Pia Piaggio im Auge des Sturms


001_StormEye

Im Second Life® gibt es eine Menge an Kunst, angefangen bei Museen über Galerien und Ausstellungen bis hin zu einzelnen, mitunter temporären Projekten. Vielfach suchen die Künstler nach rein virtuellen Ausdrucksformen, das heißt also, sie experimentieren mit Werken, die allein im virtuellen Raum entstehen können und in der wirklichen Welt nicht realisierbar wären. Begriffe wie Interaktivität und Immersion spielen dabei eine wichtige Rolle, sind dies doch letztendlich die fundamentalen Merkmale einer virtuellen Welt. Die Installation StormEye ist dafür ein sehr gutes Beispiel.


002_Besichtigung in vier Schritten

„Wieso meinst du?“, hakt Pia bei dieser meiner Behauptung nach. Naja, ich sage mal, das wird die Pia gleich schon selbst erleben. Einleitend möchte ich noch herausstellen, wie überaus angenehm eindeutig und klar die gesamte Projektgestaltung ist. Auf der Sim von StormEye ist nichts überflüssig und gleichzeitig werden die Notwendigkeiten, dem Besucher ein eindrückliches Erlebnis zu verschaffen, mit großem Respekt beachtet. „Du meinst zum Beispiel diese Anweisung zur Ausstellungsbesichtigung in vier Schritten“, mutmaßt Pia und damit liegt sie genau richtig. Der Eingangsbereich ist so hervorragend gestaltet, wie ich es bisher noch nirgendwo gesehen habe. Er ist absolut reduziert und dennoch mit allem Wichtigen ausgestattet. „Das stimmt. Und tatsächlich lenkt hier mal nichts von dem ab, worum es eigentlich geht“, fügt Pia Piaggio hinzu und lässt ihren Blick über die rote weiche Weite schweifen, die übrigens ursprünglich eine Makro-Blütenfotografie ist.

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Second Life Enterprise

Nun ist es raus! Second Life bietet nun für Unternehmen Stand-Alone-Server an, die physikalisch vom Rest der 3D-Welt getrennt sind.

Ein „Inselsystem“, dass sich innerhalb des, von der Firmenfirewall geschützen Bereiches aufhält, und somit höchste Sicherheit für sensible Daten garantieren soll. Somit unterliegt auch die Wartung und die Administration in den Händen des Unternehmens. Probleme, wie sie bei der Fraunhofer IPA an der Tagesordnung standen (Stefan Seitz:“Ich sagte ja schon, wenn Second Life unten am Grid bastelt, bebt hier oben die Erde.“), können durch diese Unabhängigkeit von Linden Lab vermieden werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Gäste, sowie andere Unternehmen, per Virtaual Private Network Zugang auf die Insel zu gewährleisten.

Das Rundum-sorglos-Paket zum sofortigen Loslegen beinhaltet 8 Regionen, Standart Avatare, Gebäude, Inventar,Tünneff, halt alles, was man so braucht.

Da das Ganze natürlich auch eine Verwaltung braucht, gibt es eine Software, mit der der Inseladministrator die Insel, aber auch Mitarbeiterdaten und Backups managen kann.

IBM, Intel, the Naval Undersea Warfare Center, DefenseWeb Technologies, Northrop Grumman, Case Western Reserve und New Media Consortium sind Firmen, die sich auf dem neuen Spielplatz schon austoben dürfen…

Nun bin ich nur mal gespannt, ob es nicht heißt: „Jetzt, wo das Rotlichtmillieu aus Second Life raus ist, macht sich das Militär dort breit!“ oder besser: „Linden Lab ist offizieller Förderer der Kriegsmaschinerie!“

Immerhin ist das Verhältnis Militär zu Bildung 2:2, wenn man IBM, Northrop Grumman und Intel mal rauslässt ;-)

Ach ja… der Preis für den Spass liegt bei 55,000 USD…. Was wohl die Jungs von Open Simulator dazu sagen?…

Pia Piaggio beim Pink Floyd Konzert

PiaIch habe gar nicht lange gefackelt. Eile war geboten, nachdem ich es bei Virtual World Info gelesen hatte: In wenigen Stunden wird im Second Life ein Pink Floyd http://www.floydian.de Konzert stattfinden. Also logge ich mich ein und entführe Pia Piaggio direkt vom Strand zur Konzertbühne.

„Och Mensch Stephy,“, jammert Pia, „ jetzt machst du gleich wieder den totalen Stress. Dabei freue ich mich so sehr, dich wiederzutreffen! Lass uns doch noch ´nen Drink nehmen und uns dann gemütlich aufmachen.“ Aber ihr letzter Satz geht schon im Teleportsog unter.

Die betagte Musikertruppe hat sich mit ihrer Show auf dem Gelände von New Media Consortium (NMC) angesiedelt. Wiederbelebt wird das Album „The Wall“ von 1979 und die damalige Reallife-Show vom 21.Juni 1990 in Berlin . In Zusammenarbeit mit CARP (Cybernetic Art Research Project) machte sich die Band daran, eine virtuelle Show daraus zu entwickeln. Die erste Second-Life- Version wurde vierzehn Mal gezeigt und zog insgesamt 1260 Avatare in ihren Bann. Zunächst gab es jedoch nur eine abgespeckte Darbietung, sowie jede Menge Poseballs zum Benutzen. Die Überarbeitung zeigt nun die totale Show und nennt sich „The Wall V-2“. Na, Pia Piaggio, dann mal los zum Ort des Geschehens auf der Sim NMC Campus West . [Weiterlesen…]

100 USD für innovative E-Learning-Konzepte in SL

Das New Media Consortium (NMC) vergibt insgesamt 100.000 USD für innovative E-Leaning-Konzepte in Second Life. Weitere Informationen gibt es hier.

Evolution der Kommunikation

NMC Symposium on the Evolution of Communication in Second Life®

Via Jochen Robes, dem Mann, dem ich letztlich das bloggen zu verdanken habe, wurde ich auf folgendes Whitepaper aufmerksam.

In dem Whitepaper The Evolution of Communication des New Media Consortium (NMC) geht es um die Evolution in der Kommunikation. Wie soll es anders sein, es geht um Web 2.0, Twitter, Blogs, Wikis, Second Life® usw.

Das Papier lädt auch auf das NMC Symposium on the Evolution of Communication ein. Natürlich, zeitgemäß, findet die Veranstaltung in Second Life® statt ! Registrieren kann man sich unter folgender URL. Die hochkarätige Veranstaltung kostet je nach Status zwischen 75 USD und 149 USD und findet InWorld am 4. und 5. Dezember in Second Life® statt. Newcomer und Non-Second Life®r erhalten am 3. Dezember einen Einführungstag.