5. Internationale Konferenz zu Gewalt an Schulen

Vom 07. bis 09 April 2011 findet in Mendoza, Argentinien der 5. Internationale Kongress zum Thema Gewalt an Schulen statt. Schon am ersten Kongress 2001 in Paris nahmen Forscher aus 27 Ländern teil. Gewalt an Schulen wird hier als komplexes und globales Problem betrachtet, und die Teilnehmer arbeiten gemeinsam an effektiven Strategien zur Prävention und Intervention (Quelle). [Weiterlesen…]

Schule in Second Life – Echt-München

Unser Arbeitskreis E-Learning in virtuellen Welten beschäftigt sich eher mit den allgemeinen Funktionen des Lernens in virtuellen Räumen. Methodiken, Immersion und das Entdecken neuer Lerntools steht dabei im Vordergrund.

Ergänzend dazu möchte ich auf die Veranstaltung der SL Schule in Echt-München hinweisen, die regelmäßig Montags in Second Life stattfinden. Lampen, Liegestühle und Babywiegen werden diesen November hergestellt, genauso wie Kleidung und Strandhäuser. Mittwochs werden Themen ergänzend zu den Montagen, oder aber allgemein informativ zu Second Life Angeboten.

Second Life Einsteiger-Kurs für Sprachlehrer

Die TESOL EVO Organisation bietet jedes Jahr kostenlose 6-wöchige Onlinekurse für Sprachlehrer an. Dieses Jahr, gibt es auch einen Kurs über Second Life mit dem Titel „Virtual Worlds & Language Learning“ Der Kurs, den Nergiz Kern mit drei Kollegen zusammen gestaltet hat und moderiert, hat zum Ziel, Sprachlehrern den Einstieg in Second Life zu erleichtern und ihnen einen Einblick in die Bildungsmöglichkeiten in SL zu geben. [Weiterlesen…]

Immersion wird mehr und mehr ein Thema

Ich ahnte es ja schon. Aber langsam wird das Wort Immersion zum Thema, was die Diskussion um Virtuelle Welten antreiben könnte. Und vor allem eine wissenschaftlich, inhaltliche Auseinandersetzung mit dem was hinter Immersion steckt.

So berichtete ich bereits in der Erstausgabe Avameo PRINT über den Versuch einer Metrik, um immersives Verhalten zu messen. Zugegeben, ein trivialer Anfang, aber besser als gar kein Anfang :-)

So kommt das Thema Immersion [Weiterlesen…]

SOS Kinderdörfer in Second Life – Inselrundgang am 5. August

Die SOS Kinderdörfer haben den Weg in die virtuelle Welt von Second Life gefunden. Wir wünschen viel Erfolg!

Vorerst informieren wir über die Aktivitäten mittels der aktuellen Pressemitteilung:

29.07.2008 | 10:36 Uhr
SOS-Kinderdorf setzt sich in Second Life für eine glückliche Kindheit ein

Innsbruck/München (ots) – Seit heute (29. Juli 2008) ist SOS-Kinderdorf in der virtuellen Welt „Second Life“ vertreten. Auf der „Insel der Glücklichen Kindheit“ können Besucher ihre schönsten Kindheitserinnerungen neu aufleben lassen und mit der virtuellen Gemeinschaft teilen.

Second Life bietet Organisationen wie SOS-Kinderdorf einen interaktiven Weg, die Öffentlichkeit für ihre Anliegen zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Auch wenn der allgemeine Hype um die virtuelle Welt bereits ein wenig abklingt, will SOS-Kinderdorf jede Gelegenheit nützen, Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig es ist, dass Kindern eine glückliche Kindheit ermöglicht wird. Kinder, die nicht in einer liebevollen Familie aufwachsen können oder gefährdet sind, ihre Familie zu verlieren, haben kaum eine Chance auf eine geglückte Kindheit und brauchen unsere Hilfe. [Weiterlesen…]

Hamburg Animation Award 2008 erstmals in Second Life

Campus Hamburg28.06.08:  Handelskammer Hamburg präsentiert Hamburg Animation Award 2008 erstmals in der 3D-Welt Second Life; Vortrag und Live Chat mit Disney-Character Designer Stephen Silver
08.07.08: Hamburg meets Auckland in der virtuellen Welt

Hamburg, 25. Juni 2008 – Über 80 Einsendungen, 9 Nominees, 6 Preisträger: Schon zum fünften Mal kommen in der „Toon Town“ Hamburg junge Talente aus nationalen und internationalen Animationsschulen zusammen, um ihre Abschlussarbeiten im Rahmen des Hamburg Animation Award vorzustellen. Am 26. Juni werden die herausragende Arbeiten im Schmidts Tivoli auf der Hamburger Reeperbahn prämiert. Die Handelskammer Hamburg, Anfang 2007 als erste deutsche Institution in die virtuelle Welt von Second Life gestartet, ergänzt aus diesem Anlass ihre Aktivitäten im Medienbereich und präsentiert den internationalen Trickfilmpreis mit Unterstützung des Büro X Media Lab erstmals in der dritten Dimension des Internet.

28.06.08, 17-19 Uhr MEZ (8-10 am PDT), Audimax des virtuellen Campus Hamburg:
Live-Chat mit dem preisgekröntem Disney-Character Designer Stephen Silver

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Was bewegt die Nutzer wirklich?

Ich muss gestehen, dass ich nicht besonders überzeugt bin von trivialisierten Umfragen in denen die Teilnehmer anhand einer simplen Matrix Ihre Kreuzchen machen. Zugegeben, dies ist eine sehr kostensparende Möglichkeit sich einen groben Eindruck über die Zielgruppe zu verschaffen. Mehr aber aus meiner Sicht auch nicht. Qualitativ Hochwertige Methoden wie beispielsweise von Nextpractice entwickelt, scheinen mir doch Aussagekräftiger zu sein.

In der Abhandlung Wie virtuelle Welten wirken im Kapitel Problemaufriss schreibt dazu Prof. Dr. Jürgen Fritz:

Das Problem der Medienwirkungsforschung betrifft auch Forschungsbemühungen, die darauf gerichtet sind, die Wirkungen virtueller Welten zu erfassen. Mit Hilfe von Experimenten, speziellen Felduntersuchungen und Befragungen versucht man, Antworten auf die Frage zu finden, ob von Computerspielen problematische Wirkungen ausgehen können.

Die engen Fragestellungen der Untersuchungen, Unterschiede in den Forschungsmethoden und uneinheitlich benutzte Begriffe lassen es kaum zu, die deutlich divergierenden Ergebnisse angemessen miteinander zu vergleichen. Wie schon bei der Medienwirkungsforschung lassen sich eindeutige und in sich konsistente Ergebnisse kaum gewinnen. Auch hier gilt, dass sich das komplexe Bedingungsgefüge der Wechselwirkungsprozesse zwischen Computerspiel und Spieler durch die praktizierten Formen der empirischen Untersuchungen und die damit verbundenen sehr engen Fragestellungen nicht angemessen erfassen lässt.

Einen Interessanten Ansatz findet man auch bei Macromedia Fachhochschule der Medien.

In einer Pressemitteilung mit dem Titel Erlebnisforschung: Neue Instrumente an der Macromedia FH entwickelt liest man auszugsweise:

Unter Erlebniswelten versteht man verschiedenste Stätten, an denen das Erleben im Mittelpunkt steht. Dazu gehören Markenwelten, aber auch Transport-, Medien- und Arbeitswelten, wie Bahnhöfe, virtuelle Umgebungen oder Bürogebäude. „Markenwelten funktionieren nur mit großem Budget. Daher ist es verwunderlich“, gibt Ellert zu Bedenken: „dass die Wirkung bisher kaum kontrolliert wird.

Prof. Edward Castronova heute Live im virtuellen Campus Hamburg

Campus Hamburg

Prominenter Wirtschaftswissenschaftler aus den USA zu Gast auf dem virtuellen Campus Hamburg

HAW Hamburg, Ringvorlesung „Games & Beyond“
Dienstag 17.06.08, 17:00-19:00 Uhr: [Weiterlesen…]

Deutschland orientiert sich im 3D-Internet und E-Learning

Nach dem Hype und Anti-Hype um Second Life® im letzten Jahr sind die Projektverantwortlichen im Zukunftsbereich 3D-Internet vorsichtig geworden. Längst hat man erkannt, dass schnelle Erfolge ohne viel Aufwand hier nicht zu erwarten sind. Dementsprechend betonen die meisten Projektleiter auch den Evaluationscharacter Ihrer Bemühungen.

Trotz aller Spannungen und Widerstände beschäftigen sich aber auch in Deutschland immer mehr renommierte Bildungseinrichtungen mit dem Thema E-Learning mittels virtuellen Welten. Dass die Wahl der Plattform meist Second Life® ist, liegt wohl an den Möglichkeiten welche momentan woanders so nicht zu finden sind.

An dieser Stelle möchte ich einige Quellen anführen, die einen Einblick in interessante Aktivitäten auf diesem Sektor geben:

Im Bildungstalk des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität nahmen Ralph Müller (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Megadigitale sowie im Kompetenzzentrum für Neue Medien in der Lehre der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main), Bernd Schmitz (Dozent für Multimedia an der der Rheinischen Fachhochschule Köln), Matthias Rückel (E-Learning Spezialisten und Second-Life Akteur) und Sarah Voß (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Grafische Datenverarbeitung des Instituts für Informatik) Stellung zum Thema “Bildung im Second Life“?. Hier der Podcast:

Einen Mitschnitt der Metaverse08 zum Thema „Bildung in virtuellen Welten“ hat Christian Scholz (MrTopf) auf seinem Blog veröffentlicht. Anwesend waren Markus Bokowsky (Geschäftsführer, Bokowsky + Laymann GmbH), Jean Miller (Head of German Market Development, Linden Lab), Dr. Torsten Reiners (Second Life® Koordinator, Universität Hamburg und Dr. Klaus Ceynowa (Stellvertreter des Generaldirektors, Bayerische Staatsbibliothek). Den Podcast hier als Download.

Die Universität Bielefeld ist mit dem Projekt E-Learning 3D die Plattform Second Life® am evaluieren. Hier zwei aktuelle Videos:

3d Internet – Technik Euphorie oder Paradigmenwechsel?

In dem Artikel der Zeit „Seminar beim Avatar – Wie das Internet unsere Schulen und Universitäten verändern wird“ lehnt man sich schon weit aus dem Fenster. Doch die Argumentationskette scheint schlüssig: Viele Geek´s konstruieren ein phantastisches Zukunftsbild und es kommt dann doch ganz anders. So wird Al Gore mit folgenden Worten zitiert: „Im nächsten Jahrzehnt wird ein Grundschüler von der Schule nach Hause kommen und sich, statt Nintendo zu spielen, in die Library of Congress einloggen und das gesamte Universum der Informationen durchforschen“ was er 1993 gesagt haben soll. Bestenfalls sind heute, 15 Jahre später, die Hochschüler soweit. Und so reihen sich weitere Prophezeiungen von Visionären in die Kategorie „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“.

Was aber jetzt mit dem 3D-Internet auf die Bildungseinrichtungen zukommt, hat doch eine völlig neue Qualität. Besonders die Hochschulen sind gezwungen dieser Entwicklung Ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken. „Gewinnen wird, wer weltweit die besten Vorlesungen, Seminare und die beste Betreuung übers Internet anbietet“ und schon heute kann man sich einen Vorgeschmack holen was da kommen wird, in dem man beispielsweise die Haward Law Schule in Second Life® besucht.

Simon Krätschmer fasst in seinem Artikel „Ausnahmsweise mal kein Schwachsinn“ die momentanen Entwicklungen noch etwas weiter zusammen, wobei er einleitend sagt: „…hoffentlich können sie mir folgen“.