Science in 3D

Science in 3D hörte sich für mich anfangs nach Avataren in Laborkitteln an, die in merkwürdig sterilen und phantastischen Versuchsumgebungen zu virtuellen Frankensteins avancieren wollen.
Wie sich herausstellte, hatte ich den Spirit von Second Life mal wieder gründlich unterschätzt.


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Im virtuellen Hörsaal der Uni Potsdam tummelte sich um 16:00 Uhr das typische bunte Second Life Avatarvolk in seiner schillernden Vielfalt.

Über 40 Teilnehmer aus Europa und ein Gast aus New York sind zusammengekommen, um über den Nutzen virtueller Räume zu informieren, informiert zu werden und zu diskutieren.


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Prof. Dr. Christian Lattemann von der Uni Potsdam eröffnete die Vortragsreihe mit seinen Erfahrungen, die er bei seiner Arbeit in Second Life gesammelt hat, und ging dabei näher auf die Potentiale, aber auch auf die Einschränkungen von virtuellen Welten ein.


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Pia Piaggio bei blendedPLUS

Die Benutzerzahlen der Web 3D Welten mögen schon jetzt eindrucksvoll sein und auch die Meldung von steigendem Wachstum hört man in Zeiten der Krise gern und selten. Im Falle des Webs insgesamt stehen die Pfeile allesamt nach oben: mehr User, mehr Content, mehr Umsatz. Dies trifft ebenfalls auf die Prognosen für virtuelle Welten zu, die sich in Zukunft zunehmender Betriebsamkeit erfreuen werden. Daran scheint kaum ein Weg vorbei zu führen.

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Alle rein ins Web 3D

Dementsprechend groß ist die Zielgruppe all jener, die sich eines Tages mit ihrem Avatar im Web 3D so selbstverständlich bewegen werden, wie derzeit im World Wide Web. Die Frage dabei ist eben nur, wo man das erlernen kann. 3D Welten sind keine einfachen Spiele mehr sondern komplexe virtuelle Räume, wo zunehmend ernste Dinge geschehen. Sie bieten unendlich viele Möglichkeiten, sodass es schon jetzt kaum noch damit getan ist, die reinen Programmtools zu kennen und anzuwenden. Vielmehr ist zu erlernen, wie und wofür man all diese Werkzeuge und Hilfsmittel einsetzen kann. Dafür muss neben dem reinen Handwerkszeug die Struktur und Konzeption einer 3D Welt verstanden werden.

Das Rüstzeug aneignen

Ein Unterfangen, das sich nicht von heute auf morgen erledigen lässt. Und es ist sogar noch viel schlimmer: Lässt man sich auf die technischen Möglichkeiten einer Welt wie zum Beispiel des Second Life ein, gerät man in den Prozess des ständigen Lernens. Die Entwicklungen, Neuerungen und Verbesserungen vollziehen sich in solcher Schnelligkeit, dass 24/7 viel zu kurz greift, um alles mitzubekommen. Insofern gilt es, den dreidimensionalen virtuellen Raum kleinschrittig zu vermitteln und bestenfalls eine solide Basis für die Entdeckung der unendlichen Möglichkeiten zu schaffen.

Ausbildung der Ausbilder

Mit dem blendedPLUS Seminar „SL Basics“ von Avameo wurde genau dies versucht. Mitte April startete Andreas Mertens mit der Unterstützung von Tobias Würtz die erste Veranstaltungsreihe dieser Art. In knapp 20 Stunden sollten dieTeilnehmerInnen einen Einstieg ins Second Life bekommen. Geschult wurden Entscheidungsträger aus Bildungseinrichtungen des Landes Baden Württemberg und der Schwerpunkt lag auf dem Thema E-Learning. Vermittelt werden sollten die Möglichkeiten des Lehrens, die das Metaversum für Dozenten anbietet.

Starkes Konzept

Das Seminar fand in Kooperation einiger Regionalbüros der Arbeitsgemeinschaft für berufliche Fortbildung statt und wurde zudem vom Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen unterstützt. [Weiterlesen…]

Lernen der besonderen Art

Pressemitteilung

Wiesbaden, 09.06.2009

Lernen der besonderen Art

Offizielle Pressemitteilung vom 09.06.2009

Wiesbaden, Tübingen 09.06.2009

am 10. Juni 2009 findet eine ausgewöhnliche Veranstaltung im 3D-Internet statt. Während der Veranstaltung präsentieren 3 Gruppen und insgesamt 13 Teilnehmer ihre Projektarbeiten, die im Rahmen des Programms blendedPLUS entstanden sind. In der sechswöchigen Workshop-Reihe durchliefen 13 Entscheider beruflicher Bildungsträger einen eintägigen Präsenzworkshop sowie sechs virtuelle Präsenztermine in Second Life. Das Programm wurde von SLTalk & Partner in Kooperation mit den Regionalbüros der Arbeitsgemeinschaften für berufliche Fortbildung Karlsruhe, Pforzheim und Mannheim konzipiert und durchgeführt.

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Community Meeting in Berlin 1/3

Berlin, Hauptstadt, Brandenburger Tor, früher mal die Grenze, Checkpoint Charly. Flucht vor dem Wehrdienst, Playboy 51, Cindy aus Marzahn. All das hatte ich im Kopf, als wir zum BIZZin3D über die Autobahn Richtung Nord-Osten fuhren. Von den Ausmaßen der Stadt hatte ich keine Ahnung, von den öffentlichen Verkehrsmitteln genausowenig wie von der Tatsache, daß „Tiergarten“ kein Zoo, sondern ein Bezirk ist.

Aus Neugierde und Vorsicht waren also alle meine Antennen auf Empfang, mein Hirn versuchte dagegen ständig, Mittel gegen die Reizüberflutung zu finden. Vergeblich.

Eigentlich wollten wir Sonntags zum BIZZin3D Startup Meeting, wir haben aber noch kurzfristig am Samstag Abend beim Second Life Community Meeting (SLCM09) teilgenommen. Am nächsten Morgen nahmen wir auch am Brunch dieser Community teil, wo wir Hanno Tietgens persönlich kennengelernt haben.

So waren wir also unterwegs. Von einem Termin zum Anderen, ohne den gnädigen Realitätsfilter, den das Hirn einschaltet, wenn es ihm zu viel wird. Denn dafür war Vieles, dass ich erfuhr zu neu, zu interessant, manchmal sogar zu unglaublich.

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5. BlendedPLUS InWorld-Termin

Nachdem unsere Teilnehmer im vierten blendedPLUS Termin Projekte definiert haben, ging es im fünften Teil darum, den derzeitigen Stand der Projekte, Probleme, Erfolge und Fragen zu diskutieren.

Hier haben sich wieder einmal fachkundige Spezialisten unter unsere Teilnehmer gemischt: Daffodile Fargis, der Avatar von Nergiz Kern, und schon bekannte SL-Residents waren wieder dabei.

Dieser hat zu den Fragen, die das Erstellen von Objekten betrafen, mal ganz lässig einen „Bastelkurs“ für die Teilnehmer improvisiert, Nergiz Kern konnte zum Thema E-Learning in Second Life wichtige Informationen bringen.

Besonders interessant fand ich die Nebenstömungen, dass beispielsweise ein Projekt „Hörsaal“ selbstständig, fast aus dem Nichts entstanden ist, was die Teilnehmergruppe auch über den Kurs hinaus zusammenhalten wird, und weitere neue Entwicklungsmöglichkeiten schaffen kann.

Darüberhinaus war zu spüren, dass das Medium SL immer vertrauter wird, denn sogar die anfangs noch etwas „steife“ Kommunikation ist, wenn es um ein heißes Thema ging, plötzlich „locker und flockig“ geworden, als hätten die Teilnehmer vergessen, dass sie vor einem Computer sitzen, und ihre Gesprächspartner hunderte von Kilometern entfernt sind.

4. BlendedPLUS Termin

Gestern hat die Projektarbeit in unserem SL Basics BlendedPLUS Seminar angefangen.

Dazu haben die Teilnehmer eigenständig Gruppen gebildet, und Projekte definiert, die es in den nächsten Wochen umzusetzen gilt. Vorgestellt wurden die Projekte anschließend mit Hilfe von Darstellungstools in der 3D-Welt, um die anderen Gruppen über die jeweiligen Vorhaben zu informieren. Bei Themenüberschneidungen wie z.B. bei dem Erstellen von Objekten.

Schwerpunktmäßig ging es, wie bei einem Seminar mit bildungsaffinen Teilnehmern zu erwarten war, darum, wie die 3D-Welt für Lehr- und Lernzwecke genutzt werden kann. Die Ideen gingen von einem Tool für eine pädagogische Rundreise, über die Überlegung, in welchem Format Inhalte in der 3D-Welt präsentiert werden können, bis hin zu den Voraussetzungen, die Dozenten in virtuellen Welten zu erfüllen haben.

Zu unserer Überraschung und Freude hatten wir sogar zwei erfahrene Residents, Slade Korobase und Kompagnon, zu Gast. Und trotz ihres abenteuerlichen Aussehens entpuppten sich die zwei als interessierte Zuhörer und, wie sich im Anschluß an das Seminar im Gespräch herausstellte, durchaus kompetente Residents!

Jean Paul Martin würde da wahrscheinlich wieder sagen: „Der Geist manifestiert im Netz“

In diesem Sinne freue ich mich darauf, wenn auch die Projekte im Netz manifestieren ;-)

Pia Piaggio auf Bluepill

Mitunter begegnet uns das, was wir suchen, nicht unmittelbar sondern völlig überraschend auf einem Umweg. Sehenswerte und interessante Locations gibt es zu Genüge im Second Life, aber vergleichsweise klein wird die Anzahl derer, die wirklich etwas Gebräuchliches oder Wissenswertes für den realen Lebensalltag vermitteln. So ist die virtuelle Inszenierung eines Arthur Schnitzler Werks zwar durchaus ein Highlight, erfüllt aber die vorgenannten Prämissen nur bedingt. Jedoch führte mich diese Ankündigung zum Verantwortlichen für das ganze geplante Theater, und hier nun finde ich ein virtuelles Projekt, das sich die Vermittlung und Kommunikation der verschiedenen Kulturen dieser Welt zum Ziel gesetzt hat.

Globale Kultur ganz konkret

Das Fremde zu entdecken und es dadurch besser verstehen zu können, ist heutzutage nicht mehr als individuelle Leidenschaft anzusehen. Es ist zum notwendigen Grundwissen avanciert, das ein friedliches Miteinander in multikulturellen Gesellschaften ermöglicht und nicht selten auch für den Erfolg im Job unentbehrlich ist. Frank Gaugel vom Unternehmen bluepill GROUP mit Sitz in Deutschland, Spanien und Belgien, hat zu diesem Zweck SIETAR ins Second Life gebracht. SIETAR (Society for Intercultural Education, Training And Research) heißt der jährliche weltweite Kongress, der im Oktober 2008 in Granada stattfand und sich um das folgende Hauptthema drehte: „Wie die Globalisierung die Kulturen beeinflusst und wie Globalisierung die Kulturen formt“.


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Das Tor zur Matrix ist offen!

Wie angekündigt fiel am 21.02.2009 der Startschuss für das OpenSimulator-Club Grid. Man traf sich im Kreis der Gründungsmitglieder in der virtuellen Welt, tauschte sich aus, diskutierte angeregt und schmiedete Pläne für die Zukunft. Im Ergebnis ein schönes Treffen mit tollen Leuten – kurzum: hier lässt sich etwas draus machen!

Auf die Ankündigung der Gründungsveranstaltung hin meldeten sich im Vorfeld einige Personen, u.a. die Avameo.de – Autoren und die bereits in Second Life aktive Gruppe der Guglmänner. Alles in allem mehr als 15 Personen, von denen die meisten dann auch tatsächlich teilnehmen konnten.

Um möglichst viele der bei einem derartigen Neuaufbau zu erwartenden Probleme im Vorfeld lösen zu können, wurden alle Teilnehmer individuell betreut. Und tatsächlich steckten die Tücken auch in vielen Details. Da mit den Vorbereitungen aber bereits einige Tage vor der eigentlichen Veranstaltung begonnen wurde, stand genügend Zeit zur Verfügung, um die meisten Themen noch rechtzeitig und halbwegs stressfrei in den Griff zu bekommen. [Weiterlesen…]

Pia Piaggio als Literaturscout

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Das Schreiben erfreut sich heutzutage zunehmender Beliebtheit. Der Zeitgeist scheint einen Aufzeichnungsdrang zu evozieren, der immer weitere Blüten treibt. Models, Tennisspieler oder Entertainer werden zu Autoren, aber auch Beamte, Hausfrauen oder Schüler. Tendenz steigend.

Lektorate klagen

Und dennoch klagt der Buchhandel und jammert das Verlagswesen. Aktuell schlägt man sich wieder mal mit den Wehen der bevorstehenden Buchmesse herum und in diesem Jahr besonders, weil auch noch ein Jubiläum zu feiern ist. Von den fast 100.000 Titeln, die deutsche Verlage jährlich veröffentlichen, werden nur wenige Dutzend das lukrative Überleben dieser Branche in Form von Bestsellern sichern, versichert man dort immer wieder. Gegenüber neuen oder unbekannten Autoren halten die Verlage sich gemeinhin verschlossen, denn die Lektorate ersticken vor lauter Manuskripten, obwohl sie davon doch eigentlich leben sollten. Aber irgendwas scheint da nicht richtig zu laufen. Man könnte in Anbetracht der sich anbietenden Textflut heutzutage tatsächlich von einer Dysfunktionalität des deutschen Literaturbetriebs sprechen, da er dem Ansturm der Wörterwogen mittels des klassischen Druck- und Vertriebsverfahrens offenbar nicht mehr gewachsen ist.

Auf die Leser kommt es an

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Volksbank Raiffeisenbank in Second Life

Da liest man die Tage noch bei silicon.de „Banken scheuen Web-2.0-Technologien“ u.a. mit dem Tenor

„Das Web wird von der neuen Generation an Konsumenten bereits als natürlicher Weg gesehen, mit Banken zu kommunizieren und ihre Geldgeschäfte abzuwickeln. Diese Zielgruppe erwartet sich von den Instituten auch mehr Online-Angebote, ist Turner überzeugt. „Das kann einerseits bedeuten, dass Kunden über ein Widget ihre Online-Bank ständig verfügbar haben, oder dass die Bank via RSS-Feeds laufend Informationen von Partnerunternehmen liefert – beispielsweise Börsenkurse“, führt der Analyst aus. Darüber hinaus wäre auch denkbar, dass die Institute eine eigene Insel in dem 3D-Spiel Second Life beziehen.“

finde ich eben bei youtube ein Video mit dem Titel VR Orientation. VR steht hier nicht für Virtual Reality, sondern für Volksbank Raiffeisenbank.

Leider fand ich noch nicht mehr zu dem Projekt im Netz, außer der Hinweis bei Youtube „Es dauert nicht mehr lange…“

Weiteres zu dem Projekt werden wir wohl demnächst in Erfahrung bringen.
Von der Sparkasse in Second Life hört man leider nichts mehr. Dort findet wahrscheinlich noch alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt…

Wir drücken die Daumen für die ambitionierten Projekte!