L3T – Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien

Nicht selten ist die klassische „Lern- und Lehrwelt“ neuen Technologien gegenüber kritisch eingestellt. Häufige Kritik ist die fehlende Präsenz, wenn es um Lernen mit dem Internet im weitesten Sinne geht. Da ist es egal ob es um Twitter, Blogs, Wikis, Moodle oder gar Second Life geht. Meist hindert hier eine feindliche Grundeinstellung, die kreativen Möglichkeiten zu sehen. Tendenziell muss ich (leider) immer wieder feststellen, dass die Kollegen aus Österreich diesen Innovationen gegenüber offener eingestellt sind (was eine rein subjektive Sache sein kann). Wie auch immer, möchte ich hier ein tolles Projekt vorstellen: Das Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, kurz L3T. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch einen Tweet, der auf das Video von Martin Ebner verwies. In dem Video erklärt Martin Ebner den Begriff Microlearning. Besonders gut fand ich die Darstellung, wie sich Microlearning einbettet in die bestehenden Lehr- und Lernformate. Dadurch entsteht bei mir ein Bild der Orchestrierung von Lehr- und Lernumgebung bzw. Materialien. [Weiterlesen…]

Wenn Lernforschung im Adventskalender steckt

Tübingen, 24.11.2008

Am 1. Dezember 2008 um 17:00 Uhr eröffnet das Institut für Wissensmedien seine neue virtuelle Filiale in der Onlinewelt Second Life. Neben einem kurzen Vortrag zum Thema „Lernen in Second Life“, fällt der Startschuss für einen virtuellen Adventskalender: Hinter 24 Türchen findet sich Spannendes zum Thema Lernen und Forschen in Second Life.

IWM Second Life

Das virtuelle Forschungslabor haben die Tübinger eingerichtet, um computerunterstütztes kooperatives und individuelles Lernen in 3D-Umgebungen zu untersuchen. Das Institut für Wissensmedien kooperiert hier eng mit Johannes Moskaliuk von der Abteilung Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie der Universität Tübingen. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt werden mit Hilfe einfacher Kategorisierungsaufgaben das individuelle Lernen und die kooperative Wissenskonstruktion untersucht. Die Teilnehmer der geplanten wissenschaftlichen Studien und Experimente werden dabei direkt aus dem aktiven Nutzerkreis von Second Life angeworben. [Weiterlesen…]