MetaverseInfrastructure

Gerade gefunden bei Meta-Unlimited von Lars Klostermann und Florian Kuhlmann: Einen Wiki-Eintrag über Metaverse Infrastrukturen. Das gefällt mir gut: METAVERSE-INFRASTRUKTUREN oder Metaverse-Infrastrukutur-Plattformen. In diesem Beitrag listen sie neben OpenCroquet, OpenSimulator auch die Torque Game Engine noch weitere Plattformen auf, die noch nicht auf meinem Radar waren, wie zum Beispiel www.smallworlds.com, www.metaplace.com, www.uni-verse.org, interreality.org und smallworlds.com.


Small Worlds

Ich frage mich nur, wie bei einer solch hohen Vielfalt eine Konsolidierung aussehen könnte. Vermutlich regelt sich das aber auch von selbst, indem die weniger erfolgreichen Plattformen genauso verschwinden wie sie erschienen und die erfolgreichen Plattformen über Aufkäufe konsolidiert bzw. gekillt werden.

Auf jeden Fall ist das 3D-Internet eine sehr spannendes Umfeld … täglich gibt es Neues …. Information Overflow pur …. Wir versuchen Euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden zu halten.

Das Internet der Zukunft: Das Erlebnis-Internet

Static HTML, Webseiten mit dynamisch generierten Inhalten, Content Management Systeme, Web 2.0. Diese Schlagwörter beschreiben die Entwicklung des Web’s im Schnelldurchgang. Wie aber sieht das Internet der Zukunft aus?


BMW Bikes

Ein ganz klarer Trend zeichnet sich ab, man möchte mehr Action im Netz haben. Zwar wird heute schon von Internet-Marktplätzen geredet, aber das, was einen echten Marktplatz ausmacht, haben Internet-Auftritte lange nicht erreicht. Nämlich das Erleben von Ereignissen. Ein wichtiger Evolutionsschritt des Web’s wird sein, in eine Art Erlebnis-Internet zu gehen.

Plattformen wie Second Life werden hier sicherlich eine bedeutende Rolle spielen, sobald Sie der Masse bzgl. Usability usw. besser zugänglich sind. In er Zwischenzeit wird dieser Erlebnisscharakter für Consumer überbrückt durch Auftritte wie das aktuelle Web-Angebot für BMW-Bikes.

Der Nutzer kann über eine 3D-Landschaft in Flash das Angebot rund um BMW-Bikes explorieren: Development, Equipment, Moutain Bikes, BMW children bikes, Touring Bikes, Cruise Bikes untermalt mit einem Video, in dem sexy Radkuriere durch die City heizen.

Stellt man sich das Internet von morgen vor, so wird der Internetuser mit seinem Avatar auf solch ein BMW-Bike springen und selbst durch eine City oder Landschaft heizen können, um BMW-Feeling live im 3D-Internet zu erleben. Und zwar in Echtzeit mit Kumples, im 3D-Erlebnis-Internet.

Die Frage ist nur, wie lange wird es dauern, bis sich (a) die Standards etabliert haben, (b) die Software gut genug ist, (c) die nötigen Bandbreiten und die nötige Hardware in dem Durchschnittshaushalt bereitsteht und (d) sich schließlich die Benutzerfreundlichkeit der 3D-Browser so weit ist, dass auch „normale“ Internetuser diese mit Leichtigkeit bedienen können.

OpenSimulator von Magrathean Technologies

soeben ist mir – im wahrsten Sinne des Wortes – die Kinnlade heruntergefallen. Der D-GIG LiveSIM von Magrathean Technologies ist ein auf Basis des Second Life-Standards funktiuonierender SIM (OpenSimulator) der von CD, offenischtlich von zu Hause, lokal, gestartet werden kann und ggf. ins Netz gehängt werden kann.



Zugegben etwas euphorisch. Aber was sehe ich da, was könnte die logische Konsequenz hieraus sein unter folgenden Rahmenbedingungen:

  1. Steigende Bandbreiten für Endhaushalte
  2. Feste IP oder über DynDNS erreichbare „lokale“ Hausserver beim Benutzer vor Ort

Die Konsequenz ist, das sich fast jeder, eine SIM (einen OpenSimulator) zu Hause hinstellen kann und diese Betreiben kann. Der nächste Schritt ist die Vernetzung mit großen öffentlichen GRIDs wie dem Second Life GRID oder dem OpenLife-Grid, sodaß man mit seiner eigenen SIM im großem Verbund des 3D-Internets ist! DER HAMMER!

Die Hexe von Portobello in SL

Amateurfilmer produzieren Kapitel für Paulo Coelhos Buch

Der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho hat seine Leserschaft im Internet aufgefordert, seinen aktuellen Roman zu verfilmen. Viele seiner RL-Leser haben diese Aufforderung zum Anlass genommen, selbst zur Kamera zu greifen. Ganz anders eine Gruppe von Internet-Trickfilmern, die diese Herausforderungen in Second Life © meistern wollen.

SlipStream ist eine internationale Gruppe von digitalen Trickfilmern. Als Produktionsmedium für die »Machinimas« (ein Kunstwort aus Machine und Animation) wurde die virtuelle Welt Second Life © gewählt, was gleich mehrere Vorteile bietet. »Hier lassen sich die Kulissen deutlich preisgünstiger erstellen, da alle Bauten ja nur aus Bits und Bildern bestehen. Auch die Schauspieler lassen sich per Mausklick einkleiden und passend bewegen.«, so der Regisseur Jim Gustafson, der vor allem für die Filmtechnik zuständig ist. Trotzdem bedarf es auch hier etwas Geschick, um Kulissen glaubwürdig aussehen zu lassen. Um diesen Part kümmert sich Raven Skosh, im RL Grafiker, und koordiniert die Builder des Teams. »Ein gutes Filmset in einer virtuellen Umgebung ist eine stimmige Kombination aus 3D-Objekt und darauf gelegter Textur.«, verriet uns der Fachmann. Die Kommunikation in dem international besetzten Team läuft übrigens komplett auf Englisch, häufig direkt über Mikrofon. [Weiterlesen…]

Einfach schön, Streifzüge durch das Web

Bei meinen Streifzügen durch das Web bin ich über Michael Wald auf Pathfinder Linden gestoßen aka John Lester. Dort habe ich das wunderschöne Second Life Video von der schönen Stadt in Van Gogh’s „Starry Night“ in Second Life gesehen. Zwar älter, aber wegen der Schönheit hier gepostet:

Ebenso bemerkenswert das bekannte Better-Life-Video von Robbie Dingo:


Wenn man das Wundern nicht verlernt hat, wie es mein „geliebter KybernEthik-Vater“ Heinz von Foerster immer wieder anregte, der kann die Schönheit hierin erkennen und das Internet-Wunder von heute wahr-nehmen. Auch wenn das Erzeugen solcher Videos eine ordentliche Portion Know-how über Dramaturgie, musikalisches Verständniss und Kentnisse über Videoschnitt benötigt, ist es doch wunder-bar, was man mit einer „kostenfreien“ Plattform wie Second Life so alles machen kann. Vorausgesetzt man hat die Kreativität – aber die Ressourcen hierfür, die 3D-Internet-Plattform, ist so unglaublich günstig im Vergleich zu den Ressourcen, die man für die konventionelle Videoproduktion benötigt.

Goethe-Institut eröffnet Präsenz in „Second Life“

(Pressemitteilung) Ab dem 28. Juli 2008 können alle Besucher der Internet-Welt „Second Life“, die sich für Deutschland und die deutsche Sprache interessieren, ein umfangreiches Veranstaltungs- und Informationsangebot nutzen: In der „Second Life“-Präsenz des Goethe-Instituts gibt es Videos, Deutsch-Schnupperkurse und einen moderierten Deutsch-Treff sowie ein Kulturprogramm.


Bernd Begemann in Second Life

Was: Eröffnung der „Second Life“-Präsenz des Goethe-Instituts mit einem Live-Konzert von Bernd Begemann

Wann: 28. Juli 2008, 17 Uhr

Wo: www.goethe.de/secondlife

In „Second Life“, der virtuellen Welt im Internet, die vollständig von ihren Bewohnern erschaffen und weiterentwickelt wird, ist künftig auch das Goethe-Institut präsent. Die Besucher können dort in einem virtuellen Klassenzimmer an einem kostenlosen Schnupper-Deutschkurs teilnehmen, Videos anschauen oder an einem täglichen moderierten Deutsch-Treff im Café teilnehmen. Das weltweite Netz der Goethe-Institute und deren aktuelle Veranstaltungen werden in einer begehbaren Weltkarte dreidimensional dargestellt. Dies ist ein erster Schritt des Goethe-Instituts, um die Möglichkeiten für Spracherwerb und interkulturellen Dialog in 3D-Communities zu erproben. [Weiterlesen…]

Kollaboration, Manpower feiert

Haben Viele vor einem Jahr noch gerätselt, für was die 3D-Internet-Plattform gut sein könnte, so gehen die Tendenzen heute in Richtung Bildung (E-Learning) und Kollaboration. So feiert auch die Firma Manpower ihr einjähriges bzgl. Second Life. Über Draxtor Dspres bin ich auf dieses Video aufmerksam geworden:

TÜV NORD mit 80000 Visits in 7 Monaten

Der TÜV Nord verzeichnet 80.000 Visits in 7 Monaten. Auf diesen Erfolg stießen Hanno Tietgens von Büro X aka Xon Emoto, Projektleiter TÜV Syndikus Proto und Nati Teichmann mit einem virtuellen Glas Sekt an.

Wer nun „aufschreit“ und sagt „Das ist doch kein Erfolg“, der hat es immer noch nicht begriffen. Hier nochmal für alle

„Ich denke so wie immer und ich mach es im 3D-Internet wie im 2D-Internet“-Denker und lernresistenten Journalisten

folgende Hinweise:

  1. Das 3D-Internet, Second Life, ist KEIN klassisches Reichweiten-Medium wie das 2D-Internet
  2. Der Tausender Kontaktpreis TKP ist hier keine dem Medium angemessene Kennzahl
  3. Dass 3D-Internet, Second Life, kann eher als Erlebniss-Internet, anstatt ein Reichweiten-Medium bezeichnet werden
  4. Die Folge aus dem letzten Punkt sind (a) eine höhere Verweildauer im 3D-Internet als im 2D-Internet bezogen auf ein einzelnes Informationsangebot, (b) eine daraus folgende intensivere Beschäftigung mit Inhalten und eine (c) daraus höher resultierende Conversionrate


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Heidelberg 3D

Über diesen Artikel unter Geopoint bin ich auf das Dissertationsprojekt von Nicolai Freiwald gestoßen. Bei dem Projekt geht es um die 3D-Darstellung von Heidelberg. Videos und den sog. XNavigator als Java-Anwendung kann man sich unter www.gdi-3d.de anschauen.

Von den verwendeten Technologien setzt das Projekt auf vernünftige Standards wie Web-Services und SOA. Insgesamt sind die verschiedenen Web.3D oder 3D-Internet-Ansätze von Google-Earth und Google-Lively über Second Life und Microsoft Virtual Earth mit Spannung zu verfolgen. Und es wird eine noch spannendere Konsolidierungsphase geben :-)

1. Hilfe für Second Life – Buchbesprechung

Erste Hilfe für Second Life

Am 23. Juni kündigten wir das neue SL Buch von S. Eicke Asmus an. Nun flatterte der Buchtitel „1. Hilfe für Second Life® – Erfolgreich im Web 3D“ in die Redaktion von SLTalk & Partner und wir wollen es Euch etwas näher vorstellen. Eicke Asmus ist auch der Macher der bekannten SL-Toolbar, die unter anderem den WIMS-Dienst (Web Instant Message to Second Life) von SLTalk & Partner bereits im März letzten Jahres als festes Feature integrierte.

Das Buch kostet 14,95 € bei Amazon und kommt mit 105 Seiten daher. Eicke möchte nach vielen Diskussionen um Second Life aufklären, was Second Life ist und was nicht. So liest man auch dem Buchcover:

Nachdem sich die Diskussion über Second Life beruhigt hat, ist nun die Zeit gekommen, die Möglichkeiten und Chancen der virtuellen Welt neu auszuloten.

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