3D-Internet-Standards: Google mischt mit

Über Nicolas Dorwig bin ich gerade auf die Aktivitäten von Google im Bereich 3D-Unterstützung für Browser aufmerksam geworden (siehe auch auf Golem). O3D heißt das neue Wunderkind, ein Browser-PlugIn, welches eine shader-basierte Low-Level-API bereitstellt.

Hier ein Video dazu:



Weitere Links:

  1. O3D-API
  2. Metaversability

MrTopf – Die Open Grid Public Beta ist am Start

In TOPFtäglich Nr. 33 spricht Christian Scholz über Open Grid Public Beta, die daraus mögliche Entstehung eines Web3D Standards und über Twitter. Viel Spaß

Das Internet der Zukunft: Das Erlebnis-Internet

Static HTML, Webseiten mit dynamisch generierten Inhalten, Content Management Systeme, Web 2.0. Diese Schlagwörter beschreiben die Entwicklung des Web’s im Schnelldurchgang. Wie aber sieht das Internet der Zukunft aus?


BMW Bikes

Ein ganz klarer Trend zeichnet sich ab, man möchte mehr Action im Netz haben. Zwar wird heute schon von Internet-Marktplätzen geredet, aber das, was einen echten Marktplatz ausmacht, haben Internet-Auftritte lange nicht erreicht. Nämlich das Erleben von Ereignissen. Ein wichtiger Evolutionsschritt des Web’s wird sein, in eine Art Erlebnis-Internet zu gehen.

Plattformen wie Second Life werden hier sicherlich eine bedeutende Rolle spielen, sobald Sie der Masse bzgl. Usability usw. besser zugänglich sind. In er Zwischenzeit wird dieser Erlebnisscharakter für Consumer überbrückt durch Auftritte wie das aktuelle Web-Angebot für BMW-Bikes.

Der Nutzer kann über eine 3D-Landschaft in Flash das Angebot rund um BMW-Bikes explorieren: Development, Equipment, Moutain Bikes, BMW children bikes, Touring Bikes, Cruise Bikes untermalt mit einem Video, in dem sexy Radkuriere durch die City heizen.

Stellt man sich das Internet von morgen vor, so wird der Internetuser mit seinem Avatar auf solch ein BMW-Bike springen und selbst durch eine City oder Landschaft heizen können, um BMW-Feeling live im 3D-Internet zu erleben. Und zwar in Echtzeit mit Kumples, im 3D-Erlebnis-Internet.

Die Frage ist nur, wie lange wird es dauern, bis sich (a) die Standards etabliert haben, (b) die Software gut genug ist, (c) die nötigen Bandbreiten und die nötige Hardware in dem Durchschnittshaushalt bereitsteht und (d) sich schließlich die Benutzerfreundlichkeit der 3D-Browser so weit ist, dass auch „normale“ Internetuser diese mit Leichtigkeit bedienen können.

David Levine von IBM über das OpenSim Projekt

Hier ein aktuelles Statement von David Levine (IBM) über die Möglichkeiten zwischen den virtuellen Welten des Standard Grids und der OpenSims zu teleportieren.

OpenSimulator von Magrathean Technologies

soeben ist mir – im wahrsten Sinne des Wortes – die Kinnlade heruntergefallen. Der D-GIG LiveSIM von Magrathean Technologies ist ein auf Basis des Second Life-Standards funktiuonierender SIM (OpenSimulator) der von CD, offenischtlich von zu Hause, lokal, gestartet werden kann und ggf. ins Netz gehängt werden kann.



Zugegben etwas euphorisch. Aber was sehe ich da, was könnte die logische Konsequenz hieraus sein unter folgenden Rahmenbedingungen:

  1. Steigende Bandbreiten für Endhaushalte
  2. Feste IP oder über DynDNS erreichbare „lokale“ Hausserver beim Benutzer vor Ort

Die Konsequenz ist, das sich fast jeder, eine SIM (einen OpenSimulator) zu Hause hinstellen kann und diese Betreiben kann. Der nächste Schritt ist die Vernetzung mit großen öffentlichen GRIDs wie dem Second Life GRID oder dem OpenLife-Grid, sodaß man mit seiner eigenen SIM im großem Verbund des 3D-Internets ist! DER HAMMER!

Heidelberg 3D

Über diesen Artikel unter Geopoint bin ich auf das Dissertationsprojekt von Nicolai Freiwald gestoßen. Bei dem Projekt geht es um die 3D-Darstellung von Heidelberg. Videos und den sog. XNavigator als Java-Anwendung kann man sich unter www.gdi-3d.de anschauen.

Von den verwendeten Technologien setzt das Projekt auf vernünftige Standards wie Web-Services und SOA. Insgesamt sind die verschiedenen Web.3D oder 3D-Internet-Ansätze von Google-Earth und Google-Lively über Second Life und Microsoft Virtual Earth mit Spannung zu verfolgen. Und es wird eine noch spannendere Konsolidierungsphase geben :-)

Pia Piaggio beim Pink Floyd Konzert

PiaIch habe gar nicht lange gefackelt. Eile war geboten, nachdem ich es bei Virtual World Info gelesen hatte: In wenigen Stunden wird im Second Life ein Pink Floyd http://www.floydian.de Konzert stattfinden. Also logge ich mich ein und entführe Pia Piaggio direkt vom Strand zur Konzertbühne.

„Och Mensch Stephy,“, jammert Pia, „ jetzt machst du gleich wieder den totalen Stress. Dabei freue ich mich so sehr, dich wiederzutreffen! Lass uns doch noch ´nen Drink nehmen und uns dann gemütlich aufmachen.“ Aber ihr letzter Satz geht schon im Teleportsog unter.

Die betagte Musikertruppe hat sich mit ihrer Show auf dem Gelände von New Media Consortium (NMC) angesiedelt. Wiederbelebt wird das Album „The Wall“ von 1979 und die damalige Reallife-Show vom 21.Juni 1990 in Berlin . In Zusammenarbeit mit CARP (Cybernetic Art Research Project) machte sich die Band daran, eine virtuelle Show daraus zu entwickeln. Die erste Second-Life- Version wurde vierzehn Mal gezeigt und zog insgesamt 1260 Avatare in ihren Bann. Zunächst gab es jedoch nur eine abgespeckte Darbietung, sowie jede Menge Poseballs zum Benutzen. Die Überarbeitung zeigt nun die totale Show und nennt sich „The Wall V-2“. Na, Pia Piaggio, dann mal los zum Ort des Geschehens auf der Sim NMC Campus West . [Weiterlesen…]

Standards: Wohin fährt der Zug?

Das ORF (at) hat erkannt, in welche Richtung der Zug bzgl. Standards des 3D-Internets hinfährt:

Wohin es führt, ist 2008 deutlich absehbar: Zu einer Struktur von Parallelwelten, einem Multiversum aus unabhängigen Second Life® Abkömmlingen.

Das stellt noch nicht einen Standard sicher, aber geht in diese Richtung. Ob es Linden Lab tatsächlich gelingt einen globalen Standard zu etablieren, bleibt abzuwarten und wird aber eine hochspannende Beobachtung bleiben.

IBM Podcast Ansgar Schmidt

Eben erst bei IBM gefunden. Zugegeben, etwas alt (da von 4 Mio. Nutzer gesprochen wird, muss also Anfang 2007 gewesen sein). Aber hier noch nicht gepostet und der Inhalt hat nichts an Aktualität verloren, ganz im Gegenteil.

Exodus in virtuelle Welten

ExodusMit seinem Buch „Exodus to the Virtual World“ nimmt Edward Castronova sich das Thema „Virtuelle Welten“ aus politischer, sozialer und ökonomischer Sicht vor. Castronova zu der Frage nach Standards in einem aktuellen Interview mit golem: „Ja und nein. Es wird Erstens vermutlich eine Koalition verbundener Welten geben, sofern das mehr Effizienz bringt. In etwa so wie in Second Life, wo Koalitionen die ökonomischen und sozialen Interaktionen verbessern. Und es gibt Bestrebungen, eine Art „Avatar-Standard“ zu entwickeln, damit ich meine Figur von einem MMOG ins nächste mitnehmen kann. Den werden aber vermutlich nur die MMOGs der zweiten Reihe wirklich benutzen, Blizzard etwa dürfte daran keinerlei Interesse haben.

Es wird zweitens auch ein Universum von separaten, abgeschotteten Welten geben, die eine große Bandbreite menschlicher Fantasien bedienen. Jeder Traum, den ein menschliches Wesen haben kann, wird innerhalb einer dieser virtuellen Welten zu finden sein.“