in Richtung Cyberspace, Kybernetik und Konvergenz.

Verbotene Stadt von IBM

IBM hat die „Verbotene Stadt“ von Peking als 3D-Welt/Modell veröffentlicht. Forbidden City kann man unter www.beyondspaceandtime.org herunterladen.

Bisher habe ich noch nicht rausfinden, ob IBM hier die Second Life-Plattform einsetzt, was naheliegend wäre …. Am 11.Oktober 2007 berichteten wir über die Schweinechallenge, die, wie das Projekt Talentraspel, auf Basis der Second Life-Plattform entwickelt wurde. Leider ist die Schweine-Challenge nicht mehr online.

Nachtrag1:

Peinlich für IBM. Der Download-Link für die Software über die Domain virtualforbiddencity.org funktioniert nicht, dafür aber dieser hier :-)

Nachtrag2:

Schade, auf den ersten Blick sieht es nicht so aus, als ob IBM die SL-Technologie oder OpenSIM-Technologie eingesetzt hat. Das ist jedoch nur der erste Eindruck … Leider kann ich mich nicht in die Verbotene Stadt einloggen: The Virtual Forbidden City is currently not available. Vielleicht zu viel Load? Nunja …. mit Second Life wäre das vielleicht nicht passiert …. :-)


forbidden_city_ibm.jpg

Der Apache virtueller Welten

Auf der gestrigen und heutigen Virtual Worlds Expo in Los Angeles stellte IBM eine neues Projekt vor: SameTime 3D, eine Kollaborations-Software, die auf den Second Life kompatiblen OpenSimulator aufsetzt.

Endlich spricht es auch IBM aus:

IBM setzt bei Sametime 3D die Open-Source-Plattform OpenSim http://opensimulator.org ein. Sie sei gut skalierbar sowie sehr modular und böte außerdem viele Freiheiten, so Husemann. Daher habe sie großes Potenzial auf einen verbreiteten Einsatz. „OpenSim könnte das Apache der virtuellen Welt werden“, meint der Forscher.

Das IBM OpenSource verstanden hat und adaptieren kann, hat die Firma bereits mit dem Entwicklungs-Framework Eclipse gezeigt.