Wachstumschancen und Wirtschaftboom durch Kreativität und Technologie

Kreativwirtschaft…

ein Begriff, der mir in der Vergangenheit schon mal begegnet ist, aber noch nicht die Chance hatte, sich mit Hilfe neuronaler Verknüpfungen in meinem Hirn einzunisten.

Deshalb kam mir das Seminar von der MFG Baden Württemberg Innovationsagentur für IT und Medien gerade recht. Hier erwartete ich die Informationen, die ich bisher noch nicht hatte, so in etwa wie ein Dokumentarfilm, nur angereichert mit der Möglichkeit zur Interaktion, eben Second Life.

Nach erfolgreichem Teleport in den Hörsaal des MFG Innovation Parks, wurde ich herzlich von Avatar Heberle, der virtuellen Repräsentanz Steffan Sottners, und der Referentin Delphine Charisma, die in RL unter dem Namen Nadia Zaboura bekannt ist, und als Projektleiterin Digitale Kreativwirtschaft / Social Media arbeitet, begrüßt.


Nadia Zaboura 01

Ehrfurchtgebietend schwebte Delphine Charisma gleich einer Obake des Wissens im virtuellen Raum, bis die Tücken der Technik sie auf den Boden der Breitband-Realität holte. Ein Vortrag ohne Voice bringt so manchen Avatar ins Schwitzen, aber Nadia Zaboura ergriff souverän Besitz von Avatar Heberle, und das Voiceproblem war gelöst. So ist Second Life halt…

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Gamescom 2009

In der Gamerscene ist sie momentan Gesprächsthema Nummer eins. Die Gamescom in Köln, die Messe rund um die Welt der Computerspiele.

Die Tech-Blogs berichten, die Game-Blogs berichten, Youtube zeigt Spiele-Trailer, das ganze Web2.0 reagiert auf sie, wie ein gigantisches allergisches Immunsystem auf das Eindringen des auslösenden Schlüsselreizes.

Selbst die Politik, die sonst in ihren konservativen Ansichten und Vorurteilen eine gewisse Stabilität gefunden hat, nutzt das Ereignis, um sich mit innovativen Gedanken der Öffentlichkeit zu präsentieren. [Weiterlesen…]

Die Zukunftsfiliale im GAD Forum

Second Life und Banken? Ein alter Hut nach der berühmten Q110-Filiale der Deutschen Bank in Second Life? Keineswegs! Auf dem diesjährigen GAD-Innovationsforum sprachen wir mit Markus Breuer und weiteren Experten in den Zukunftstalks auch über das Thema Virtuelle Welten im Unternehmenseinsatz.



Die GAD betreibt für die Volksbanken auch auf einen Auftritt in Second Life, wie wir am 09. Dezember berichteten. Konzipiert und realisiert hat diesen Auftritt Gaby Benkwitz.

NFTE meets SLTalk / Entrepeneurship

Ca. 20 Schüler der Fliedernerschule trafen gestern im Rahmen des NFTE-Programms auf SLTalk & Partner. NFTE steht für Network For Teaching Entrepeneurship. Das NFTE Netzwerk trägt den Gedanken des Unternehmertums in die Schulen hinein. Die Schüler der Fliednerschule in Wiesbaden durchlaufen im Rahmen des einjährigen Programms diverse Stationen und erstellen unter anderem eine Businessidee und einen Businessplan.

Auf der Startblock-Veranstaltung, die durch Alexander Süßel (As auf Zeit-Der Unternehmensarchitekt) initiierte wurde, lernten die Schüler der 9. Klasse zahlreiche Jungunternehmen kennen. Unter anderen lernten die Schüler textSTARK und VKF112 / Alice Born kennen. Hier konnten sich die begeisterten Schüler mit Jungunternehmern direkt austauschen.


Bei Avameo bekamen die Schüler Einblicke in das Internet der Zukunft, wir diskutierten das 3D-Internet, Hologramm-Telefonie, Augmented Reality und Vieles mehr …

LINDEN LAB LOBT LINDEN PRIZE FÜR LEISTUNGEN IN SECOND LIFE AUS

Jährliche Auszeichnung soll besondere Projekte von Bewohnern in Second Life würdigen

München, den 11. November 2008 – Linden Lab®, Entwickler der virtuellen 3D-Welt Second Life®, hat einen neuen, jährlich zu vergebenden Preis, den sogenannten Linden Prize ausgelobt. Der Linden Prize wird einem Bewohner von Second Life oder einem Team für ein innovatives Projekt in der zweiten Welt verliehen, das die Art und Weise verbessert, in der Leute in ihrem Alltag außerhalb der virtuellen Welt miteinander arbeiten, lernen und kommunizieren. Der Linden Prize ist mit einem Preisgeld von 10.000 US-Dollar dotiert und entspricht der Unternehmensethik von Linden Lab, alle Leute in einer Online-Welt zu verbinden, die das menschliche Befinden verbessert.
Viele Projekte in Second Life haben das Leben von hunderttausenden Menschen weltweit verbessert und verändert. Das Unternehmen möchte damit die Leistungen der User würdigen. Der Linden Prize wird der größte Preis eines Anbieters in der virtuellen Welt sein.
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Aurora aus den Mozilla Labs

via CreateOrDie bin ich soeben auf das Projekt Aurora aus den Mozilla Labs aufmerksam geworden. Die Schmiede lädt ein an dem Projekt mitzuwirken, von Hardcore-Developer bis zum Enduser.



Aurora (Part 1) from Adaptive Path on Vimeo.

Die Tendenz geht auch her in eine Richtung, um Informationen künftig dreidimensional zu explorieren. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch Pogo 3D-Browser von AT&T.

Institut für Wissensmedien sucht Versuchspersonen

Für einen ersten Versuchsaufbau werden Avatare gesucht. Keine Angst, es ist ganz harmlos.

Auf dem Blog von Johannes Moskaliuk liest man:

Aktuell führen wir ein erstes Experiment in unserem Gebäude in Second Life im Innovation Park der MFG durch. (http://slurl.com/secondlife/Baden-Wuerttemberg/100/34/23.) Ein paar Versuchspersonen, mit eigenen Avataren in Second Life suchen wir noch.

Die Studie wird online in Second Life durchgeführt und dauert zwischen 15 und 25 Minuten. Unter allen Teilnehmern verlosen wir Online-Gutscheine für amazon.com in Höhe von 50,- €.

Terminvereinbarung direkt per E-Mail (s.eisel@iwm-kmrc.de) unter Angabe Ihrer Telefonnummer oder inworld Joh McMahon.

Pogo 3D von AT&T

Wem geht es in der Informationsflut nicht auch so: Tausende von Fenster sind geöffnet, RSS-Feed-Reader, Twitter, SixGroups, MySpace, Facebook, XING, Wer-Kennt-Wen.de, Skype, ICQ, MSN, LinkedIn, Second Life und Co.

In jedem Browser, natürlich hat man den IE und mindestens noch den Firefox auf, sind zu allem Übel noch 10-20 Tabs geöffnet …. Informationen über Informationen.

Lösungen für Probleme in einer Dimension n kann man oft gut lösen, wenn man den Lösungsweg in einer Dimension n+1 sucht.

Ich behaupte: Das heutige „Informationsoverflow-Desktop-Dilemma“ hat u.a. damit zu tun, dass wir die Metainformationen zur Strukturierung von Informationen bisher nur zweidimensional abgebilden. Wir sind auf dem klassichen Desktop gewöhnt, unsere informationen zweidimensional zu strukturieren. Dies wird allerdings zum Problem, wenn die Informationsmengen zunehmend steigen, die man (a) zu verarbeiten hat und in den man sich (b) bewegen können sollte.


Das Einführen einer weiteren Dimension (Lösungsweg in einer Dimension +1 zu der Dimension in der das Problem liegt) kann helfen. Apple hat solche Ansätze im Betriebsystem schön längst, Windows Vista versucht dies ebenfalls mit der Windows+Tab-Tastenkombination.

AT&T bringt nun einen neuen Browser heraus und positioniert sich damit im Browsermarkt neben dem Internet-Explorer und Firefox. Das Produkt heist Pogo 3D

Mir haben bisher die Ansätze wie in Vista oder auf dem Apple wenig geholfen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, im virtuellen dreidimensionalen Raum wie Second Life mehrere Browserfenster mit jeweils unterschiedlichen Inhalten anzuordnen. Das müsste ja gehen, sobald der normale 2D-Browser für HTML over HTTP voll integriert ist. Linden Lab arbeitet ja daran. Ich stelle mir einen Raum, ein Büro in Second Life vor, in dem ich dreidimensional navigiere und dann – auf Bedarf auf 2D umschalte. So könnte ich mir durch eine weitere Orientierungshilfe, wie beispielsweise „oben-rechts“ merken: Dort sind die Browser mit den Inhalten zu den Themen Social Networking, in der Mitte im Raum Suchergebnisse a la Google und unten links vielleicht meine E-Mail-relevanten Informationen. Ich operiere dann also nicht mehr mittles eines klassischen Betriebsystems, sondern in ein Betriebssystem-Raum, einen Maschinenraum sozusagen :-) Jaja, das wird kommen, sagt Onkel Orakel Patrick Wunderland ….

Virtuelles Museeum Ahlen in Ahlen / Westfalen von 5DAG

Soeben habe ich folgende Schlagzeile

Sensationelle Entwicklung von 5DAG macht Museum im Internet dreidimensional interaktiv begehbar

auf innovations report gelesen.

Die deutsche Firma 5DAG erstellt virtuelle Welten am Beispiel realer Umgebungen, ähnlich wie dies Twinity realisiert.

Die erste Frage, die ich mir stellte war, ob die Welten lediglich nur dreidimensional begehbar sein werden oder auch dreidimensional erlebbar? Was der Unterschied ist? Ich spiele natürlich auf den Avatar-Effekt und die Immersion an. In diesem Film, den ich leider nicht als YouTube-Variante gefunden hatte, sieht man einen Avatar.

Am Ende des Videos ist folgender wünderschöner konstrukivistischer Claim von Reiner Heller/2webstar zu lesen:

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. Mit uns sind Sie virtuell schneller der Realität nahe, als es in der Realität möglich wäre.

Das Projekt scheint noch am Anfang zu stehen. Investitionsstrukturen sind, wie bei Twinity, noch nicht transparent oder werden noch aufgebaut. Wir werden die 5DAG – Creating Worlds, auf unseren Konvergenz- und Technologieradar aufnehmen und weiterhin beobachten.

Bzgl. des User-Generated-Content-Gedankens, der in Welten wie von 5DAG oder Twinity eher zweitranging sind, stellt sich die Frage, inwiefern offene und einfache Schnittstellen geschaffen werden, sodaß Third Party Content Supplier und Developer an den Geschäftsmodellen partizipieren können. Dies scheint mir ein sehr wichtiger Aspekt zu sein, wenn es darum geht in kurzer Zeit vielen hochwertigen Content zu erzeugen.

Die Nachfrage wird sicherlich kommen, sobald die ersten aus der Web 2.0 Diskussion wach werden und merken, dass das NEXT GENERATION INTERNET vor der Tür steht – nämlich das 3D-Internet :-)

AR-Brillen in 2013

Laut diesem Artikel im Handelsblatt können wir im Jahr 2013 mit speziellen Brillen rechnen, die herkömmliche Displays ersetzen und im Augmented-Reality-Umfeld eingesetzt werden können, zunächst als Navigationshilfe für Monteure. Die Technologie wird am Fraunhofer Institut Photonische Mikrosysteme (IPMS) entwickelt.