Rosedale’s neues Baby

„Wir verstehen Virtual Reality noch nicht“, wird Rosedale von der fillmore.at zitiert. Der Vater von Second Life und VR hat ein neues Baby namens „High Fidelity„.

Das ich ein Fan von Rosedale bin, brauche ich nicht zu sagen. Seine Genialität, die er in die Plattform Second-Life einbrachte, habe ich versucht, durch mein WIKT-Metamodell zu erklären. Mit seinem neuen Baby High-Fidelity geht Rosedale einen entscheidenden Schritt weiter. Neben den WIKT-Kriterien kommt ein neues Element hinzu. Er versucht das entscheidende Manko zu eleminieren, dass Second Life u. a. daran hinderte, den Durchbruch zu erlangen: Das komplexe und komplizierte User-Interface. Es ist Fluch & Segen zu gleich. Auf der einen Seite unterscheidete die Fülle der Möglichkeiten Second Life von anderen Plattformen. Die schier unendlichen Möglichkeiten der Kreativitätsentfaltung sorgen dafür, dass Second Life immer noch am Leben ist. Aber die Komplexität des User-Interfaces erschlägt den durchschnittlichen Endverbraucher. Erst wenn es gelingt, virtuelle Welten so einfach zu bauen wie in WorldBuilder, sind wir einen entscheidenden Schritt weiter:


In High Fidelity sieht das im Moment zwar noch hemdsärmelig aus, aber es geht in die richtige Richtung! Hier kann man in ECHTZEIT Rock, Paper, Scissors (Papier, Schere, Stein) spielen. Mit geringer Latenz und dabei werden die Gesten der Hände in Echtzeit gescannt, auf die virtuelle Welt angewendet UND über das Internet übertragen (geteilt) !



HAMMER!

Das alte Zweite Leben und das neue Zweite Leben 2.0

Vor kurzem erhielt ich eine Frage zum Interview von Peter Sieben der WAZ-Mediengruppe. Viele wissen ja, dass ich aufgrund meiner negativen Erfahrungen (WAZ Interview, Mai 2009 mit Andreas Böhme) in der Vergangenheit ungern Interviews für die Leitmedien bzw. „Nicht-Fachpresse“ gebe. Dementsprechend vorsichtig näherte ich mich bei der Anfrage Peter Sieben.

Mit der Zeit habe ich allerdings Erfahrungen gesammelt, um die Spreu vom Weizen unter den Journalisten zu trennen. Die Einen nenne ich mal „Schnellschuß-Journalisten“, die in  Ihren Auftrag bereits die Direktive erhalten, was sie zu schreiben haben und wie sie zu schreiben haben. Und dann gibt es da noch die Anderen: die wirklich Interessierten. Peter Sieben ist einer von diesen Journalisten, die aufmerksam zuhören und nachfragen, ob Sie es verstanden haben. Er legt einem nicht das Wort in den Mund, wie sein Kollege von damals. Und demnach ist auch folgender Artikel entstanden:

Das ist aus der vergessenen Welt von „Second Life“ geworden

Peter Sieben greift hier wunderbar unsere Erkentnisse aus 2007 auf, als wir die ersten Konferenzen in Second Life abhielten. Es geht um das Problem der Vorstellungsreihenfolge in einer „dunklen“ Telefonkonferenz und die Vorteile einer virtuellen Welt gegenüber „dunklen“ Telefonkonferenzen!

Es geht darum, die Möglichenkeit der Selbst-Ver-Ortung des Avatars im virtuellen Raum zu erkennen, um Position zu beziehen und die Vorteile zu erkennen, die sich hieraus für die (nonverbale) Kommunikation eröffnnen!

Mit einer einzigen kurzen und knappen Direktiven ist die Vorstellungsreihenfolge definiert:

„Wir stellen uns kurz vor, indem wir hier vorne auf der linken Seite beginnen und dann nach oben gehen, anschließend springen wir auf die rechte Seite und stellen und von hinten nach vorne vor, in der Ordnung, in der wir sitzen!“

In dem Bild sehen wir einen Screenshot einer Konferenz aus 2007 die seinerzeit Pixelsebi aka Sebastian Otaared aka Sebastian Küpers in Second Life hielt, ich glaube es war mein erstes Barcamp. Oha! Mein erstes Barcamp war virtuell, erst danach war ich auf meinem ersten physischen Barcamp! Da kommt wieder dieses Pionier-Feeling auf :-) Achja! Lange ist es her :-) Das waren noch Zeiten. Und heute?

Was macht eigentlich der Urvater von Second Life, Phil Rosedale, zur Zeit? Phil arbeitet gerade an Second Life 2.0, HighFidelity.

Emily sings „Beautiful“ from High Fidelity on Vimeo.

Ganz Ehrlich. Ich habe keine Ahnung war Phil vorhat, ob das wirklich ein Second Life 2.0 wird. Welch‘ Zufall, dass die Avatare von High Fidelity das Kindchenschema erfüllen :-) Zufall? Ganz sicher nicht! Rosedale hat es drauf, das steht für mich außer Frage! Insbesondere was Immersion angeht!

Mein Apell hat Phil Rosedale für High Fidelity: Denke 1. an das UserInterface, 2. and das UserInterface und 3. an das UserInterface, an neue, clevere HumanInterfaces, denke an das Prinzip KISS (Keep it simple and stupid), integriere Augmented Reality und lass‘ Dich bei der neuen Sache unbedingt von den Prinzipien eines Steve Jobs inspirieren! Viel Erfolg!

Wo ist eigentlich ehem. Linden Lab CEO Phil Rosedale?

Die LoveMchine von Phil Rosedale

Lange hat man nichts mehr von ihm gehört und auch auf der diesjährigen Second Life Community Convention in OAKLAND vom 12. bis 14. August (SLCC 2011) ist es eher ruhig gewesen rund um den Visionär Rosedale, ehmaliger Chef von Linden Lab, Entwickler und Betreiber des 3D-Metaversums Second Life. Irgend etwas klingelt da aber in meinem Kopf !? War da nicht was? Achja, was ist eigentlich aus Phil’s neuem Unternehmen geworden, wie hieß es doch gleich? Stimmt, Love Machine Inc.. Nein, die Love Machine ist keine Sex-Maschine, wie Ihr vielleicht denkt, sondern Sie soll die Arbeitswelt in der IT-Entwicklung revolutionieren. [Weiterlesen…]

Verwunderung bei der Sueddeutschen Zeitung

In einem Interview mit Rosedale von gestern ist auf sueddeutsche.de folgendes selbstsichere Statement von Rosedale zu lesen:

Rosedale: Wir werden dahin kommen, alle Medien der Welt aufzusaugen.

Herrlich amüsant ist allerdings das ungläubige erscheinende

„Wie bitte?“

von H. Martin-Jung als Reaktion auf diesen Satz von Rosedale :-)

Ich verstehe einfach nicht, warum es so schwer ist, zu verstehen, dass man in einem Raum, der eine Dimension mehr besitzt, all das abbilden kann, was sich in einem Raum mit einer Dimension weniger befindet? Und dabei ist das doch bei einer internetbasierten 3D-Infrastruktur-Plattform wie Second Life so einfach und bildlich zu durchschauen !?

Warum ist das Konzept HTML on a Prim, inkl. aller Konsequenzen und Implikationen für Viele so schwer zu verstehen?

Sehen die Leute denn nicht, wie jämmerlich es ist, unsere alltägliche Informationsflut auf einem erbärmlichen, primitiven und anachronistischen 2D-Desktop zu strukturieren? Wie einst die Comptermaus die Eingabemöglichkeiten revolutionierte, werden Virtuelle Welten das Internet umkrempeln.

Ist das so schwer?

Rosedale bei der Longnow Foundation 2006

Soeben fand ich dieses Interview mit Phil Rosedale aus 2006 bei der Longow-Foundation. Er stellt die Frage, was passiert, wenn wir alles digitalisieren, die ganze Welt? Interessanter Artikel. Vielen Dank an Eric für den Hinweis.

Salt – 020061130-rosedale
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Marketingkonzeptionelle Möglichkeiten für SL

Marketingkonzeptionelle Möglichkeiten für die virtuelle Welt Second Life

Mit dem Titel „Marketingkonzeptionelle Möglichkeiten für die virtuelle Welt Second Life“ liegt uns nun die Veröffentlichung der Diplomarbeit von Frau Judit Will vor. Die Arbeit erschien im wissenschaftlichen Buchverlag VDM und umfasst 102 Seiten.

Auf der Rückseite des ist zu lesen: [Weiterlesen…]

Psychogramm über Philip Rosedale

Erst einmal Sorry für die verheißungsvolle Headline. Mir ist spontan nichts besseres eingefallen. Nein, ich verweise hier nicht auf eine wissenschaftliche Arbeit über Philip Rosedale. Aber mir ist beim schauen des unten aufgeführten Videos nur etwas aufgefallen. Schaut euch mal genau die Mimik und das Verhalten von Philip Rosedale an. Mir scheint es so, als nehme er seine Anwesenheit bei der Diskussion anders wahr als wie die Kollegen. Zumindest vermittelt er mir den Eindruck. Er schaut sich ständig um, scannt die Umgebung im näheren und weiteren Umfeld. Kommt das von Second Life? Was denkt Ihr?

Das Video habe ich übrigens bei Mal Burns Annex gefunden.

SL5B: Philip & M’s Opening Keynote VIDEO

Philip Rosedale und Mark Kindom sprechen anlässlich des fünften Geburtstages von Second Life. Unter dem Kürzel SL5B wurde sogar ein Kommitee eingerichtet. Weitere Infos findet man im Second Life Wiki.

Pia Piaggio back to the roots

Wochenlang habe ich mich exzessiv mit meinem neuen Hightech-Equipment und den enormen Möglichkeiten des Onlineseins beschäftigt, und mein Büro so gesehen nur im Notfall verlassen.

Derweil haben die Olivenbäume kräftige Sockelsprosse aus ihrem Stamm herausgeschossen, die dringend entfernt werden müssen. Die Spuren des letzten Regens vor dem Sommer hat die strahlende Sonne schon weggetrocknet und nun gibt es hier normalerweise bis Oktober nur noch eine Wetterlage: Hitze und krustenharte Trockenheit. Das gefällt den Olivenbäumen zwar sehr, aber trotzdem brauchen sie alle Kraft für das Reifen ihrer Früchte, die schon in unzähligen Kügelchen die Baumkronen schmücken.

Olivenhain
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Philip Rosedale – Das Coolste in Second Life ist Fliegen

Welt-Online im Kurzinterview mit Philip Rosedale