Nächster Meilenstein für das 3D-Internet

wie gestern mehrfach getweeted wurde, wird in Kürze der nächste Meilenstein für ein 3D-Internet gelegt. Unter dem Tweet „Opensim gets a currency system“ wurde mehrfach auf das Interview mit dem mit OpenSimulator betriebenen Deep-Think-Betreiber Adam Frisby verwiesen.

Deep-Think soll das erste OpenSimulator GRID werden, dass ein Währungssystem implementiert. Allerdings berichtete CyberTech News bereits am 13. Januar, dass das OpenLife GRID eine PayPal Anbindung bekommen soll. Adam Frisby lässt in dem Interview ebenso durchscheinen, dass andere Service-Provider wie PayPal, Fatfoogoo, Paymo ein Payment-GateWay bekommen sollen.

Dieser Schritt ist mit Sicherheit einer der wesentlichen Treiber für ein 3D-Internet, dass es Linden Lab erschweren wird mit einer proprietären Währung standzuhalten. Insbesondere denkt die OpenSource-Community darüber nach, wie eine Währung im HyperGrid eingesetzt werden soll. Hier geht es um ein Transaktionssystem, dass gridunabhängig, also im HyperGrid, mit ein und dem selben Avatar genutzt werden kann. Die Ziele sind hoch gesteckt und noch nicht ganz umgesetzt.

Sollten wir allerdings den gridübergreifenden Single-Sign-On Universalavatar mit einem einheitlichen Währungssystem bekommen, dann sprechen wir tatsächlich von einer neuen Dimension! das Metaversum oder das 3D-Internet steht also unmittelbar vor der Tür, wenn auch die Tragweite nicht ganz abzuschätzen ist.

OpenSimulator von Magrathean Technologies

soeben ist mir – im wahrsten Sinne des Wortes – die Kinnlade heruntergefallen. Der D-GIG LiveSIM von Magrathean Technologies ist ein auf Basis des Second Life-Standards funktiuonierender SIM (OpenSimulator) der von CD, offenischtlich von zu Hause, lokal, gestartet werden kann und ggf. ins Netz gehängt werden kann.



Zugegben etwas euphorisch. Aber was sehe ich da, was könnte die logische Konsequenz hieraus sein unter folgenden Rahmenbedingungen:

  1. Steigende Bandbreiten für Endhaushalte
  2. Feste IP oder über DynDNS erreichbare „lokale“ Hausserver beim Benutzer vor Ort

Die Konsequenz ist, das sich fast jeder, eine SIM (einen OpenSimulator) zu Hause hinstellen kann und diese Betreiben kann. Der nächste Schritt ist die Vernetzung mit großen öffentlichen GRIDs wie dem Second Life GRID oder dem OpenLife-Grid, sodaß man mit seiner eigenen SIM im großem Verbund des 3D-Internets ist! DER HAMMER!

Weitere Open-Source-Grids: EU-Grid, ChineseGrid

Langsam kommt die OpenSource-Grid-Bewegung immer mehr und mehr in Fahrt. Das erfolgreichste OpenSource-Grid auf Basis des OpenSimulators, der kompatibel zu Second Life® ist, ist das OpenLife-Grid. Mit insgesamt 18.000 Usern und über 2000 Logins pro Tag ist das Grid wohl das erfolgsversprechendste unter den offenen Grids.

Neben dem „The New World Grid“ sind zwei weitere, interessant und vielversprechend klingende OpenSource-Grids mit den Namen EU-Grid und The Chinese Grid am Start.

Bei der Recherche ist gerade ein weiteres „Mini-Grid“ mit dem Namen Europeansim aufgetaucht. Zu dem Europeansim gibt es auf YouTube auch folgendes Video:



Interview mit Ginsu Yoon, Vice President Business Affairs von Linden Lab

Interview mit Ginsu Yoon, von Andreas Mertens

Mit der freundlichen Genehmigung von Create or Die vom Software & Support-Verlag veröffentlichen wir hier das aktuelle Interview mit Ginsu Yoon, Vice President Business Affairs, von Linden Lab.

Das originale Inteview in voller Länge gibt es auch hier bei www.createordie.de

CREATE OR DIE: Herr Yoon, wie sieht die Vermarktungsstrategie bei Linden Lab® bezüglich ihrer serverbasierten GRID-Technologie aus?

Ginsu Yoon: Mit dem White-Label-Konzept ermöglichen wir Unternehmen, unter ihrem eigenen Brand virtuelle Welten zu betreiben.

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OpenSource GRIDs wie Pilze aus dem Boden

Während europäische Investoren die Trends verschlafen und virtuelle Welten wie Second Life® als Spiel abtun, sind andere schon dabei, den nächsten Schritt zu gehen. Am 25. Januar berichtete Reuters über ein neues GRID, welches auf Basis von OpenSIM läuft, das sog. CentralGRID. Mit CentralGRID tritt die Nevada-based Central Grid Inc. als GRID-Provider auf. Die Setuppreise für SIMs, als auch die Betriebskosten sind deutlich günstiger als bei Linden Lab. Über Qualität, Service und Support, sowie Stabilität kann man jedoch noch keine Aussage machen.

Das CentralGRID ist kompatibel zum Second Life® Client und kann mit dem Second Life®-Client von Linden Lab® über die Kommandozeile mit folgenden Zusatz konnektiert werden:

-loginuri http://maingrid.centralgrid.com:8002

CentralGRID verzeichnet augenblicklich 650 Anmeldungen mit 368 Regionen.

Ein weiteres GRID mit dezeit insgesamt 135 Regionen ist das OpenLifeGRID.