Einladung zum 27. AK E-Learning am 08.09.2011

um 18:00 Uhr im Hörsaal avameo auf der Insel KypbernEthik1 in Second Life.

Accounthacking, Beleidigung und Betrug sind in virtuellen Welten Gang und Gäbe geworden.

Wer virtuelle Welten als Lernumgebungen anbieten und nutzen möchte, sollte wissen, wie sich strafrechtlich relevante Handlungen dort manifestieren, und welche Reaktionsmöglichkeiten Lehrkräfte und Organisationen haben, die Fortbildungen im virtuellen Raum betreiben.

Thema: „Gamecrime und Metacrime – Virtuelle Welten = kriminalitätsfreie Räume ?“.

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Game- und Metacrime – Fachvortrag am 20. August 2011

Game- und Metacrime

Am 20.August 2011 findet an der Donau Universität in Krems ein Fachvortrag zur Kriminalität in virtuellen Welten statt.

Referenten sind dort die beiden Kriminologen und Polizeibeamten Thomas-Gabriel Rüdiger und Cindy Krebs, die sich mit einer durchaus interessanten Fragestellung bezüglich der Kriminalität in virtuellen Welten beschäftigen.

Interessant ist zum Beispiel die Frage nach den „Kulturbringern“ in virtuellen Welten. Verschiedene Menschen verschiedener Kulturen mit verschiedenen unbewussten Wertesystemen treffen sich in der virtuellen Welt.

Wie entstehen dort gesellschaftlichen Regeln, und kommen sie vielleicht zurück ins Physische?

Wie reguliert sich das Rechtssystem selbständig? Wird die künftige Strafverfolgung durch die Plattformbetreiber abgedeckt?

Einen Einblick in die moderne Polizeiarbeit bekommt man durch die Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei (ab Seite 21), und natürlich durch das Buch, dass von den Referenten zu diesem Thema herausgegeben wurde.

Erste Studie zu Geldwäsche in virtuellen Welten

Dr. Clare Chambers von der University of the West of England Bristol startet eine Studie, die sich mit Geldwäsche in virtuellen Welten befasst. In dem 18-monatigen Projekt evaluiert Sie, ob mit dem Handel von virtuellen Gütern und Land Geldwäsche durchgeführt werden kann. Auf populären Plattformen wie Second Life werden bis zu 1 Mio. US$ pro Tag umgesetzt (siehe Statistiken).

Die Relevanz von Internetkrimialität wird durch den Europarat bestärkt. Auf dem diesjährigen CyberCrime-Kongress sind die Schwerpunkte Cyberkriminalität, Cybersecurity und Datenschutz. Durch Cloud-Computing und für die internationale Strafverfolgung werden neue Anforderungen notwendig, um künftig sicherer im Netz zu agieren bzw. um Delikte zu ahnden.

Cyberkriminalität auf europäischen Polizeikongress

heise berichtet aktuell wie desolat in der Kriminalitätsbekämpfung auf EU-Ebene aussieht. U.a. war auf die Cyberspace-Kriminalität ein Top-Thema:

Bestätigt wurde Jansen indirekt auf einem anderen Panel über virtuelle Kriminalität und echte Cyberopfer von Michael Bartsch, Chef des „Competence Center Innere Sicherheit“ bei T-Systems. „Nennen Sie mir Leute, die fit in Cyberwelten unterwegs sind und Zocker verfolgen können, wir stellen sie sofort ein.“ Bartsch erklärte die Betrügereien in 3D-Welten und vor allem in Online-Gaming-Angeboten zu den aktuellen Problemen, vor denen weder Sperren noch Software schützen könne: „Die konventionellen Virenschutzprogramme sind am Ende.“

Diebstahl im Cyberspace

Gerade habe ich auf Spiegel.de diesen Artikel über Diebstahl im Cyberspace gelesen.

Der Artikel ist amüsant zu lesen, bringt aber leider keine großartigen Fakten auf den Tisch, wie beispielsweise das jährliche Marktvolumen für Dienstleistungen und virtuelle Güter im Cyberspace über 1,5 Milliarden US Dollar.

Zum Thema Kriminalität in Virtuellen Welten wiesen wir 26.01.2009 auf die Veranstaltungen zum Thema im Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg am 30. bis 31.01.2009 hin.

Kriminalität in Virtuellen Welten

Ein interdisziplinär ausgerichtetes Symposium im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg widmet sich juristischen, kommunikationswissenschaftlichen, kriminologisch-soziologischen und psychologischen Aspekten virtueller 3D-Welten – 30. bis 31. Januar 2009. Weitere Informationen beim idw.

Geldwäsche durch Virtuelle Welten

Gestern berichtete die Süddeutsche:

… In seinem jüngsten Vermerk zur Strategie gegen die Finanzierung von Terrortaten stellt der EU-Beauftragte Gilles de Kerchove fest, neue Zahlungsmethoden und alternative Überweisungssysteme seien anfällig für die Finanzierung terroristischer Aktivitäten. …

… „Außerdem wurden 2006 schätzungsweise über eine Milliarde US- Dollar für Waren und Dienstleistungen in digitalen beziehungsweise virtuellen Gemeinschaften (z.B. secondlife.com) ausgegeben“, heißt es in de Kerchoves 19-seitigem Papier.

Ein sehr großes Potential der Geldwäsche bergen neue und wenig kontrollierte Zahlungssysteme, so heiß es weiter.

Gut, das die Diskussionen endlich ernst genommen werden und auf den Tisch kommen. Dadurch wird die Relevanz deutlicher, auf die wir uns zubewegen. Im übrigen wiesen wir bereits am 14. Januar 2007 auf die Problematik der Geldwäsche in Virtuellen Welten hin. Wann werden wohl die Finanzämter aufwachen?

Die Themen der 55. Sendung von LIFE 4-U

TIBET PROTEST IN VIRTUELLEN WELTEN!!!

LIFE 4-U spricht mit Vivienne Cassavetes – einer Frau, die stündlich Meditationen in Second Life® gegen die Gewalt in Tibet organisiert.

DIE ZWEITE CHANCE IM ZWEITEN LEBEN??

Das Internationale Justiz Zentrum wurde jetzt in Second Life® eröffnet. Die Community rollt vergangene Prozesse wieder auf, um den Opfern von Kriminalität Gerechtigkeit zu bringen und sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

KULTURELLES SHOPPEN IN SECOND LIFE!!

Die “Costa Rica Sim? ist das jüngste Beispiel für eine hervorragende Verbindung von Kunst und Kommerz.

Kriminalität und Second Life

Von Burkhard wurde ich gerade auf diesen Artikel in der Washingtonpost aufmerksam gemacht. Hierbei geht es u.a. um die Angst, dass sich über virtuelle Welten auch terroristische Einheiten anonym und sicher formieren können.

Aber in Zeiten der staatlich legitimierten Online-Hausdurchsuchung dürfte das ja alles kein Problem mehr sein ;-) Wer ist heutzutage im Internet noch wirklich anonym ?

Sophos kontrolliert Second Life

sophoslogo.jpgSecond Life® ist nicht nur eine moderne Web 2.0 Anwendung, es entwickelt sich zu einem Trend. Und wie das mit Trends ist, die müssen dann auch schon mal für Marketingzwecke herhalten. So warnt aktuell der IT-Security-Spezialist Sophos in einer aktuellen Pressemitteilung vor den Gefahren durch SL. Dabei sagt Jens Freitag, Senior Technology Consultant bei Sophos: „Second Life® demonstriert auf eindrucksvolle und faszinierende Weise die neuen Möglichkeiten der Kommunikation, die das Internet im Zeitalter des Web 2.0 bietet. Die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt beginnen zu verschmelzen – immer mehr Privatpersonen bauen sich im Second Life® ein zweites Leben auf und auch erste Firmen und öffentliche Einrichtungen nutzen die Plattform für den Aufbau neuer, virtueller Standorte. Lassen Unternehmen jedoch zu, dass Mitarbeiter während der Arbeitszeit ihren privaten Avatar durch Second Life® steuern, führt dies zwangsläufig zu [Weiterlesen…]