Einladung Arbeitskreis E-Learning, 5. Termin

Morgen ist es wieder so weit, es ist Arbeitskreisdonnerstag!

Arbeitskreis E-Learning

am Donnerstag, den 10.September 2009 um 18:00 bis 19:30 Uhr auf der Kybernethik 1 im Auditorium AVAMEO

Diesmal wandeln wir schon wieder auf den virtuellen Spuren von Pia Piaggio, denn unser Referent ist Stefan Seitz vom Fraunhofer IPA!

Stefan Seitz ist Projektleiter am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung und verantwortet dort das Themengebiet „Innovative Werkzeuge der Logistik“.
Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem gewinnbringenden Einsatz von IT-Werkzeugen in der Produktion. Für das 50jährige Jubiläum des Fraunhofer IPA hat er mit seinem Team die Factory of eMotions, eine virtuelle Fabrik auf Basis der Prinzipien der Materialflusssimulation, in Second Life geschaffen. Mit dieser neuen Plattform soll jedem Interessierten die Begeisterung nahegebracht werden, mit dem das Fraunhofer IPA seit Jahren die Produktion in Baden-Württemberg vorantreibt.

Eingeladen ist jeder Interessierte mit SL Account, wir bitten allerdings um unbedingte Voranmeldung per Email bei twuertz@avameo.de

Pia Piaggio in der factory of e-motion

Die Szenerie rund ums Web 3D ist derzeit ein wenig so, wie im Schwimmbad oder am Strand. Da dümpelt ein großes Wasser vor sich hin und manche stürzen sich ohne zu zögern in die vielversprechenden Fluten, andere vollziehen einen ausgiebigen Akklimatisierungsprozess und lassen sich langsam hineingleiten, einige stehen ratlos am Rand, strecken nach einigem hin und her mal ihren Fuß hinein oder lassen die Beine darin baumeln und wieder andere betrachten das Treiben verstohlen aus der Ferne.

Mit Köpper rein

Einige Beachtung wurde im Juli einem gern gesehenen Badegast im Second Life geschenkt. Keine mindere Institution als die Fraunhofer Gesellschaft stürzte sich mit lautem Platsch in den Community-Trubel. Immerhin zählt Fraunhofer gut 13.000 wissenschaftliche Mitarbeiter und ist die größte Gesellschaft für angewandte Forschung in Europa. Es setzt sich aus fast 60 Instituten zusammen, denen jährlich ein Budget von circa 1,7 Milliarden für ihre Arbeit zur Verfügung steht. Da kann man schon was mit machen.

Wellen machen

Das dachte sich auch das Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, kurz IPA, in Stuttgart und zwackte einen Teil der zur Verfügung stehenden Gelder für ein zweites Leben ( lol ) ab. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des IPA wurde im Juli die factory of e-motion auf der hauseigenen Sim im Second Life eröffnet. Der Name ist ein schönes Wortspiel: Es geht um Begeisterung und um die elektronischen Medien, die benutzt werden, um die Dinge in Bewegung zu bringen. Verantwortlich für das virtuelle Projekt zeichnet sich der Diplom Ingenieur Stefan Seitz, der im Second Life „…..ein hervorragendes Medium, um unsere Arbeit der Öffentlichkeit darzustellen….“ sieht.

Tief tauchen

Was es da zu sehen gibt, ist derzeit wohl einzigartig und aus programmiertechnischer Sicht phänomenal. „ Die Herausforderung lag vor allem darin, die Steuerungslogik für die Produktion abzubilden – also dem System beizubringen, ein Bauteil auf Maschine A zu produzieren, zu Maschine B zu transportieren und dort zu montieren. Die Plattform Second Life bietet dafür bisher keine Unterstützung“, erklärt Stefan Seitz, der im IPA auf Logistik spezialisiert ist. Was das konkret bedeutet, soll Pia Piaggio entdecken und ist heute mit seinem aka LeanAce Noel verabredet, um sich das Fabrikgeschehen näher erläutern zu lassen.

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