TÜV Nord Gruppe, Fallstudie: ROI mit Second Life

In ihrer Fallstudie rechnet die TÜV knallhart durch, wie sich ein Invest in Second Life von 100.000 Euro in kürzester Zeit rechnet. 10 Sachverständige aus aller Welt für eine einizige Schulung einzufliegen kostet 27.000 Euro. In Second Life entfällt ein Großteil dieses Aufwands. Schon nach sieben Workshops in Second Life wurden die Durchschnittskosten für 52 Reisen mit je 2.100 Euro obsolet, insgesamt 108.500 Euro. Die Fallstudie dazu im PDF-Format ist hier.

Ich freue mich außerordentlich über diese hervorragende Arbeit der TUEV NORD Gruppe (Frank Boergner) und Büro X Media Lab (Hanno Tietgens).

Umweltfreundliche Arbeitsplätze mit virtuellen Welten

Draxtor Depres berichtet in seiner aktuellen Reportage über den Einsatz virtueller Welten, um umweltfreundliche Arbeitsstätten zu schaffen. In seinem Report berichtet er u.a. von dem Engagemenet der TÜV Nord-Gruppe, die durch Schulungen bereits nach einem Jahr den ROI für das Second Life Investment rechnen kann (wir berichteten bereits im September).



Long Distance Learnings, ROI nach einem Jahr

The Next Generation Internet titelt das Deckblatt der aktuellen Ausgabe der „Vitako Aktuell“.

Der TÜV Nord rechnet im Bereich der Long-Distance-Trainings durch den Einsatz von im 3D-Anwendungen in Second Life nach einem Jahr einen ROI. Dies geht aus dem Bericht in der Vitako Aktuell hervor, indem der TÜV Nord offiziell Stellung nimmt. 75 Inspektoren sind weltweit für die TÜV NORD-Gruppe tätig und bei den Long Distance Trainings rechnet sich der Business Case bzw. der ROI über die reduzierten Reisekosten:

Der Erfahrungsaustausch der Sachverständigen bedeutet im Regelfall Reisezeiten von bis zu einer Woche, hohe Kosten und viel Stress für Teilnehmer und Referenten. Zum virtuellen Treffen in Second Life hingegen loggen sich die Experten aus Bangkok, Hongkong oder Hamburg einfach
am Computer ein und kommunizieren mittels ihrer Avatare miteinander. Die Teilnehmer reagieren positiv. „Wir sind sehr zufrieden damit, wie gut alle den Veranstaltungen folgen können, wenn sie die Medientechnik einmal erfolgreich genutzt haben“, kommentiert Nicole Sohn. Während Videokonferenzen mit mehr als drei oder vier Sachverständigen an unterschiedlichen Standorten kaum zu bewerkstelligen sind, ist die Flexibilität hier deutlich größer. Ihr Team will das neue Medium noch intensiver nutzen. „Second Life ist für uns ein kostengünstiges Modell. Je nach Anzahl der Teilnehmer sparen wir bei jedem Treffen vier- bis fünfstellige Euro-Beträge.“

Das wird einigen Kritikern nicht schmecken. Aber in Zeiten der Krise punktet man eben nicht mit restriktiven Maßnahmen, sondern mit Innovation! In diesem Sinne beglückwünschen wir die TÜV NORD-Gruppe für den mutigen Schritt in das 3D-Internet und bedanken uns für das Durchhaltevermögen!

Second Life – Was kostet das zweite Leben?

Als ich die Tage beim „Scannen“ von YouTube das unten angeführte Video entdeckte, dachte ich mir, hier gibt es interessante Anschlussmöglichkeiten an aktuelle Fragen wie z. B.

„Was kostet Web 2.0 ?“

So räumt der Community-Sprecher von Orange Island zwar ein hohes „Human Investment“ ein, [Weiterlesen…]