Kunst, Code und Maschine

Kunst, Code und Maschine

als ich diesen Titel in der Herbst-Vorschau des [transcript]-Verlages sah, wurde ich hellwach. Beim lesen des Untertitels der Dissertation von Daniel Botz schoss allerdings das Adrenalin in mir auf!

Zahlreiche Assoziationen aus meiner Vergangenheit wurden innnerhalb weniger Nanosekunden abgerufen, ein Neuronenfeuer entfachte sich in meinem Hirn. Der Untertitel seiner Dissertation lautet:

Die Ästhetik der Computer-Demoszene

Vermutlich sagen die meisten Leser nun: Häh? Wie bitte, was soll das denn jetzt nun schon wieder sein? Was, um himmelswillen, ist die Demoscene? Was ist eine Demo ? (im Kontext der Programmierung von Computern). Wie erklärt man die Demoscene? Dieses Unterfangen ist mindestens so schwer, wie der Versuch, das Gefühl der Immersion in virtuellen Welten zu vermitteln. Und genau hier setzt die Arbeit von Botz an, eines seiner Anliegen ist es, der Szene durch seine Arbeit mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Ich bin ja selbst ein „Kind“ dieser ersten digitalen globalen Subkultur, wie Botz den Autor Anders Carlsson zitiert (siehe Karen Collins, From Pac-Man to Pop Music). Meine eigenen Versuche, diese digitale globale Subkultur Außenstehenden zu erklären, klingen in etwa so:

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