Kunst, Code und Maschine

Kunst, Code und Maschine

als ich diesen Titel in der Herbst-Vorschau des [transcript]-Verlages sah, wurde ich hellwach. Beim lesen des Untertitels der Dissertation von Daniel Botz schoss allerdings das Adrenalin in mir auf!

Zahlreiche Assoziationen aus meiner Vergangenheit wurden innnerhalb weniger Nanosekunden abgerufen, ein Neuronenfeuer entfachte sich in meinem Hirn. Der Untertitel seiner Dissertation lautet:

Die Ästhetik der Computer-Demoszene

Vermutlich sagen die meisten Leser nun: Häh? Wie bitte, was soll das denn jetzt nun schon wieder sein? Was, um himmelswillen, ist die Demoscene? Was ist eine Demo ? (im Kontext der Programmierung von Computern). Wie erklärt man die Demoscene? Dieses Unterfangen ist mindestens so schwer, wie der Versuch, das Gefühl der Immersion in virtuellen Welten zu vermitteln. Und genau hier setzt die Arbeit von Botz an, eines seiner Anliegen ist es, der Szene durch seine Arbeit mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Ich bin ja selbst ein „Kind“ dieser ersten digitalen globalen Subkultur, wie Botz den Autor Anders Carlsson zitiert (siehe Karen Collins, From Pac-Man to Pop Music). Meine eigenen Versuche, diese digitale globale Subkultur Außenstehenden zu erklären, klingen in etwa so:

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Second Life: Festvial der Liebe

Festival der Liebe

Das „Festival der Liebe“ steht vor der Tür. Aus diesem Grund laden die Brennenden Buchstaben zur Pressekonferenz am Sonntag, den 28.8 ab 16 Uhr am Kafe Kruemelkram ein. Dort stellen sie das Konzept des Festivals vor, das vom 7. – 9. Oktober dieses Jahres auf verschiedenen deutschen SIMs stattfinden wird. [Weiterlesen…]

Virtuelle INST-Weltkonferenz CCKS: Städte, Kulturen, Wissensgesellschaften

vom 25.-28.11. findet die INST-Weltkonferenz auch in Second Life mit einer eigenen Sektion statt. Die Konferenz mit dem engl. Titel  

„Conference „Cities, Cultures, Knowledge Societies (CCKS)“ 

beschäftigt sich mit Städten, Kulturen und Wissensgesellschaften. Es ist die 8. Veranstaltung dieser Art, die von der UNESCO gesponsort wird und diesmal ist Ehrengast Barack Obama geladen! [Weiterlesen…]

Rezension: Virtuelle Welten als Basistechnologie für Kunst und Kultur?

Virtuelle Welten als Basistechnologie für Kunst und Kultur?

Vor kurzem bin ich auf diesen vielversprechenden Titel des [transcript]-Verlages aufmerksam geworden. Noch mehr lockte mich dieses Buch, da ich mit Michael im Kunstkontext kürzlich unseren Beitrag „Am Rubikon zwischen Realität und Virtualität“ im selben Verlag veröffentlichte.

Die Herausgeber und Autoren von Virtuelle Welten als Basistechnologie für Kunst und Kultur? stellen sich die Frage, inwiefern das Holodeck von der heutigen VR/AR-Technologie entfernt ist, ob es jemals Wirklichkeit wird und wie VR/AR-Technologien in der Kunst bereits Anwendung finden bzw. Potentiale bergen.

Die Herausgeber Manfred Bogen, Roland Kuck und Jens Schröter beschäftigen sich schon länger mit Virtual Reality sowie deren Anwendungsgebiete, was u.a. an der Auswahl der hochkarätigen Autoren und deren Artikel zum Ausdruck kommt. In 10 Beiträgen bringen 18 Autoren Einblicke in die aktuelle Forschung. Zu begrüßen ist die substantielle Auseinandersetzung mit Raumkonzepten und Methoden aus der Kunst, Räume perspektivisch darzustellen. So beginnt Gundolf Winter mit einen kunsthistorischen Einstieg in die italienische Wandmalerei und der Vermessung der Zentralperspektive nach Albrecht Dürer. [Weiterlesen…]

Pia Piaggio in Irland


Pia Piaggio in Irland

Vergangene Woche erinnerten die Feierlichkeiten des St. Patrick Days, der ebenfalls virtuell hinreichend zelebriert wurde, an die traditionsreiche Geschichte Irlands. Seit 2007 gibt es im Second Life™ die Location West of Ireland (WOI), die aus mehreren Sims besteht. Betrieben wird sie von der South Texas Celtic Music Association (STCMA), einem gemeinnützigen Verein, der ebenfalls von Linden Lab als Non-Profit-Organisation anerkannt ist. [Weiterlesen…]

Action Painting in der Crossworld Gallery

Am Freitag, den 04.12.2009 findet noch einmal etwas besonderes in der Crossworld Gallery statt:

Zeppie Innis wird im RL Atelier ein Bild erstellen, und entsprechend erklären. Diese Performance wird Live in die Crossworld Gallery gestreamt!

Die Veranstaltung findet um 21:00 Uhr in folgender Location statt:

Crossworlds Gallery Tutorial Area:
http://slurl.com/secondlife/lynto%20land/20/65/22

Alle interessierten sind herzlich eingeladen, dem Schauspiel beizuwohnen!

Kulturschätze als 3D-Objekte

3D-Conform nennt sich das europäische Projekt, dass antike Kunstschätze in dreidimensionaler, virtueller Form archivieren soll.

Angefangen bei Bildern, Waffen, Vasen bis hin zu Großobjekten wie Tempeln soll für Mitarbeiter entsprechender Forschungsgebiete alles gescannt und getagt werden, was so in den Kellern der Museen zu finden ist.

Zum Einen, um eine Übersicht über die eingelagerten Bestände einzelner Museen zu bekommen, zum Andern, um über eine Software gleichartige Objekte zu finden. So ist es beispielsweise für die Restauration eines Objektes sinnvoll, vorher gleichartige Objekte aus der selben Epoche bezüglich Farbe, Form und Oberflächenbeschaffenheit zu studieren.

Die kommerzielle Verwendung der Technologie soll dahin gehen, dass mit Hilfe des Rapid-Prototyping-Verfahrens jeder die Möglichkeit hat, eine Nachbildung der Venus von Milo sein Eingen zu nennen, die sich von den bisherigen Schlüsselanhängern gewaltig unterscheiden wird.

Mit beteiligt an dem Projekt ist das in Darmstadt ansässige Fraunhofer Institut für Gafische Datenverarbeitung (IGD). Ein Bild dazu, sowie ergänzende Informationen, gibts hier.

Interkulturelle Kollaboration in Second Life

Interkulturelle Kollaboration ist neben E-Learnings in Second Life ein extrem spannendes Feld! Hier machen es die Amerikaner mal wieder vor und Dank Draxtor Despres haben wir es dokumentiert.

Auch Bereich der EU werden sich hier früher oder später sehr interessante Projekte entwickeln, da bin ich mir sicher!

Eine Netzkünstlerin verrennt sich

Warum die „Expedition ins Accountleichenland“ mit Second Life nichts zu tun hat

Dora Quar für Avameo

Auf den Europäischen Literaturtagen vom 9. – 12. Oktober 2009 im Schloss Hainfeld (Österreich) präsentierte die Autorin Susanne Berkenheger ihr aktuelles Kunstprojekt „Expedition ins Accountleichenland“ im Rahmen der Bremer Netzresidenz – und hat damit unter vielen, die Second Life als 3D-Plattform zurzeit beruflich wie auch künstlerisch aktiv nutzen, für große Verärgerung gesorgt.

Wieso?

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Pia Piaggio entdeckt Odyssey

Pia Piaggio entdeckt Odyssey

Neulich fragte mich der Inhaber eines mittelständischen Unternehmens, ob das mit dem Second Life nicht schon lange vorbei sei, nachdem ich ihm erzählt hatte, dass ich regelmäßig darüber schreibe. Selbstredend musste ich diese Frage gänzlich verneinen. Mit Verweis auf Gartner erläuterte ich ihm, warum wir Residents uns ganz im Gegenteil im stetigen Aufwind mit unserem virtuellen Leben im Web 3D befinden.

Spannend

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