In Memory of Steve Jobs – Meine ersten Berührungen mit Apple

Steve Jobs

Der heutige Tag, der Tag nach dem Tod von Steve Jobs, gab mir Anlass, darüber nachzudenken, wann, wo und wie ich das erste Mal mit einem Apple-Produkt in Berührung kam. Um es vorweg zu nehmen: Obwohl ich im Besitz eines iPhones und eines iPads bin, ich war und bin keiner dieser „religiösen“ Apple-Anhänger. Trotzdem bewegt mich der Tod eines Visionärs und Machers wie Steve Jobs! Leider kam ich nie in den Genuss, den Mann live zu erleben.

Die 80er – Apple – C64 – Amiga – Atari

Wann also Andreas, frage ich mich, bist Du das erste Mal auf einen Apple-Computer gestoßen? Nun, es muss irgendwann in den 80er Jahren gewesen sein. Eine Errinnerung kam da nämlich in mir hoch. Als „Kind des C64er’s“ gab es nur diesen einen Commodore-Computer für mich, alles andere war da ausgeblendet. Manchmal, im Karstadt-Schaufenster gab es andere häßliche graue Kästen zu betrachten. Die aber waren out, zu teuer, zu unkool, zu unkultig. Wer „Elite“ war, gehörte der Scene an und verfügte über die besten Kontakte und die neusten Computerspiele, frisch aus den USA. Das war auch so eine „Religion“, irgendwie. Ich war eben Commodore-Anhänger und nicht Apple-Anhänger :-)

Die erste serienreife Computermaus

Zu dieser Zeit waren Apple-Computer nicht erschwinglich [Weiterlesen…]

Is Phil Rosedale following Steve Jobs?

Geschichte wiederholt sich, so sagt man. Und Macher machen Geschichte, oder schreiben sie! Seit 2006 verfolge ich den Markt um Second Life und in den letzten Wochen und Monaten stellte ich mir wiederholt die Frage, wie das wohl im Falle Linden Lab’s sei. Wiederholt Linden Lab die Geschichte von AOL, CompuServe und Netscape und wird Kürze in Schall und Rauch aufgehen? Heute kam mir eine weitere Option in den Sinn, nach der Meldung, dass Phil wieder das Ruder von Linden Lab übernimmt. Und zwar die Geschichte des Apple-Religionsführers Steve Jobs.

Nachdem Phil Rosedale im April 2008 von Ex PriceWatehouseCoopers-Partner Mark Kingdon abgelöst wurde, ist viel passiert.

Die damals kreative Schmide sollte von Kingdon professionalisiert werden, um die Firma auf die große weite Welt vorzubereiten. Rosedale hingegen, der geistige Vater von Second Life sollte mit seinem Spirit die Virtuelle Welt in die physische Welt tragen. Überall in der Welt trat er auf, u.a. auch in Davos auf dem Weltwirtschaftsforum 2008. [Weiterlesen…]

The King of Marketing: Steve Jobs und das iPhone4

Wieder einmal erfasst der König des Marketings, Steve Jobs, die Masse. Mit seiner besonderen Art der Magie erreicht der Religionsführer nicht nur bisherige Apple-Gläubiger. Jetzt zieht er sogar neue Anhänger in seinen Bann (er hat ja sogar mich bekommen!).

Als wegweisend finde ich im folgendem Video das „baseTime“-Feature. Zugegeben, Videotelefonie über mobile Netze ist nicht wirklich etwas Neues, aber ich denke dass Steve Jobs sein Versprechen mit VideoCalling via mobiler Netze halten kann. Insbesondere mit den neuen LTE-Breitbandnetzen, die uns das hyperschnelle mobile Allgegenwarts-Internet mit bis zu 100 Mbit/s ermöglichen, sehe ich da eine Chance. Der Unterschied liegt einfach darin, eine Idee zu haben und es theoretisch zu können und eine Idee wirklich brauchbar umzusetzen. Nun, warten wir’s ab!

Fasziniert in dem Video hat mich das Videogespräch mit dem Vater und seiner Familie. Klar, das spricht an, das weckt Gefühle und ist emotional! Der Business-Man ist unterwegs, fern ab von der Familie. Damit hat Apple wohl den Claim von Nokia geklaut, ohne ihn auszusprechen, sondern einfach nur, indem die Idee besser umgesetzt wird:

“ … Connecting People …“

Aber, skeptisch wie ich bleibe … warten wir’s ab. So konnte mich beispielsweise das Spracherkennungsfeature der bisheringen iPhone-Modelle nicht wirklich begeistern. Dass das iPhone 4G eine 5 Megapixel-Kamera hat, ist nicht wirklich ein Megafeature. Andere Hersteller wie Sony und Nokia haben schon länger Kamera’s mit hoher Megapixel-Auflösung. Und das der Akku 40% mehr Power hat!? Nunja, wer ein iPhone hat, der kennt das Leid, der ewigen Laderei, das ist längst überfällig!


Multitasking und Ordnersysteme als neue Features zu verkaufen finde ich auf der einen Seite peinlich. Umso faszinierender finde ich aber, wie er es schafft, dieses praktisch so zu verkaufen, dass die User glauben, es sei wirklich was Neues.

Wenn es ihm allerdings gelingt, baseTime in die Welt zu bringen und dieses Feature auch genutzt wird, dann schlägt er ja fast eine Brücke zu dreidimensionalen virtuellen Welten. Der „ConnectingPeople“-Effekt über die visuelle virtuelle Repräsentanz des VideoCalls bzw. des Video-Bildes geht ja ein wenig Richtung Immersion. Hier wird zwar kein gemeinsam virtuell geteiler Raum der Interaktion wie in virtuellen Welten erzeugt, aber das fotorealisitische Abbild eines Menschen mittels Video kommt sicherlich an. Wichtig ist nur, dass es auch funktioniert und genutzt wird. Ich glaube, dazu ist wichtig, das ein VideoCall nicht mehr kostet, als ein einfaches Telefonat. Da hier logischerweise mehr Bandbreite erforderlich ist, bleibt abzuwarten, ob er es schafft! Aber mit LTE-Breitbandnetzen gehen wir ja tatsächlich in eine neue Dimension!

Kinect (ehem. Natal) für XBox kommt im November

Laut heise.de kommt die 3D-Kamera für die XBox im November, die neue XBox selbst kommt diese Woche. Meiner Meinung nach ist die Steuerung einer Spielekonsole ohne Controller ein Meilenstein im Bereich der Human-Interface-Technologie. Bisher wurden Körperbewegungen wie bei der Wii mit einem Controller erfasst (siehe auch Wii-Fernbedienung auf Wikipedia). Dennoch habe ich das (subjektive) Gefühl, dass die von Microsoft genutzte Technologie nicht so durchschlägt wie beispielsweise das iPad von Apple. Vielleicht kann sich Bill Gates ein paar Scheibchen von der Marketing-Magie Steve Job’s abschneiden? Die Schlüsseltechnologie für Kinect (ehem. Natal), wird von Primesense geliefert.

Ein Knaller sind wohl die virtuellen Haustiere, bezeichnet als Kinectimals.



Die virtuellen Tiere errinnern ein wenig an die FooPets von Sony, über die Gaby im Dezember 2008 berichtete. Der Kritiker möge jetzt sagen, dass unsere Kinder noch mehr in virtuelle Welten rutschen, da sogar die geliebten Haustiere virtualisiert werden. Gefühl und Kinesthetik gehen verloren. Das stimmt auf der einen Seite, auf der anderen Seite werden vielleicht reale Tiere endlich aus nicht artgerechten Käfigen vieler Haushalte befreit !

Eine weitere interessante Anwendung sind Fitness-Trainings im Wohnzimmer.



Ubisoft hat für die neue Xbox 360 mit Kinect dazu ShapeGame entwickelt. Somit sind künftig auch Yoga-Übungen denkbar, die im heise-Artikel bereits angesprochen wurden. Gerne würde ich das System einmal testen, um die Auflösung und die Genauigkeit der 3D-Kamera zu beurteilen.