Serious Games mit der Kinect oder wohin mit der Bewegung?

Im letzten Arbeitskreis haben Prof. Dr. Urlike Lucke und Dr. Ing.Ralph Zender der Uni Potsdam über eine technische Möglichkeit informiert, den Avatar eines Sprechers mit dessen Bewegungen zu synchronisieren. Doch neue Techniken werfen bei mir immer die Frage auf: „Was kann man noch daraus machen?“ Die Körpersprache in virtuelle Welten zu bringen ist in bestimmten Bereichen einfach notwendig, aber da geht bestimmt noch mehr.

Andrew Hughes von Designing Digitally Inc. hat nun ein Video herausgegeben, dass noch eine andere Möglichkeit für die Nutzung der Kinect aufzeigt. Das Training von Gesten im virtuellen Raum. Im Video ist es die Aufgabe, ein Flugzeug mit Hilfe der korrekten Gesten über einen Parcours auf dem Rollfeld zu steuern.




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32. Arbeitskreis E-Learning Avatarsynchronisation mit Kinect

Der gestrige Abend war wieder hoch interessant! Doch das Wissen um das, was möglich ist, machte zugleich deutlich, welche Möglichkeiten und Potentiale in virtuellen Welten, und in Second Life ganz speziell, ungenutzt schlummern.

So berichteten Prof. Dr. Ulrike Lucke und Dr. Ing. Raphael Zender von den Anfängen der Uni Potsdam, die schon 2007 versuchte, die Problematik überfüllter Hörsäle mit der Hilfe von Second Life zu lösen.

Der physische Hörsaal wurde zunächst in SL abgebildet, und der Dozent mit Ton nach Second LIfe übertragen. Dort waren auch die Vortragsfolien zu sehen, d.h. alle Informationen waren im virtuellen Raum vorhanden.

Die Studenten hatten so die Möglichkeit, sich von zu Hause in die Vorlesung in Second Life einzuloggen. Somit blieb aber die räumliche Trennung der Studenten im Hörsaal von jenen zu Hause. Die Bandbreite im Hörsaal lässt natürlich nicht zu, dass die Studenten vor Ort gleichzeitig in SL eingeloggt sind, was auch irgendwie doppelt gemoppelt gewesen wäre.

Deshalb konnten sich die Studenten aus dem Hörsaal mit ihrem Handy über Bluetooth in einen Chat einloggen, der mit dem Chat des virtuellen Hörsaal in Second Life verbunden wurde.

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Ich tanze meinen Namen ….

microsoft-kinect

oder „wann gibt es endlich eine gescheite Interaktion mit dem Computer?“

 

Vor einem Jahr quälte ich mich zu Hause in meinem Kämmerlein mit Gynmnastik. Der Besuch eines Fitness-Studio war mir damals schon zu mühselig und auch zu peinlich.

Gerade deshalb stellte ich mir aber bei jeder Übung die Frage:

  • Mache ich die Übung richtig?
  • Mache ich die Übung intensiv genug?

Und überhaupt:

Warum gibt es denn nicht eine „App“ oder einen virtuellen Trainer, der mich bei meiner Quälerei beobachtet und mich notfalls korrigiert?

Einige Momente später (ca. vor einem Jahr) kam schon die 3D-Kamera „Kinect“ von Microsoft für die XBox auf den Markt. [Weiterlesen…]

3D-Content durch Lichtfeldfotografie

Plenoptische Kamera R11 von Raytrix

Bild: Raytrix.

Ein entscheidender Treiber für den Durchbruch Virtueller Welten ist neben der Usability und neuartigen Human Interfaces die schnelle, einfache und kostengünstige Erzeugung von 3D-Content. Ein mathematisches Verfahren ist die Photogrammetrie, um aus 2D-Informationen 3D-Informationen zu errechnen. Eine andere Möglichkeit sind 3D-Kameras wie in der neuen Nintendo 3DS-Console oder das 3D-Motion-Capturing mittels der Kinect-Kamera von Microsoft. [Weiterlesen…]

Be your Avatar – Natürliche Interaktion mit der digitalen Welt

Natural Interaction

Seit der Erfindung der Tastatur sind wir Menschen wie Sklaven mit dem stationären Computer untrennbar verbunden. Auch wenn ich mir als 14-Jähriger Teenager die Nase vor Bewunderung einer Apple-Innovation am Karstadt-Schaufenster plattdrückte, so fesselte uns die Computermaus noch mehr an die elektronischen Zauberkisten. Erst das mobile Internet und die durch das iPhone in den Massenmarkt gespülte Touch- und Multitouch-Displays gaben uns einen Teil unserer natürlicher Interaktion mit der Umwelt zurück. Durch den auf den Primesense-Webseiten postulierten Slogan

„Be your Avatar“

deutet die Firma auf die bevorstehenden Technologiekonvergenzen in den Technologieclustern Human Interfaces und Virtuelle Welten an. Doch setzt sich die Technologie durch und wenn ja, wie?

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Kinect 3D-Kamera von Microsoft macht immer mehr Spaß

Open Natural Interface mit Microsofts Kinect

Die von Microsoft lizensierte Primsense-Technologie wird unter dem Namen Kinect als 3D-Kamera für die XBox 360 vermarktet. Ehemals wurde das Projekt von Microsoft unter dem Codenamen Natal ins Leben gerufen. Nun erfreut sich die 3D-Kamera immer höherer Beliebtheit unter Hackern.

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MPI für biologische Kybernetik interessiert an Zusammenarbeit im Bereich Kinect

MPI Kinect Facial CapturingEben sehe ich in der Beschreibung eines aktuellen Videos des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik Abteilung Cyberneum, dass man bei der momentanen Entwicklung für Kinect mit Fokus Facial Performance Capturing, auch an Zusammenarbeit mit externen Entwicklern interessiert ist:
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Kinect Motion-Capturing für OpenSIM-Animationen

Kinect mit Open Simulator

Per Pegler aka Per Eriksson ist einer der ersten Architekten, die bereits 2007 virtuelle Welten wie Second Life für das „Rapid Architecture Development“ nutzten. Damals feierten wir mit ihm das Opening seiner ersten Insel in Second Life, der Troppo Island.

Der australische Architekt sorgt mit seiner innovativen Arbeit immer wieder für neuen Stoff. Zuletzt machte er den Schritt vom Second Life GRID nach Open Simulator und nun zeigt er mit dem Kinect Motion Capturing (Mocap), wie er Animationen für Open Simulator erzeugt. [Weiterlesen…]

Die Augen sind das Tor zur Seele: Gesten- und Mimik-gesteuerte Avatare in Second Life

Die Augen sind das Tor zur Seele

Mit Peter Kruse diskutierten wir im letzten Sommer, welche Bedeutung die automatisierte Übertragung der Mimik und Gesten des physischen Körpers auf einen virtuellen Avatar-Körper haben könnte. 

Die Übertragung der Gesten via Motion-Capturing-Verfahren gelingt über spezielle Anzüge seit langem. Das Abtasten der Mimik über besondere Sensoren ebenfalls.

Im Gespräch machte Peter insbesondere auf die Augenbewegungen aufmerksam! [Weiterlesen…]

Kinect befreit Nutzer von Tastatur und Maus

Kinect-Hack mit Google Chrome

Wie Read Write Web gestern berichtete, haben Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) die mit der neuen XBox verwendbare Kinect-Tracking-Hardware dazu genutzt, um Windows 7 ohne Maus und Tastatur anzusteuern. Die Gruppe der Studenten am MIT heißt Fluid Interfaces Group und hat sich zum Ziel gemacht, Computer von Tastatur und Maus zu befreien, wie zdnet berichtet. Der Quelltext des Google-Chrome-Hacks selbst lässt sich unter GitHub/DepthJS herunterladen. [Weiterlesen…]