“Write Once, run anywhere” nun auch für Smartphones

mit diesem Satz läutete Sun in den 90ern eine neue Ära ein und krempelte anschließend den kompletten Middleware-Markt mit der J2EE-Technologie um. Java als unabhängige Sprache sollte auf jedem System laufen, sodaß man die Software nur einmal schreiben muss und sie anschließend auf jeder Hardware und jedem Betriebssystem ausführen kann.

Da solche Technologien den Kunden technisch unabhängig von einer Plattform machen, ist dies natürlich nicht im Sinne des jeweiligen Produktherstellers. Es ist ein ständiger Kampf um Standards und um zu erhaltende Reviere. Sun jedenfalls hat es damals geschafft, den Kunden ein Stück mehr Freiheit zu geben bzw. zu verkaufen. Ausnahmslos alle tanzten mit, von IBM über SAP bis zu Oracle. Umso fraglicher, dass die Java-Technologie nun in den Händen von Oracle ist.

In meinem Artikel, in dem ich die Frage stellte, ob Phil Rosedale (Linden Lab, Second Life) in die geschichtlichen Stapfen von Steve Jobs tritt, ging es mir um die Wiederholung von Geschichte.

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Pia Piaggio schippert nach Barcelona

Pia Piaggio

Wie jedes Jahr fallen die Medien derzeit wieder ins tiefe kühle Sommerloch. Was soll man sich auch die Finger wundtippen, wenn’s doch keiner liest. Wen interessiert schon das Second Life an einem realen weissen Sandstrand mit Palmenhimmel, im Hintergrund das Scheppern der Eiswürfel im Shaker, nebendran ein braun gebrannter Körper zum Anfassen nahe?

Da muss man sich schon was einfallen lassen, um die Leser anzulocken. Das aktuelle TOUCH-Magazin hat sich als Lockstoff eine Sommerlochrabattaktion ausgedacht. Nicht schlecht. Ich meinethalben will Pia Piaggio heute in mein Wahlheimatland Spanien entführen. Im virtuellen Sim-Angebot ist Valencia, Ibiza, Katalonien und natürlich DIE spanische Stadt schlechthin: Barcelona. [Weiterlesen…]

Heidelberg 3D

Über diesen Artikel unter Geopoint bin ich auf das Dissertationsprojekt von Nicolai Freiwald gestoßen. Bei dem Projekt geht es um die 3D-Darstellung von Heidelberg. Videos und den sog. XNavigator als Java-Anwendung kann man sich unter www.gdi-3d.de anschauen.

Von den verwendeten Technologien setzt das Projekt auf vernünftige Standards wie Web-Services und SOA. Insgesamt sind die verschiedenen Web.3D oder 3D-Internet-Ansätze von Google-Earth und Google-Lively über Second Life und Microsoft Virtual Earth mit Spannung zu verfolgen. Und es wird eine noch spannendere Konsolidierungsphase geben :-)

Google Earth im Webbrowser

Vorerst nur für Windows Nutzer veröffentlicht Google ein Plug-in für die Webbrowser Internet Explorer ab Version 6 und Firefox ab Versin 2.0 um Google Earth mit leicht eingeschränktem Funktionsumfang zu nutzen. Durch eine JavaScript-API können Entwickler den virtuellen Globus für eigene Anwendungen nutzen. Beispielanwendungen zeigen jetzt schon einige Möglichkeiten der neuen Technik.

Microsoft war mit der Webbrowser tauglichen Version von Virtual Earth etwas früher am Start.

Flashearth bietet seit geraumer Zeit eine Auswahl von Funktionalitäten verschiedener Erdbetrachtungssysteme auf Webbrowser Basis an. Spannend ist auch die Entwicklung von Flash der nächsten Generation (V.10)

Landprice Widget

Soeben habe ich auf mappanovous folgendes Widget fuer Second Life® Land Prices entdeckt. Nice.



Metaverse08 – Die Konferenz für Second Life und virtuelle Welten in Europa

(Pressemiteilung).
Nach der erfolgreichen Inworld Premiere der Metaverse Konferenz im Vorjahr findet nun die Real World-Variante vom 27. bis 28. Mai 2008 im Kongresszentrum Karlsruhe statt.

Im Rahmen der mehr als 25 Vorträge der Metaverse werden fast alle Aspekte, die im Zusammenhang mit der kommerziellen Nutzung virtueller Welten und des 3-D Internets interessant sind abgedeckt. [Weiterlesen…]

Java 3D-API als OpenSource

Golem meldete am 03.03., das Sun Microsystems Teile der Java 3D-API als OpenSource freigibt. Man mag zunächst denken, dass dies nicht so viel Relevanz auf Web.3D-Plattformen hat.

Dies mag allerdings täuschen, zum einen basiert Stagespace/Maquari auf einem Java-Ansatz, zum anderen könnte das Thema für Clients auf mobile Endgeräte interessant sein, zumal derzeit auf der Cebit von T-Mobile, Ericsson und Vodafone interessante mobile Breitbandlösungen vorgestellt werden, die positiv Einfluss nehmen auf die Medien- und Technologiekonvergenzen in diesen Bereichen.

Second Life Programmierung

Second Life® Programmierung Melzer

Mit Freude habe ich gestern ein neues Buch zur Rezension erhalten. Es ist ein weiteres Buch über Second Life® Programmierung mit der Linden Scripting Language (LSL), erschienen im Hanser Verlag von Matthias Melzer. Das Buch kostet €39,90, umfasst 383 Seiten im Hardcover und der Käufer erhält zusätzlich sogar eine E-Book-Variante.

Beim ersten Durchblättern des Buches hatte ich einen äußerst positiven Eindruck, der sich bis jetzt bestätigte. Mein erster Gedanke zum Buch: „Endlich das erste ernstzunehmende Programmierhandbuch für Second Life®“.

Zunächst führt Melzer in die doch sehr schlanke Entwicklungsumgebung ein, die Bestandteil des Second Life®-Cients ist. Ordentlich für ein Programmierhandbuch folgen Kapitel über Datentypen, Typenumwandlung, Operatoren, [Weiterlesen…]

3D-OpenSource auf Vormarsch

Die Immersive Education Initiative hat drei 3D-Infrastrukturplattformen als Plattformen der nächsten Generation für immersives Lernen ernannt. Dies sind:

  1. Second Life®
  2. Croquet (Pressemitteilung)
  3. Wonderland von Sun Microsystems

Folgende Kriterien wurden dafür hinzugezogen:

  1. Support für Windows- und Macintosh-Plattformen
  2. Software auf Basis eines OpenSource-Ansatzes
  3. Software-Hersteller-unabhängige Client- und Server-Architektur
  4. Stabile Runtime-Implementierungen
  5. Integrierter Text- und Voicechat
  6. Hochauflösende Grafiken
  7. Multi-Userfähigkeit für kollaborative Anwendungen in Echtzeit
  8. Hochparametrisierbare Avatare mit Gestik-Animationen
  9. User-generated 3D-Content

Neu war für mich das Project Wonderland von Sun Microsystems. Bei dem Project Wonderland handelt es sich um den 3D-Client des MPK20-Projectes. Das „GRID“-Projekt wird unter dem Namen Darkstar geführt. Auf YouTube habe ich folgenden Video gefunden.



Sieht so aus, dass sich die Riesen in zwei Lager teilen. Die einen konzentrieren sich mit ihrer Lösungen auf den Fokus auf User-Generated-Content und die anderen versuchen die reale Welt möglichst gut nachzubilden:

  1. User-Generated-Content
    • Second Life®
    • Croquet
    • Wonderland / MPK20
  2. Abbildung der realen Welt
    1. Google Earth
    2. Microsoft Virtual Earth
    3. Twinity

Metaverse07 – die ingame Konferenz zum Thema Virtuelle Welten

Am 19. und 20. November 2007 findet in Second Life® die Metaverse07, die große ingame Konferenz zum Thema Virtuelle Welten statt. An beiden Tagen werden dem interessierten Fachpublikum auf der IT-Republic, der Second Life® Präsenz des Software & Support Verlags 13 Fachvorträge und Keynotes in deutsch und englisch, sowie eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion geboten. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen der Metaverse07 ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. [Weiterlesen…]