Realtimephysik in Virtuellen Welten

Seit den 80ern hat sich die Rechenleistung nach dem Mooreschen Gesetz alle zwei Jahre verdoppelt.

Die Berechnung von Echtzeitschatten und Lichtstrahlen ist sehr wichtig, um eine Umgebung immer realistischer und in Echtzeit zu gestalten, d.h. das sich die Licht- und Schattenverhältnisse in Abhängigkeit des jeweiligen gegenwärtigen Interaktion der User bzw. der Avatare verändert. Dies beeinflusst den Grad des Eintauches in Virtuelle Welten, von Experten Immersion, gennant.


Daniel Pohl von den Intel labs in Santa Clara, California ist in der Lage auf einer 512×512 Pixelgrafik in Echtzeit 2 bis 3 Millionen Strahlen (Rays) zu berechnen bei einer Bildwiederholungsrate mit 20 Bildern pro Sekunde (FPS, Frames per Second), so NewScientist.com.

Die Physik wird in Second Life von der Havok-Enginge simuliert, die bei weiten nicht so realistisch ist, wie in Computerspielen. Aber immerhin sind die erstem Schatteneffekte möglich.

Schatten Licht und Spiegeleffekte im neuen Secondlife Client

Wie ich so im Informationsrauschen gehört/gesehen hab, soll es mit dem nächsten Secondlife Client endlich möglich sein, Schatten zu sehen.

Das ist aus meiner Sicht kein „nice to have“, sondern interessant in Bezug auf Immersion. Dadurch stehen die Objekte nicht einfach nur zur 3D Ansicht irgendwo im 3D Raum rum, sondern zeigen durch Schatten den Bezug als Teil der Welt. Durch atmosphärisches Licht und individuelle Lichtquellen konnte man bisher schon einiges machen.


Jetzt soll (was ja beim Wasser schon gut realisiert ist) sogar Spiegelreflexion möglich werden. Wie das genau gehen soll, hab ich allerdings noch nicht verstanden.

Hier wird über das Thema diskutiert:
https://jira.secondlife.com/browse/VWR-12591


Pia Piaggio entdeckt Ibiza

Pia Piaggion in Second Life TeaserIn Spanien gefällt es Pia total gut. Dort sei ein total cooles Gridflair, wie sie sich ausdrückt. „Irgendwie so locker. Wahrscheinlich liegt das an den schönen Stränden und den meterhohen Palmen, die überall herumstehen. Das entspannt halt einfach“, vermutet sie.

Wie sie das so äußert, fällt mir zum ersten Mal etwas eigentlich sehr Gravierendes am Zweitleben auf: Es ist eine schattenlose Welt, in der sich die Avatare bewegen. Im Reallife sind es oftmals gerade jene dunklen Umrisse, aus denen die Objekte ihre ästhetische Wirkung entfalten oder durch die eine Landschaft lebendig wirkt. In einer 3D-Welt würde sich daran wohl bisweilen noch die Rechnerkapazität erschöpfen, so erkläre ich mir das als Laie jedenfalls. [Weiterlesen…]

CAVE – Miele spart Kosten bei der Produktentwicklung durch virtuelle Welt

Das deutsche Traditionsunternehmen Miele geht neue Wege in der Produktentwicklung. Wie ich heute in einer Pressemitteilung gelesen habe, lautet das Zauberwort CAVE. Und da ich ja ein Freund von Schlüsselwörtern bin (auch im Hinblick aufs Taggen und dem semantischen Web) ging ich einmal dem Begriff CAVE weiter nach.


Aus der Bildbeschreibung von Miele: „Miele setzt bei der Produktentwicklung auf die CAVE (Computer Aided Virtual Environment). Die spezielle Projektionstechnik erzeugt eine dreidimensionale, virtuelle Realität, mit der Produktentwickler interagieren können. Der Entwicklungsprozess wird im Werk in Gütersloh damit erheblich beschleunigt.“

In der Pressemitteilung von Miele steht: „CAVE ist die Abkürzung für „Computer Aided Virtual Environment““. Hm, Wikipedia sagt aber CAVE = Cave Automatic Virtual Environment und ZDNet meint CAVE = Computer Automatic Virtual Environment. Am sinnigsten finde ich die Definition von ZDNet. Na gut, gemeint ist wohl jedesmal das selbe.

Aber ich konnte es nicht lassen und schrieb kurzerhand die Pressestelle von Miele an und, was soll ich sagen, erstaunlicher weise bekam ich innerhalb einer Stunde ausführlich Antwort. [Weiterlesen…]

Schatten in Second Life

Eins der Features die eine höhere Immersion in SL erzeugen werden ist sicherlich Schatten. Bisher haben sich die Designer mit Fixen Texturen als Schatten für manche Objekte beholfen, um einen natürlicheren Eindruck zu erzeugen.

David Gross scheint hier an einer Lösung zu arbeiten. Er schreibt als Zusatzinfo in einem Youtube Video: Please don’t bug me for the client,
It takes a serious system to run correctly at this moment.