Kinder in virtuellen Welten vor Pornographie besser geschützt als im 2D-Internet

Kinder in virtuellen Welten

Könnt ihr Euch noch an die Unkenrufe der Mainstreampresse errinnern, die wetterten, Second Life bestünde zum Großteil nur aus Rotlichmilieu, Sex und Pornographie, sogar Kinderpornographie? Das war so gegen Ende 2007 als sich die kolportierende Presse über Second Life hermachte. Auf betterverse lese ich heute, ca. 2 Jahre später, dass die Accounts des Teengrids nun auf das Maingrid migriert werden.

Entgegen der Presse gab es in Second Life ein sog. Teengrid, indem sich nur unter 18-Jährige aufhalten durften. Für Erwachsene, beispielsweise Lehrer, war der Zugang verhältnissmäßig schwer. Der Entwicklung von Bildungsangeboten [Weiterlesen…]

Was ist Second Life wert?

Vor ca. 2 Jahren fragte mich ein Investor, was ich schätze, wieviel Geld man „in die Hand nehmen müsse“, um ein zweites Second Life an den Markt zu bringen inkl. Entwicklung, Markeing, PR, Personal usw. Damals schätzte ich für eine Zeit von 2 Jahren einen Betrag zwischen 100 Mio. und 200 Mio. Euro.

Über Palloo’s Blog bin ich nun auf diesen interessanten Artikel von Wagner James Au gestoßen. In Bezug auf NeXtUp-Research, beziffert er den Unternehmenswert von Linden Lab auf 658-700 Mio. US-Dollar. Für einen IPO sicherlich ein nicht uninteressanter Wert.

Allerdings scheinen immer mehr Welten und GRIDs auf Basis von OpenSimulator zu entstehen. U.a. scheinen auch Sexwelten auf dieser Basis zu entstehen, wie beispielsweise www.redlightcenter.com. Dieser nicht zu unterschätzende Einfluss auf die künftige Landschaft virtueller Welten dürfte sich im Falle von www.redlightcenter.com auch auf Welten wie Secret City auswirken.

Sollte sich OpenSimulator tatsächlich als stabile Middleware-Plattform für beliebige themenbasierte Virtuelle Welten etablieren, dürfte sich das sicherlich auch auf den Unternehmenswert von Linden Lab bzw. Second Life auswirken. Nicht selten haben große Internetcompanies geblutet, die den Zug verpasst haben. Ich errinnere mich da an Netscape und AOL.

Neue Kurven bei Twinity

Für mehr weibliche Kurven sorgt das Avatar-Update der Mirror-World Twinity. Details über den neuen sexy Avatar findet ihr im Twinity-Blog.

Second Sex Life – Skandal im Sperrbezirk

Die bescheuerte Headline dieses Artikels wurde von den vielen Beiträgen zum Vorhaben von LindenLab inspiriert, Erwachsenen Inhalte (Pornographie, Hardcore Sex ect.) innerhalb der virtuellen Welt Second Life in spezielle Bereiche zu bündeln, mit entsprechender Altersbeschränkung.

LindenLab diskutiert zur Zeit mit der Community, wie genau die neuen Strukturen und damit verbundenen Maßnahmen umgesetzt werden können.

Wer sich beteiligen möchte, findet im Secondlife Community Blog weitere Infos:
https://blogs.secondlife.com/community/community/blog/2009/03/12/upcoming-changes-for-adult-content

Laut Aussagen von LindenLab hat der betreffende Content ca. 5 % Anteil am Gesamtbestand.

Internet = 100 Porno

Dieses Machinima beweist es: Es gibt mehr Porno im 2D-Internet, als im 3D-Internet (Second Life & Co.). Oder meinen die Autoren dieses Machinimas mit „The Internet is for porn“, das 2D-Internet und das 3D-Internet? Wie auch immer singen hier die Menschen durch ihre Avatare im 3D-Internet über Porno und Internet.

Auf dieses lustige Porno-Lied bin ich über netzwelt.de gestoßen.


Vor dem Hintergrund des Vorwurfs, Second Life wäre sowieso nur Sex und Porno, ist es interessant zu wissen, was es sonst noch so gibt. Der Google Query-String „xxx 3d“ ergibt zu 20. Mio. Hits. Ähnlich ergiebig ist der Suchstring „virtual sex 3d

StageSpace Reloaded

soeben twitterte es aus meinem XING-Profil. Fabien Röhlinger: the first step in our new direction: check out www.bailamo.de. Auf der bailamo-Seite lesen wir: Flirten & Party pur. In sexy 3D. Wir sind gespannt was kommen wird.

Das Internet der Zukunft: Das Erlebnis-Internet

Static HTML, Webseiten mit dynamisch generierten Inhalten, Content Management Systeme, Web 2.0. Diese Schlagwörter beschreiben die Entwicklung des Web’s im Schnelldurchgang. Wie aber sieht das Internet der Zukunft aus?


BMW Bikes

Ein ganz klarer Trend zeichnet sich ab, man möchte mehr Action im Netz haben. Zwar wird heute schon von Internet-Marktplätzen geredet, aber das, was einen echten Marktplatz ausmacht, haben Internet-Auftritte lange nicht erreicht. Nämlich das Erleben von Ereignissen. Ein wichtiger Evolutionsschritt des Web’s wird sein, in eine Art Erlebnis-Internet zu gehen.

Plattformen wie Second Life werden hier sicherlich eine bedeutende Rolle spielen, sobald Sie der Masse bzgl. Usability usw. besser zugänglich sind. In er Zwischenzeit wird dieser Erlebnisscharakter für Consumer überbrückt durch Auftritte wie das aktuelle Web-Angebot für BMW-Bikes.

Der Nutzer kann über eine 3D-Landschaft in Flash das Angebot rund um BMW-Bikes explorieren: Development, Equipment, Moutain Bikes, BMW children bikes, Touring Bikes, Cruise Bikes untermalt mit einem Video, in dem sexy Radkuriere durch die City heizen.

Stellt man sich das Internet von morgen vor, so wird der Internetuser mit seinem Avatar auf solch ein BMW-Bike springen und selbst durch eine City oder Landschaft heizen können, um BMW-Feeling live im 3D-Internet zu erleben. Und zwar in Echtzeit mit Kumples, im 3D-Erlebnis-Internet.

Die Frage ist nur, wie lange wird es dauern, bis sich (a) die Standards etabliert haben, (b) die Software gut genug ist, (c) die nötigen Bandbreiten und die nötige Hardware in dem Durchschnittshaushalt bereitsteht und (d) sich schließlich die Benutzerfreundlichkeit der 3D-Browser so weit ist, dass auch „normale“ Internetuser diese mit Leichtigkeit bedienen können.

Google is watching you

… so die Beschreibung eines dpa-Bildes dieses tz-Artikels mit dem Titel „Google filmt München ab“ vom Dienstag. Offensichtlich handelt es sich hier über eine Art Google-Scan vom Boden aus und nicht via Satellit aus dem All.

Der Artikel thematisiert hauptsächlich den Datenschutz. Was, wenn das Google-3D-Scanner-Auto an einem Sex-Shop vorbeifährt, dabei einen Menschen filmt, der gerade den Sex-Shop verlässt und diese Bildinformation mehr oder weniger automatisiert ins Netz stellt?

Weniger thematisiert wird die für mich interessantere Frage, ob hier mittels der Photogrammetrie echte 3D-Daten erzeugt werden – und die Implikationen, die sich aus der Nutzung dieser Daten ergeben. Vermutlich fehlt es hier aber einigen an Vorstellungskraft.

Laut Mario Klingemann’sDefinition“ von Vorstellungskraft, hilft diese nicht ohne Wissen:

Vorstellungskraft wiederum ist die Fähigkeit, mit dem Wissen, das man besitzt, spielen zu können, neue Kombinationen zu finden, Muster zu erkennen oder daraus extrapolieren zu können. Das heißt aber auch, dass ohne Wissen alle Vorstellungskraft nichts nützt

sloog.org


sloog.org ist eine Art Suchmaschine für Second Life oder vielmehr ein Tagging-Maschine für Second Life SIMs. Interessanterweise ist das meist verwandte Tag Education und nicht Sex, XXX und Free Porn. Ist das nicht komisch?

Erste Hilfe für Second Life – Buchvorstellung

erstehilfe_buch(openPR) – Diesen Monat gibt es für Linden Lab®, der Betreiberfirma von Second Life, einiges zu feiern. Zum einen konnte der 14.000.000 Nutzer begrüßt werden, zum anderen feiert die virtuelle Welt ihren fünften Jahrestag. Pünktlich zum Jubiläum ist nun das Buch „1. Hilfe für Second Life“ erschienen.

Es ist das erste deutschsprachige Buch seiner Art, dass sowohl dem Einsteiger Hilfe bei der Anmeldung und auf den ersten Entdeckungstouren bietet, als auch dem Fortgeschrittenen zeigt, wie man im Web 3D erfolgreich wird.

Zugleich wurde erstmals ein Handbuch unter einem Second Life-Avatar-Namen veröffentlicht: Life Ra. Der Autor ist ganz bewusst diesen Weg gegangen, da die Chancen der Plattform nicht von außen beleuchtet, sondern Insider-Informationen direkt vom virtuellen Alter Ego transportiert werden. Zudem erhält der Leser alle Quellen und Informationen, um künftigen Anforderungen und Entwicklungen gewachsen zu sein.
In einem exklusiven Interview mit Jean Miller (alias Jean Linden), von der Betreiberfirma Linden Lab, wird auch ein Blick in die Zukunft Second Lifes gewagt. [Weiterlesen…]