Pia Piaggio im Atomkraftwerk


Virtuelles Atomkraftwerk

Was zumindest in Deutschland und Japan bald ein Ende haben soll, fängt in Second Life® gerade erst an: der Bau von Atomkraftwerken. Allerdings dienen sie in der virtuellen Welt nicht der Energiegewinnung sondern ganz simpel als Lehr- und Studienmaterial. Die University of Denver (DU) hat auf ihrer Sim mit dem Namen Science School einen Atommeiler errichtet. Einerseits sollen dort die Dozenten Erfahrungen mit dem Lehren in virtuellen Welten sammeln, andererseits das in Atomkraftwerken arbeitende Personal geschult werden. Unter dem Arbeitstitel Where eduction meets innovation engagiert sich die DU für ein umfangreiches Kursangebot via E-Learning. Dazu gehört ebenfalls die Förderung der Kreation von Online-Kursen. Mehrere Stipendien in Höhe von $3000 stehen dafür zu Verfügung. [Weiterlesen…]

Pia Piaggio in der Eis Galerie

Pia Piaggio in der Eis Galerie

An einem heißen Sommertag, Schweißperlen wollen nicht stoppen, nein, sie sammeln sich, rinnen in Strömen, hier und dort und überall. Literweise eiskalte Getränke – ein Fehler, denn die Beduinen trinken lauwarmen Pfefferminztee und tragen schwarze Wolltuniken. Wasserbad für die Füße, die auf dem Teppichboden sengende Abdrücke hinterlassen – hilft auch nicht. Also dann halt eben rein ins virtuelle Leben und Teleport in die Ice Gallery, vielleicht dort ein wenig Erfrischung finden. Ganz sicher jedenfalls die Pia treffen. Auch gut. [Weiterlesen…]

Pia Piaggios Weihnachtsstreifzug

Pia Piaggios Weihnachtsstreifzug

Alle Jahre wieder und dies nun schon zum dritten Mal begibt sich Pia Piaggio im Second Life® in Sachen virtuelle Weihnachten auf die Pirsch. Aber anders als im RL kann man sich auf einmal etablierte Weihnachtsmärkte in virtuellen Gefilden nicht verlassen. In diesem Jahr hat sich das Angebot deutlich verringert. Trumpften im vergangenen Jahr viele Städte mit einem zünftigen Weihnachtsprogramm auf, herrscht dort heute vorweihnachtliche Leere. Einzig der traditionelle Christkindlmarkt in München lädt auch 2010 wieder alle weihnachtsfreudigen Avatare zum winterlichen Bummel ein.

Eiszeit

Ansonsten herrscht dort Eiszeit wo vormals zahlreiche Schausteller ihre Geschenkideen anboten und an jeder Ecke ein heißer Glühwein wartete; wo die Schneeflöckchen rieselten, der Nikolaus verschmitzt lächelte und lauter weihnachtliche Animationen glitzerten und funkelten. Der kreative Weihnachtsschwung im Second Life® scheint sich so spurlos verflüchtigt zu haben wie Eiszapfen, die im Sonnenlicht erst tauen und schließlich verdunsten. [Weiterlesen…]

Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Die ehemalige SL Shakespeare Company (SLSC) nennt sich ab jetzt Metaverse Shakespeare Company (MSC) und wartet mit einigen Neuerungen auf. Noch unter dem alten Namen zeigte die virtuelle Schauspieltruppe in 2009 aus der Produktionsreihe „Twelfth Night“ den ersten Akt. Ab jetzt führt sie die Reihe unter dem neuen Namen MSC fort.


Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Das aktuelle Stück heißt „Twelfth Night, Act 2 – As you will it!“ und interpretiert Shakespeare auf eine moderne, der virtuellen Bühne angepassten Weise. Dahinter steckt eine feste Schauspieltruppe und die künstlerische Direktorin Ina Centaur. Das Konzept hört sich spannend an: Gestartet wird mit einer Basis-Interpretation, die dann im Laufe der Aufführungen variiert wird. Hinzu kommen allerlei technische Raffinessen, die das virtuelle Theatererlebnis bereichern sollen. So zum Beispiel virtuelle Illusionen oder Prim basierte automatische Darstellungen.


Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Desweiteren wird erstmals das Konzept eines „crowdsourced interactive set design“ vorgestellt, das dem Publikum erlauben soll, während der Vorstellung eigene Botschaften auf der „City Wall of Illyria“ in die Darbietung einzubringen. Die Aufführungen finden im SL Globe Theatre statt, das sich über 4 Sims erstreckt und mit erheblicher Kapazität aufwartet. Untertitel werden in diversen Sprachen angeboten, unter anderem in Esperanto.


Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Bei diesem Angebot gibt es wohl keinen Grund mehr, das Werk von Shakespeare nicht kennenzulernen oder auch wiederzuentdecken. Jeden Donnerstag um 6 PM SLT und jeden Sonntag um 1 PM SLT finden die Aufführungen statt und sind kostenlos, mit Ausnahme der VIP-Veranstaltungen, die jeweils am letzten Donnerstag und Sonntag eines jeden Monats stattfinden.

Landmarke Metaverse Shakespear Company im SL Globe Theatre

Pia Piaggio entdeckt Odyssey

Pia Piaggio entdeckt Odyssey

Neulich fragte mich der Inhaber eines mittelständischen Unternehmens, ob das mit dem Second Life nicht schon lange vorbei sei, nachdem ich ihm erzählt hatte, dass ich regelmäßig darüber schreibe. Selbstredend musste ich diese Frage gänzlich verneinen. Mit Verweis auf Gartner erläuterte ich ihm, warum wir Residents uns ganz im Gegenteil im stetigen Aufwind mit unserem virtuellen Leben im Web 3D befinden.

Spannend

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Pia Piaggio in der factory of e-motion

Die Szenerie rund ums Web 3D ist derzeit ein wenig so, wie im Schwimmbad oder am Strand. Da dümpelt ein großes Wasser vor sich hin und manche stürzen sich ohne zu zögern in die vielversprechenden Fluten, andere vollziehen einen ausgiebigen Akklimatisierungsprozess und lassen sich langsam hineingleiten, einige stehen ratlos am Rand, strecken nach einigem hin und her mal ihren Fuß hinein oder lassen die Beine darin baumeln und wieder andere betrachten das Treiben verstohlen aus der Ferne.

Mit Köpper rein

Einige Beachtung wurde im Juli einem gern gesehenen Badegast im Second Life geschenkt. Keine mindere Institution als die Fraunhofer Gesellschaft stürzte sich mit lautem Platsch in den Community-Trubel. Immerhin zählt Fraunhofer gut 13.000 wissenschaftliche Mitarbeiter und ist die größte Gesellschaft für angewandte Forschung in Europa. Es setzt sich aus fast 60 Instituten zusammen, denen jährlich ein Budget von circa 1,7 Milliarden für ihre Arbeit zur Verfügung steht. Da kann man schon was mit machen.

Wellen machen

Das dachte sich auch das Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, kurz IPA, in Stuttgart und zwackte einen Teil der zur Verfügung stehenden Gelder für ein zweites Leben ( lol ) ab. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des IPA wurde im Juli die factory of e-motion auf der hauseigenen Sim im Second Life eröffnet. Der Name ist ein schönes Wortspiel: Es geht um Begeisterung und um die elektronischen Medien, die benutzt werden, um die Dinge in Bewegung zu bringen. Verantwortlich für das virtuelle Projekt zeichnet sich der Diplom Ingenieur Stefan Seitz, der im Second Life „…..ein hervorragendes Medium, um unsere Arbeit der Öffentlichkeit darzustellen….“ sieht.

Tief tauchen

Was es da zu sehen gibt, ist derzeit wohl einzigartig und aus programmiertechnischer Sicht phänomenal. „ Die Herausforderung lag vor allem darin, die Steuerungslogik für die Produktion abzubilden – also dem System beizubringen, ein Bauteil auf Maschine A zu produzieren, zu Maschine B zu transportieren und dort zu montieren. Die Plattform Second Life bietet dafür bisher keine Unterstützung“, erklärt Stefan Seitz, der im IPA auf Logistik spezialisiert ist. Was das konkret bedeutet, soll Pia Piaggio entdecken und ist heute mit seinem aka LeanAce Noel verabredet, um sich das Fabrikgeschehen näher erläutern zu lassen.

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Pia reist durch OpenSim

Pia Piaggio reist durch OpenSim

Kleine Fortschritte vollziehen sich gemeinhin unbemerkt. Eine überinformierte Gesellschaft nimmt Entwicklungen normalerweise erst dann wahr, wenn die großen Schritte getan sind und sich ein fertiges, von lauter Vorteilen ausgezeichnetes Produkt entpuppt hat. So wird es wohl auch mit OpenSim geschehen. Die traditionellen Medien scheinen von dieser bahnbrechenden Entwicklung noch keinerlei Notiz zu nehmen. Aber wen wundert´s, hat die klassische Presse doch schon zu kämpfen mit den Informationen über die bekannteste virtuelle Welt, dem Second Life TM, und liefert diesbezüglich auch immer mal gern einen Kalauer.

Delikatessen contra Fast Food

Nun haben wir ja zum Glück irgendwann mal gelernt, dass neben dem Speiseplan, den uns die Presse auftischt, auch noch andere Gerichte existieren, die zum Kosten verleiten. Für die Genießer virtueller Welten bietet sich da derzeit das Thema OpenSim als Leckerbissen an. Besonders dann, wenn einem der Fraß von Linden Lab, der – laut Meinung einiger Residents – leider immer mehr zum metaversalen Fast Food verkümmert, einfach zum Halse heraus hängt.

Tischlein deck Dich

Demgegenüber lassen sich die Köche des OpenSim Projekts eine Köstlichkeit nach der anderen einfallen, um hungrige Gridmünder zu stopfen. So auch das unter virtuellen Gourmets schon hinlänglich bekannte Unternehmen TalentRaspel virtual world Ltd. Unermüdlich rührt man dort feinste Ingredienzien, gibt die exotischsten Gewürze dazu und erfindet die raffiniertesten Varianten des Zubereitungsprozesses. Heraus kommen dabei raffinierte virtuelle Tellergerichte, die für jeden Gaumen etwas bereithalten.

Vorspeisenteller Europa

Jedoch muss man auf Zack bleiben, um keine Kreation der Chefköche Kansu & Ludwig zu verpassen. Man scheint dort gemeinsam mit dem Küchenteam, das sich im Wesentlichen aus den Guglmännern (und Frauen!) zusammensetzt, nach dem Motto 24/7 zu werkeln. So entstand neben der umfangreichen Menükarte des OpenNeuland ebenfalls ein Snackangebot mit Namen WilderWesten.


002_Grid Wilder Westen

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Arbeitskreis E-Learning in Second Life, 2. Termin

Gestern hat unser zweiter Arbeitskreis E-Learning in Second Life stattgefunden. Unsere Streifzugautorin, Stephanie Posselt, hat diesmal die Sim von swiss project vorgestellt. Die Simulation eines Küchenbrandes, über die wir schon einmal berichtet haben.
Für die 20 Avatare der Teilnehmer war die Küche zwar etwas klein, aber es war kuschelig…

03-AK02

Ich hatte das Gefühl, dass, durch die verschiedenen Interaktionen der Teilnehmer während der Brandsimulation, der Rechner der Sim ganz schön was zu tun hatte. Wenn fünf Leute gleichzeitig von einem virtuellen Telefon die Feuerwehr rufen, und vier andere dann die Notrufnummer in den Chat eingeben… schön durcheinander:-)

04-AK02

Aber trotz allem ist die „Message rübergekommen“: Trotz heißer Friteuse immer einen kühlen Kopf bewahren, und: es gibt Fehler, die macht man wahrscheinlich nur einmal!

Ich finde es gut, dass man in solchen serious Games Fehler machen, und aus ihnen lernen kann. Und zur Qualität des Lernens kann ich jetzt sagen, dass es ein spürbarer Unterschied ist, ob ich Stephanies Artikel lese und denke: “Na logo, erst Stecker raus…“ oder ob „ich“ in dem Geknister stehe, das nervige Pfeifen des Feuermelders im Hintergrund habe, und zusehen kann, wie das Feuer sich ausbreitet. Da ist die Sache mit dem Stecker nicht mehr ganz so „logo“…

Das Einzige, was ich trotz aller Begeisterung für diese Simulation zu bemängeln habe, ist der fehlende Hinweis auf die tatsächliche Gefahr. Ich bekam eine Email von einem Teilnehmer, der schrieb: „Fettbrände sind saugefährlich.“

Bei mit hat diese Mail etwas ausgelöst. Eine fast vergessene Erinnerung an meinen Versuch, einen außer Kontrolle geratenen Benzinkocher zu löschen… Diese Erfahrung war einiges heftiger als die Sim.

Ich will nicht sagen, dass die Sim den Brand verniedlicht, und zum Nachspielen zu Hause anregt, aber ich würde mir wünschen, im Ausgangsbereich vielleicht noch ein paar Videos zu haben, wo gezeigt wird, was REAL passieren kann.

Wie zum Beispiel dieses Video, das die Simulation wie ein Kinderspiel aussehen lässt …

Pia Piaggio im Theater Teil 2/2

Teil 2 von „Pia Piaggio im Theater“

10 Tage später , die ich im Wesentlichen damit verbrachte, auf Pia einzureden, sie möge sich doch bitte ein entsprechendes Outfit drag-and-dropen. Im Theater gäbe es einen Kleiderkodex und bei einer Premiere erst recht, daran würde ganz sicher auch der virtuelle Raum nichts ändern. Zu guter Letzt wurde sie einsichtig – uffzz!


Pia Piaggio

Am Premierenabend schwebt Pia gut eine halbe Stunde vor Beginn auf den Theaterplatz. Das Lagrisiko ist wie gesagt recht hoch und sie will sich da auf keinen LindenkolLaps einlassen. [Weiterlesen…]