Interkulturelle Kollaboration in Second Life

Interkulturelle Kollaboration ist neben E-Learnings in Second Life ein extrem spannendes Feld! Hier machen es die Amerikaner mal wieder vor und Dank Draxtor Despres haben wir es dokumentiert.

Auch Bereich der EU werden sich hier früher oder später sehr interessante Projekte entwickeln, da bin ich mir sicher!

Second Life in der Industrie

Für das 3D-Internet kristallisieren sich immer mehr ernstzunehmende Anwendungen mit deutlichem Mehrwert heraus. Wo es um dreidimensionale räumliche Darstellungen geht oder in Anwendungsbereichen, in den man die dritte Dimension für die Organisation komplexer Informationsstrukturen besser nutzen kann, sind die Vorteile klar erkennbar.

Reiner Text ist ein Werkzeug, um Sachverhalte zu beschreiben. Leider ist geschriebener Text wie dieser hier sehr abstrakt: wenig visuell, nicht auditiv: Schwarze Punkte auf weißem Hintergrund oder umgekehrt wie hier auf Avameo. Das Problem ist, dass die Sachverhalte selbst, die wir mit Text beschreiben wollen, immer komplexer werden. Aus diesem Grund wird die Leistung, um vom abstrakten Text zu einer konkreten Interpretation zu kommen, immer anspruchsvoller.

Durch die visuelle Unterstützung wie Videos sind viele Dinge einfacher darstellbar und deshalb einfacher erfassbar, was wir an dem Erfolg von Videoportalen ablesen können. In der Industrie [Weiterlesen…]

Kollaboration, Manpower feiert

Haben Viele vor einem Jahr noch gerätselt, für was die 3D-Internet-Plattform gut sein könnte, so gehen die Tendenzen heute in Richtung Bildung (E-Learning) und Kollaboration. So feiert auch die Firma Manpower ihr einjähriges bzgl. Second Life. Über Draxtor Dspres bin ich auf dieses Video aufmerksam geworden:

Wikisonic – Kollaboratives Musizieren

Nach einem Konzept von Keystone Bouchard programmierte Dirty McLean ein Environment, in dem man ähnlich einem Musik-Tracker unterschiedliche Klangereignisse arrangieren kann. Ich konnte die beiden gestern in Ihrem Wikisonic beobachten. Die Atmosphäre geht schon in Richtung virtuelle Klangmeditation im dreidimensionalen Raum.

Weitere Infos: http://jonbrouchoud.wordpress.com

Teleport: http://slurl.com/secondlife/Architecture/163/51/643/

3. Dresdner Zukunftsforum jetzt auch in SL

Der am 5. Juni 2008 stattfindende Kongress „Dresdner Zukunftsforum“ findet dieses Jahr auch parallel in Second Life® statt und mausert sich dadurch zum Mixed-Reality-Event. Hierzu haben 30 Interessenten die Möglichkeit, sich aus dem virtuellen Raum in die Diskussion mit Referenten und Teilnehmern der RL Veranstaltung mit ein zu bringen.

Don Tapscott spricht zum Thema: „Wikinomics: Mit Enterprise 2.0 zu neuem Erfolg“ und ein Real-Life-Podiumsgespräch mit Ranga Yogeshwar und Prof. Yadegar Asisi wird live per Streaming übertragen.

Die Integrierbarkeit externer Anwendungen wird duch das Robocup-Game – ein in 3D simuliertes Fußballspiel mit virtuellen Robots veranschaulicht.

Bei der Second Life® – Podiumsdiskussion sprechen Experten auf dem Gebiet virtueller Welten unter anderem über die Chancen von innovativen Business-Szenarien und Kollaboration in 3D-Umgebungen.

Folgende Referenten wurden eingeladen:

– Alexander Schimkat (ehem. Geschäftsführer von SL Inworld Productions)
– Florian Alexander Schmidt (Autor des Buches Parallele Realitäten)
– Danny Pannicke (wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Berlin, forscht im Bereich virtueller Welten)
– Holger Endert (Mitarbeiter des DAI-Labors der TU Berlin, Entwickler des Robocup-Games)
– Stephan Keisers (Creative Director, SECOND INTEREST AG, Virtual Business Solutions)

Universität Hamburg startet 3D-Präsenz „University of Hamburg“ auf der Internet-Plattform Second Life

Als erste deutsche Hochschule eröffnet die Universität Hamburg am kommenden Dienstag eine eigene Insel in der virtuellen 3D-Welt Second Life. Am 29.4. um 18:00 Uhr wird im Hörsaal ESA B im historischen Hauptgebäude an der Edmund-Siemers Allee in Hamburg das digitale Pendant für Besucher aus der ganzen Welt mit einem Vortrag und einer virtuellen Studentenparty eröffnet und ist künftig dreidimensional begehbar. [Weiterlesen…]

Universität Bielefeld entdeckt SL als E-Learning-Plattform

immer mehr deutsche wissenschaftliche Institutionen, wei die Uni Bielefeld, entdecken Second Life® als E-Learning-Plattform:

Das Lernen im Second Life® habe spannende Vorteile, die Aufmerksamkeit sei hoch und visuell habe man viele Möglichkeiten, sagt Ricarda T.D. Reimer und führt aus: Gemälde können zum Beispiel in Galerien besichtigt und besprochen werden, es gibt Orte und Plätze aus nahezu jedem Zeitalter, man trifft Avatare aus unterschiedlichsten Ländern. Den Lernenden werden generell mehr Reize geboten. Bildungsprozesse, beispielsweise Kurs- und Veranstaltungsdesigns, können seit SL neu gedacht beziehungsweise kreiert werden. Gemeinsames Onlinelernen erfährt eine neue Qualität.

Universität Bielefeld führt hier das Projekt Second Learning durch.

Auf meinem SL-Vortrag am 12.02. auf der Aufschwungmesse der IHK in Frankfurt fragte mich Robert Basic:

Sieht Du einen Markt/Produkte, die durch das Web.3D gefährdet/substituiert werden könnte?

Die Frage stelle ich mir natürlich schon vorher. Der mir zur Zeit am stärksten gefährdete Markt bzw. Produkte könnten in der Tat Realtime-Kollaborationsprodukte sein, die sich auf dem E-Learning-Markt plazieren. Ich frage mich nämlich, warum ich viel Geld für Software zahlen soll, die z.B. virtuelle Klassenräume realisiert, wie Centra, wenn ich einen großen (wichtigen) Teil der Funktionalitäten kostenlos im Web.3D haben kann bzw. auf einer Plattform wie Second Life®?