Immersion wird mehr und mehr ein Thema

Ich ahnte es ja schon. Aber langsam wird das Wort Immersion zum Thema, was die Diskussion um Virtuelle Welten antreiben könnte. Und vor allem eine wissenschaftlich, inhaltliche Auseinandersetzung mit dem was hinter Immersion steckt.

So berichtete ich bereits in der Erstausgabe Avameo PRINT über den Versuch einer Metrik, um immersives Verhalten zu messen. Zugegeben, ein trivialer Anfang, aber besser als gar kein Anfang :-)

So kommt das Thema Immersion [Weiterlesen…]

Maquari schließt die Tore

so bloggt die Bloggosphäre seit einigen Tagen. Erste Hinweise findet man auf dem Blog von June Brenner und René Welter.

Offiziell bestätigt wurde uns die Nachricht jedoch noch nicht.

Maquari hieß zunächst StageSpace und ist ein Projekt der eLeisure Group. Avameo PRINT führte im vergangenen Jahr ein Interview mit Fabien Röhlinger, CEO von StageSpace.

SLM – Second Life Magazin am Ende

Wie u.a. virtual-world.info berichtet, ist das ehrgeizige Projekt SLM (Second Life Magazin) eine tragische Geschichte…

CAVE – Miele spart Kosten bei der Produktentwicklung durch virtuelle Welt

Das deutsche Traditionsunternehmen Miele geht neue Wege in der Produktentwicklung. Wie ich heute in einer Pressemitteilung gelesen habe, lautet das Zauberwort CAVE. Und da ich ja ein Freund von Schlüsselwörtern bin (auch im Hinblick aufs Taggen und dem semantischen Web) ging ich einmal dem Begriff CAVE weiter nach.


Aus der Bildbeschreibung von Miele: „Miele setzt bei der Produktentwicklung auf die CAVE (Computer Aided Virtual Environment). Die spezielle Projektionstechnik erzeugt eine dreidimensionale, virtuelle Realität, mit der Produktentwickler interagieren können. Der Entwicklungsprozess wird im Werk in Gütersloh damit erheblich beschleunigt.“

In der Pressemitteilung von Miele steht: „CAVE ist die Abkürzung für „Computer Aided Virtual Environment““. Hm, Wikipedia sagt aber CAVE = Cave Automatic Virtual Environment und ZDNet meint CAVE = Computer Automatic Virtual Environment. Am sinnigsten finde ich die Definition von ZDNet. Na gut, gemeint ist wohl jedesmal das selbe.

Aber ich konnte es nicht lassen und schrieb kurzerhand die Pressestelle von Miele an und, was soll ich sagen, erstaunlicher weise bekam ich innerhalb einer Stunde ausführlich Antwort. [Weiterlesen…]

Pia Piaggio auf der Modemesse

So langsam bekomme ich es auf die Reihe mit meinem Zweitleben. Pia avatiert endlich reibungslos. Sie geht, fliegt und teleportiert sich durch das Second Life, sucht und findet mühelos Orte und Veranstaltungen, die mich interessieren oder von denen ich einfach nur höre. Genauer gesagt lese ich darüber. Pflichtlektüre ist da unter anderem das kostenlose Magazin TOUCH, das regelmäßig Inworld berichtet und alle Rubriken einer ordentlichen Lifestyle-Zeitschrift abarbeitet. Ebenfalls die Foren Toolbar Info, Second Life® Info, Pedro Meya Marty, der Multimediablog oder German SL Style sind wahre Fundgruben für Infos rund ums Leben im Grid, wobei diese Nennungen beispielhaft für zahlreiche interessante Foren stehen.

Mir macht mein Zweitleben immer mehr Spaß. Die Liste der Locations und Events, die Pia Piaggio besuchen soll, wird immer länger. Ganz oben stehen diverse Museen, gefolgt von einigen Künstlervierteln und gespickt mit festen Dates aus den Bereichen Bildung und Kultur. Mit jedem Einloggen wird diese Liste automatisch länger, weil ich an jedem Ort Verweise auf weitere Locations finde, die das jeweilige Thema ergänzen, vertiefen oder ausweiten. Welch gigantisches Grid!

Um jeglichen unerwünschten Effekten von Immersion entgegen zu steuern habe ich mir relativ feste Zweitlebenszeiten eingerichtet. Dienstags ist ganz klar mein Highscore-Second-Life-Tag, an dem ich von morgens bis abends Zeit dafür habe. Die restlichen Wochentage sind von lauter Haupt-, Neben- und Freizeitpflichten durchsetzt und werfen höchstens mal ein Stündchen für Pia Piaggio ab. Samstags und Sonntags ist SL-Verbot auf der Finca. Sonst würde ich wohl meine Beziehung und Freundschaften im Erstleben aufs Spiel setzen. Ausnahmen gibt es nur, wenn ein wichtiges Event ansteht. Basta. So sieht es aus für Pia Piaggios Aktivitäten.

Apropos Spiel: Da hat doch die Zeitung CHIP das Second Life® endlich Anfang April in ihre Downloads aufgenommen und sortiert es dann auch noch ein in die Kategorie „PC-Spiele“. Ein Stöhnen ging an jenem Tag durchs Grid, aber es hat wohl kaum jemand gehört. Sonst hätte es doch sicherlich eine Art Anti-CHIP-Magazin-Inworld-Demo gegeben, weil deren Redaktion noch immer nicht begriffen hat, was das virtuelle Leben außer dem Spielen sonst noch alles anbietet. Oder habe ich etwa nicht begriffen, dass es doch nur ein Spiel ist?

Offen gestanden verwirrt mich diese virtuelle Welt manchmal ganz schön. Ich sitze hier auf meiner Finca und haue mir das Web.3D in all seinen Finessen, Tücken und Herausforderungen um die Ohren. Um einen ganz realen Standpunkt zu dieser virtuosen Virtualität zu finden hilft oft nur ein ausgedehnter Spaziergang mit den Hunden.

Hunde

Diese zwei Schätzchen holen mich immer wieder in mein wirkliches Leben zurück. Wir tapern über die Haine, kraxeln in tiefe Schluchten und kämpfen uns durch dicht zugewucherte Wälder. Das macht den Kopf frei, den Rücken locker und meist sehe ich die Dinge nach so einer Hunderunde glasklar.

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DNP, der Louvre und metaio wagen einen Blick ins Museum der Zukunft

München / Tokio, 20. Mai 2008 – wie eine völlig neue Technologie museumsreif wird, davon können sich seit kurzem die Besucher des „DNP-Louvre Museum Lab“ (http://www.museumlab.jp/english/) in Tokio überzeugen. Auf einem Ultramobile PC, der mit der Augmented Reality Software von metaio bespielt wird, verschmilzt die reale Museumswelt mit der virtuellen Welt: 3D Informationen werden in Echtzeit im realen Kontext angezeigt und die Besucher durch die Räumlichkeiten und Jahrhunderte geführt. Das gemeinsame Museumslabor der Pariser Louvre-Gesellschaft und des Print-Konzerns DNP steht für völlig neue Wege in der musealen Konzeption. Im Zentrum stehen dabei innovative Informationstechnologien.

Die Ausstellung über frühe islamische Keramiken macht mittels Augmented Reality den Ausflug in die Vergangenheit zu einer Reise in die Zukunft. Im Kern geht es bei dem Projekt um die Bereitstellung von 3D-Informationen zu den einzelnen Exponaten innerhalb des realen Raums des Museums in Echtzeit über Ultra Mobile PCs, die mit einer Kamera ausgestattet sind.

Die Besucher durchlaufen dabei verschiedene Stationen bei denen 3D-Informationen zu den jeweiligen Kunstschätzen bereit gestellt werden. Angefangen bei einem interaktiven Wegweiser, der die Gäste begrüßt und in das Ausstellungskonzept einführt. An jeder weiteren Station erhalten die Besucher über interaktive Plakate Animationen und Zusatzinformationen über die jeweiligen Exponate. Desweiteren ist eine Routing-Funktion integriert, die den Besuchern von Station zu Station führt. Ein animierter Ballon, in dem der virtuelle „Hubert Robert“ bei Zeiten Platz nimmt (siehe Foto), weist den Weg.

Das Highlight der Ausstellung befindet sich im „Presentation Room“. Bei diesem Exponat werden die virtuellen Informationen direkt am Objekt überlagert dargestellt. Beispielsweise kann man so eine bruchstückhaft erhaltene Vase auch in ihrer ursprünglichen und ganzen Schönheit betrachten, oder die Stellen visualisieren, die restauriert wurden.


Über DNP:
Dai Nippon Printing (DNP) ist einer der größten Printspezialisten weltweit und bietet einen umfassenden Service an
Produkten und Dienstleistungen an. Darunter klassisches Verlagswesen, die Erstellung von Werbemitteln, Smart
Cards, Formulare oder auch Netzwerk- und Elektronikkomponenten.
DNP hat sich darüber hinaus auf die Erstellung von hochwertigen 3D-Computergraphiken spezialisiert, die auf CADDaten
basieren und in einem weiten Spektrum von Promotionsaktivitäten eingesetzt werden können.

Die metaio GmbH:
Die metaio GmbH konzipiert, entwickelt und vermarktet innovative Lösungen aus dem Bereich der Augmented
Reality (AR). Mit dieser neuartigen Technologie können virtuelle, dreidimensionale Informationen lagegerecht und in
Echtzeit in die reale Umgebung eingebunden werden. Das inhabergeführte Unternehmen wurde Anfang des Jahres
2003 gegründet und zählt zu den Vorreitern auf diesem Gebiet. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot umfasst
professionelle Soft- und Hardwarelösungen für vielseitige Anwendungsmöglichkeiten, sowie Beratungsleistungen
von der Systemauswahl bis zur Prozessintegration. Zu den Kunden von metaio zählen renommierte Unternehmen
aus Industrie, Handel und Forschung, wie etwa BMW, Siemens, Toyota, EADS und Volkswagen.

Kontakt:
metaio GmbH Infanteriestraße 19
Jan Schlink Haus 3, 2. OG
Marketing / PR 80797 München
Mail: jan.schlink@metaio.com Tel.: 089 / 5480-198-51

Philip Rosedale – Das Coolste in Second Life ist Fliegen

Welt-Online im Kurzinterview mit Philip Rosedale

Frog Design – attention please

In einem aktuellen Artikel auf welt.de geht man der Frage nach, wie denn wohl die Geräte der Zukunft aussehen mögen. Einleitend nimmt man sich die Nano Technologie vor, welche u.a. unserem Körper die unterschiedlichsten sensorischen Impulse vermitteln können, so dass wir denken über Sand zu laufen obwohl wir uns auf unserem Wohnzimmerteppich befinden. Weit weit weg, alles Dinge die in der Ferne künftige Generationen erleben werden?

Solche Designstudien haben die Gestalter von Frog-Design im kalifornischen Palo Alto entwickelt. Kreativdirektor James Whittaker und seine Kollegen haben sich aktuelle technische Entwicklungen wie Nanotechnik, Kraftfelder, virtuelle Welten und Minikameras vorgenommen, um damit ein Bild der zukünftigen Technik zu entwerfen. Grundlage ihrer sechs Entwürfe sind bereits bestehende Techniken.

„Die Technologie dazu ist da. Wir müssen es nur noch umsetzen“… Quelle:welt.de

Frog design gestaltet in Zusammenarbeit mit The Lear Center das „Center of Attention“ in Second Life®.

Die Ursachen für Computerspielesucht liegen in der realen Welt

In diesem Artikel von der Welt Online heißt es:

Das betrifft Menschen, die sich gekränkt und verängstigt aus der realen Welt zurückgezogen haben, auf dem Weg in ein autonomes Erwachsenenleben nicht erfolgreich waren und in der virtuellen Welt eine Ersatzwelt gefunden haben, in der sie all das tun und sein können, was sie möchten.

so Bert te Wildt, in dem Interview. So sollte man also im Umfeld der realen Umgebung nach den Gründen suchen, anstatt die Technologie zu verfluchen. Aber es ist immer einfacher auf ein Ding mit den Fingern zu zeigen, anstatt auf Personen wie Freunde, Eltern und Lehrer.

Heidelberger Nachrichten #263

Total Digital Heidelberger Nachrichten 263

In der aktuellen Ausgabe der Heidelberger Nachrichten Nr. 263 ist ein positiver Bericht zum Thema Second Life®.

Neben Patrick Wunderland aka Andreas Mertens standen auch Karl Ceawlin aka Stefan Wirtz und Miki Clifft aka Michael Kieß für Interviews bereit.

Die Redaktion der Heidelberger Nachrichten wurde auf Avameo durch das PRINT-Magazin aufmerksam.

Die Printauflage der Heidelberger Nachrichten umfasst etwa 140.000 Exemplare und erscheint in vier Sprachen weltweit.

Das PDF findet ihr auch hier.