3D-Kino im Wohnzimmer

heute habe ich in einem Prospekt der HIFI-PROFIS aus Wiesbaden den neuen Samsung 3D-Fernseher gesehen. Der 54″ Full HD-Fernseher (UE55C7700) mit LED-Technik und 200 Hz wird für 3499,- Euro verkauft. Die dazugehörige Brille kostet 119 Euro. Saftiger Preis für ein High-End-Gerät.

Die etwas preiswertern Modelle von Samsung, wie der Samsung LE-40C750 werden auf dem Cooporate Blog Cyberbloc von Cyberport kurz vorgestellt.

Im Fokus der Konvergenzbetrachtungen mit dem 3D-Internet (Virtuelle Welten), stellt sich nun die Frage, wie schnell die Preise sinken, sodass das 3D-Fernsehen in den Mainstream Einzug erhält.

Der Mainstream wird 3D-Ready

Mit Avatar – Aufbruch nach Pandora von James Cameron, Alice im Wunderland 3D und weiteren Kinofilmen fängt es an, den Mainstream für die Dreidimensionalität in den Medien vorzubereiten. Während die Kinos mit polarisiertem Licht arbeiten, um den 3D-Effekt zu erzeugen, zieht die alte, aber weiterentwickelte, Shutterbrillen in die Wohnzimmer ein. Samsung sorgt bereits jetzt mit seinem 46-Zoll-3DTV UE46C7700, dass wir im Wohnzimmer ein volles 3D-Erlebnis genießen können.

Heute aber erreichte uns die Nachricht via heise, dass auch die Fussball-WM in Afrika in 3D übertragen wird. Auf ausgewählten Public-Viewing-Events, wird dann die 3D-Technik zugänglich sein. Der Einzug von 3D in den Mainstream ist dann vielleicht zur WM 2014 zu erwarten? Man stelle sich große Events vor, jeder Zuschauer hat eine Brille auf, um am öffentlichen 3D-Erlebnis teilzunehmen (Public Vieweing).

Für den Einzug von 3D im Wohnzimmer wird allerdings nach eine Zeit ins Land gehen, da sich noch nicht wirklich Standards entwickelt haben. Auch für die Kino’s gibt es bereits mehrere Verfahren, die untereinander nicht kompatibel sind.

Der nächste zu erwartende Schritt könnte also eine Standardisierung sein, sodass der User seine persönliche Brille beim Public Viewing, vor dem Fernseher, dem PC und im Kino einsetzen kann. Dann würde sich der User zumindest mit „seiner Brille“, mit „seinem Gadget identifizieren“ ! Die Frage ist allerdings, ob dies technisch überhaupt möglich ist, wegen der verschiedenen Rahmenbedingungen (Größe des Bildes, Entfernung, Lichteinwirkung von natürlichen Licht usw.).

Ich denke jedenfalls, dass dieser Schritt ein wichtiger Beitrag für den Durchbruch des 3D-Internets ist.

Konvergenz in der Zukunft: ACME – Augmented Collaboration in Mixed Environments

Über @torridluna bin ich heute auf dieses Video aufmerskam geworden:



Das Beispiel zeigt eindrucksvoll die Konvergenz der Technologien Virtuelle Welten und Augmented Reality. Nach meinen aktuellen Informationen wird 2010 das Jahr sein, indem AR-Anwendungen den Durchbruch auf Smartphones wie dem iPhone schaffen. 2011 und 2012 zieht der durchschnittliche Anwender mit SmartPhones nach, wodurch ihm auch AR-Anwendungen zugänglich werden. Gleichzeitig sehe ich zwischen 2011 und 2013 erste vernünftige VirtualWorld/AugmentedReality-Anwendungen, die durch die Technologie-Konvergenz entstehen. Anwendungen werden im Bereich kollaborativer Business-Anwendungen zu finden sein, sowie im Bereich E-Learning. Erforderlich ist dadurch der Aufbau einer gewissen Medienkompetenz, um den Umgang mit den neuen Technologien zu bewältigen. Durch die einfachere Steuerung virtueller Welten (vgl. Spiegel-Online-Artikel) und durch eine Browserintegration, wird die Lernklippe für virtuelle Welten wie Second Life überbrückt und OpenSource-Entwicklungen wie OpenSimulator wird einen Defacto-Standard vorrantreiben.

Und irgendwann, wird das 2D-Internet in das 3D-Internet – in nicht allzuferner Zukunft – einfach aufgesaugt, wie hier gezeigt.

Bitte anschnallen und vorbereiten. Ein Freund hat mir gesagt. Das Wichtigste ist, angechnallt zu starten und angeschnallt zu landen!

Relevante Konvergenzen: 3D-Scanning, AR und VR

Über die Erzeugung von 3D-Content via Scanner-Technologie und der Photogrammetrie haben wir bereits mehrfach gesprochen. So ist zum Beispiel automatisierter und generisch erzeugter 3D-Content für Virtuelle Welten denkbar, wenn man eine Digital-Kamera mit GPS-Positionierung und Winkelmesser ausstattet und im Anschluss aus mehreren hundert 2D-Fotos die 3D-Modelle via Photogrammetrie konstruiert. Die Vision ist, dass man den 3D-Modeller spart und die Objekte dann mehr oder weniger selbst in die jeweilige 3D-Welt importiert.

Eine andere Variante ist das 3D-Scanning via Lasertechnologie. Bisher waren das meist stationäre Geräte, in die man das zu scannende Objekt platzierte und dann scannte.

Über diesen Artikel bin ich nun auf einen Handheld-Scanner aufmerksam geworden, den ZScanner 700 PX von Z Corporation.

Auf YouTube habe ich folgendes Produktvdeo dazu gefunden:

Wie auch immer, naheliegend ist die Konvergenz zwischen den Technologien, die 3D-Content erzeugen, Virtuellen Welten-Plattformen und Augmented Reality. Künftig wird es einfacher sein, 3D-Inhalte für das immersive 3D-Internet bereitzustellen. Die Augmented Reality-Technologie wird dafür sorgen, dass die Grenze an der Mensch-Maschinen-Schnittstelle zunehmend verschwimmt bzw. virtuelle Daten in physischen Umgebungen nahtlos integriert werden können.

The Next Tipping Point, Internet of Things, Konvergenz

gerade aus dem Twitterstream von Pixelsebi und Markus Breuer gefischt. Die zentrale Frage ist, was passiert, wenn das Internet der Dinge kommt? Beim Internet der Dinge geht man davon aus, dass CPUs so klein und kostengünstig produziert werden, dass jedes Ding quasi eine CPU in sich tragen kann und damit potentiell über das Internet mit allem anderen verbunden sein kann.

Ich frage mich gerade, was es für die Konvergenz zwischen dieser Technologie und Virtuellen Welten bedeutet. Ich denke in dem Konvergenzdreick

Virtual Worlds <-> Augmented Reality <-> Internet of Things

werden die Grenzen zwischen Virtualität und Realität so fließend, dass man sie möglicherweise nicht mehr wahrnehmen kann. Was meint Ihr, wass dann passiert?

Mit dem IPv6-Standard hat man zumindest die Grundsteine gelegt, dass mehrere eindeutige IP-Adressen pro Quadratmeter auf der Erde realisiert werden können (Ich meine das mal irgendwo gelesen zu haben).



CNN Hologram Interview

Hologramme haben immer noch etwas von Zauberei. Wenn das im Consumerbereich ankommt, wird´s wohl so manchen Flash geben;-). Hier ein aktuelles Beispiel von CNN

Nanomolekulare Schalter

In einem gestrigen Artikel der InfoWeekOnline wird berichtet, dass IBM in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Rechenmathematik und Kybernetik in Moskau sog. nanomolekularen Schaltern erforscht werden. Diese könnten in Zukunft den heutigen Transistor ersetzen.

Kling spannend, insbesondere auf Sicht in Richtung Cyberspace, Kybernetik und Konvergenz.

KnowTech 2008: Blog als Zukunfts- und Konvergenzradar

Hier schnell mein Vortrag, den ich in knapp einer Stunde auf der KnowTech 2008 halten werde.

Mertens Know Tech2008

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3D Digicam Finepix Real 3D von Fujifilm

heute gelesen auf www.welt.de, die Finepix Real 3D von Fujifilm.


In Verbindung mit der Photogrammetrie werden hier weitere Konvergenzen sichtbar, die das 3D-Internet maßgeblich bzgl. Contenterzeugung beeinflussen werden.


Second Life als Container für Multidiziplinarität

Second Life ist Multimedia schlecht hin. Wir brauchen Mediengestalter (Grafik, Video und Ton), 3D-Modeller, Texter, Künstler (aller Art),  IT Fachleute, Eventmanager, Marketingspezialisten … bis hin zu Psychologen, Philosophen (Ihr könnt gerne die Liste in den Kommentaren weiter führen)…

Während in diesen Tagen in Blogs „nur“ über Komplexität Interdisziplinär diskutiert wird, entstehen in den virtuellen Welten Disziplin übergreifend komplexe Gebilde.

In einem aktuellen Video von Metanomics spricht Pathfinder Linden die Thematik im Zusammenhang mit dem Projekt Hub2 an. Weitere Infos zum Regionalprojekt in Bosten auf http://www.hub2.org/