Online-Forschungsprojekt „Marienkirche in Second Life®“

Wissenschaftliche Nutzerbefragung zu Zukunftsvisionen für die evangelische Kirche in virtuellen Räumen

Hannover, Berlin; 6.08.2008. Der angehende Pastor Carsten Lindner führt vom 10.-29.08.2008 das Online-Forschungsprojekt „Marienkirche in Second Life®“ durch. Ziel ist es, durch persönliche Befragungen herauszufinden, welche Angebote sich die Besucher dort wünschen und was sie für Visionen von evangelischer Kirche in virtuellen Umgebungen wie Second Life® haben.

Marienkirche
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18 der 20 Top US Bildungs Institutionen sind in Second Life vertreten

In einem aktuellen Interview für GIGAOM sagt Mark Kindon (CEO Linden Lab) u.a., dass wohl 18 der 20 US Top Bildungs Institutionen die Plattform nutzen.

And finally there are the educators that use the virtual world as a teaching tool. “I think 18 of the top 20 educational institutions in North America are in Second Life and doing wondrous things,” Kingdon said.

via basicthinking
Mark Kingdon über Second Lifes Zukunft

Interview im Deutschlandfunk

Hier das Interview im Deutschlandfunk mit Christian Scholz aka Mr. Topf und Johannes Moskaliuk. Thema: Was ist Second Life und was nicht?

1. Hilfe für Second Life – Buchbesprechung

Erste Hilfe für Second Life

Am 23. Juni kündigten wir das neue SL Buch von S. Eicke Asmus an. Nun flatterte der Buchtitel „1. Hilfe für Second Life® – Erfolgreich im Web 3D“ in die Redaktion von SLTalk & Partner und wir wollen es Euch etwas näher vorstellen. Eicke Asmus ist auch der Macher der bekannten SL-Toolbar, die unter anderem den WIMS-Dienst (Web Instant Message to Second Life) von SLTalk & Partner bereits im März letzten Jahres als festes Feature integrierte.

Das Buch kostet 14,95 € bei Amazon und kommt mit 105 Seiten daher. Eicke möchte nach vielen Diskussionen um Second Life aufklären, was Second Life ist und was nicht. So liest man auch dem Buchcover:

Nachdem sich die Diskussion über Second Life beruhigt hat, ist nun die Zeit gekommen, die Möglichkeiten und Chancen der virtuellen Welt neu auszuloten.

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Maquari schließt die Tore

so bloggt die Bloggosphäre seit einigen Tagen. Erste Hinweise findet man auf dem Blog von June Brenner und René Welter.

Offiziell bestätigt wurde uns die Nachricht jedoch noch nicht.

Maquari hieß zunächst StageSpace und ist ein Projekt der eLeisure Group. Avameo PRINT führte im vergangenen Jahr ein Interview mit Fabien Röhlinger, CEO von StageSpace.

Google is watching you

… so die Beschreibung eines dpa-Bildes dieses tz-Artikels mit dem Titel „Google filmt München ab“ vom Dienstag. Offensichtlich handelt es sich hier über eine Art Google-Scan vom Boden aus und nicht via Satellit aus dem All.

Der Artikel thematisiert hauptsächlich den Datenschutz. Was, wenn das Google-3D-Scanner-Auto an einem Sex-Shop vorbeifährt, dabei einen Menschen filmt, der gerade den Sex-Shop verlässt und diese Bildinformation mehr oder weniger automatisiert ins Netz stellt?

Weniger thematisiert wird die für mich interessantere Frage, ob hier mittels der Photogrammetrie echte 3D-Daten erzeugt werden – und die Implikationen, die sich aus der Nutzung dieser Daten ergeben. Vermutlich fehlt es hier aber einigen an Vorstellungskraft.

Laut Mario Klingemann’sDefinition“ von Vorstellungskraft, hilft diese nicht ohne Wissen:

Vorstellungskraft wiederum ist die Fähigkeit, mit dem Wissen, das man besitzt, spielen zu können, neue Kombinationen zu finden, Muster zu erkennen oder daraus extrapolieren zu können. Das heißt aber auch, dass ohne Wissen alle Vorstellungskraft nichts nützt

Studierende kommen Ihrer Anwesenheitspflicht durch Second Life nach

Die FH Hagenberg macht scheinbar gute Erfahrungen mit ihrem „Second-Life Projekt“.

Dieses Semester bot sich Studierenden der FH-Studiengänge Kommunikation, Wissen und Medien sowie Computer-basiertes Lernen erstmals die Möglichkeit, typische „Business-Szenarien“ wie Job-Interview, Budget Pitch, Team-Präsentation, etc. in einem realitätsnahen, computersimulierten 3D-Ausland zu erleben. Die Studierenden konnten so ihrer Anwesenheitspflicht von zu Hause aus nachkommen und trotzdem in Kleingruppen mit Native Speakern die geforderten Situationen bewältigen.

Weitere Informationen findet man auf der Webseite der FH:
http://www.fh-ooe.at/fh-oberoesterreich/aktuell/presse/fh-news

Pressefotografie in Second Life

Wie auch bei uns im Angebot zu finden, Informiert nun Complecta zum Thema „Pressefotografie in Second Life“:

St. Gallen / Second Life, den 26. Juni 2008

M E D I E N I N F O


Complecta bietet Pressefotografie in Second Life

Die Angebote in der virtuellen Welt Second Life (SL) werden immer vielfältiger: Neu bietet die St. Galler Agentur Complecta neben der Kommunikation auch professionelle Event- und Pressefotografie in der 3D-Welt an. Eine innovative Dienstleistung.

In der „echten“ Welt werden Anlässe, Eröffnungen und Produktlancierungen schon lange mit Fotos dokumentiert. Dies verleiht den Informationen mehr Unterhaltungswert, Inhalt und Anschaulichkeit. „Professionelle Event- und Pressefotografie macht auch in Second Life Sinn – schliesslich ist die virtuelle Welt genauso real und existent, wie das echte Leben“, ist Stefan Grob, Geschäftsleiter der Complecta, überzeugt. Und weiter: „In der Pressearbeit nehmen gute Fotos einen immer höheren Stellenwert ein. Als erste PR-Agentur der Schweiz, die auch in Second Life eine Präsenz hat, ist es nur logisch und konsequent, dass wir unseren Service der Pressefotografie auch inworld anbieten.“ Die SL-Reporter der Complecta haben sich während der letzten Monate in Second Life viel Know-how über perfektes „Photocapturing“ angeeignet und sind nun fit, Events, SL-Präsenzen, Porträts und andere virtuelle Designs wirkungsvoll in Szene zu setzen. Damit ergänzt die Complecta Ihr Angebot in der virtuellen Welt um eine innovative Dienstleistung.
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Erste Hilfe für Second Life – Buchvorstellung

erstehilfe_buch(openPR) – Diesen Monat gibt es für Linden Lab®, der Betreiberfirma von Second Life, einiges zu feiern. Zum einen konnte der 14.000.000 Nutzer begrüßt werden, zum anderen feiert die virtuelle Welt ihren fünften Jahrestag. Pünktlich zum Jubiläum ist nun das Buch „1. Hilfe für Second Life“ erschienen.

Es ist das erste deutschsprachige Buch seiner Art, dass sowohl dem Einsteiger Hilfe bei der Anmeldung und auf den ersten Entdeckungstouren bietet, als auch dem Fortgeschrittenen zeigt, wie man im Web 3D erfolgreich wird.

Zugleich wurde erstmals ein Handbuch unter einem Second Life-Avatar-Namen veröffentlicht: Life Ra. Der Autor ist ganz bewusst diesen Weg gegangen, da die Chancen der Plattform nicht von außen beleuchtet, sondern Insider-Informationen direkt vom virtuellen Alter Ego transportiert werden. Zudem erhält der Leser alle Quellen und Informationen, um künftigen Anforderungen und Entwicklungen gewachsen zu sein.
In einem exklusiven Interview mit Jean Miller (alias Jean Linden), von der Betreiberfirma Linden Lab, wird auch ein Blick in die Zukunft Second Lifes gewagt. [Weiterlesen…]

Linden Lab eröffnet reale Residenz auf dem Mars

Also eine noch unwahrscheinlichere Schlagzeile ist mir so auf die schnelle nicht zugefallen. Aber irgendwie ist dass ja so was mit den Schlagzeilen. Kein Wunder, alle haschen nach Aufmerksamkeit und da muss die Headline schon greifen, da die Meldung sonst im Medienrauschen unter geht. Was Linden Lab da aushalten muss ist meiner Meinung nach allerdings schon mehr als geschmacklos, ich würde es geschäftsschädigend nennen.

Heise titelte am 19.05.2008
Neuer Chef von Second Life® sieht virtuelle Welt noch in den Kinderschuhen
mit Bezugnahme auf einen Artikel bei Technology Review
„Wir sind immer noch am Anfang“

Jetzt nimmt Welt Online mit Titel Second Life® rät Firmen von Online-Filialen ab Bezug auf ein Interview welches der Focus mit Linden Lab CEO Mark Kingdon führte (Headline hier noch „Zweite Chance für Second Life“ und was von Golem mit „Second Life® rät Firmen von Second Life® ab“ betitelt wurde:

Mark Kingdon, Chef des Second-Life-Erfinders Linden Labs, empfiehlt Geschäftsleuten, momentan „eher abzuwarten“ und sich nicht mit aufwendigen Filialen in der virtuellen Welt zu profilieren. In naher Zukunft sollten sie zurückkommen, „um dem ‚Zweiten Leben‘ eine zweite Chance zu geben“, sagte er dem Magazin „Focus“ laut dem Branchendienst Golem. (Quelle: Welt Online)

Das ganze gipfelt in Artikeln wie diesem bei digitalnext:

Was passiert mit Second Life? – Linden Lab überfordert mit Presserummel
Betreiber Linden Lab zeigt sich anhand des großen Medieninteresses um Firmen-Repräsenzen überfordert und rät Unternehmen zum Ausstieg aus der virtuellen Welt. Linden Lab zufolge haben die Medien die Erwartungshaltung der großen Markenartikler befeuert, schiebt der seit Mitte Mai amtierende CEO Mark Kingdon in einem Focus-Online-Interview den schwarzen Peter an Zeitungen, Magazine, Fernsehsender und…

Und so erleben wir momentan wieder wie Medien funktionieren.

Ich fragte Jean Miller (Hauptverantwortliche bei Linden Lab für die Entwicklung des deutschen Marktes) zu dem Interview beim Focus, und Sie antwortete mir: Leider war das Interview bei Focus gekürzt.

Also nochmal an alle die nicht nur Schlagzeilen lesen. Ein ausführliches Interview findet man bei Technology Review. Und die Schlagzeile meines Artikels sei mir verziehen…