Zukunftstechnologie AR ist heute schon Realität

Durch die vielen technischen Möglichkeiten welche sich uns heute schon bieten, wird Realität beliebig erweiterbar. Dem entsprechend prophezeit Gartner unter der Überschrift „Top Ten Disruptive Technologies for 2008 to 2012“ Augmented reality als eine der „umstürzlerischsten“ IT-Technologien der nächsten 4 Jahre.

Welche Komplexität hinter dem Begriff AR steckt, sieht man z.B. beim Artikel Erweiterte Realität in der Wikipedia. Strategische Partnerschaften scheinen hier die unabdingbare Konsequenz zu sein, um erfolgreich am Markt agieren zu können, siehe auch

„Magitech Unternehmensbereich geht Partnerschaft mit GVU Center für zukunftsweisende AR-Forschung ein“.

Die BBC zeigt wie AR heute schon als „Marketing Tool“ eingesetzt werden kann.

Neuland-Herzer hat die Thematik in einem Video grob umrissen, weitere Infos finden sich in einem White Paper.


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Deutschland 2020

Die aktuelle McKinsey-Studie „Deutschland 2020 – Zukunftsperspektiven für die deutsche Wirtschaft“ betrachtet Deutschlands Zukunft in folgenden Clustern:

  1. Automobilindustrie
  2. Chemieindustrie
  3. Banken
  4. Konsumgüter
  5. Öffentlicher Sektor
  6. Telekommunikationsindustrie
  7. Maschinenbau
  8. Hightech-Sektor
  9. Versicherung und Asset-Management
  10. Gesundheitsbranche
  11. Transport und Logistik

Das Fazit:

„… Eine erhebliche Dynamisierung der Wirtschaft ist erforderlich, aber auch möglich. Wenn jetzt die Weichen auf unternehmerische Erneuerung und stärkeres Wachstum gestellt werden, ist eine positive Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft erreichbar…“

Innovationen in den Bereichen 3D-Internet, Human Interfaces, Augmented reality usw. sind dem Hightech-Sektor der Studie zuzuordnen. Dort heisst es:

„…Mit 4,8% p.a. kann er im Chancenszenario sogar schneller wachsen als der Weltmarkt. Ein viel versprechendes, aktuelles Themenfeld ist „Cleantech made in Germany“. Allerdings gilt es, schnell zu handeln: Andere Regionen, z.B. Kalifornien, wachsen auch bei umweltgerechten Lösungen wesentlich dynamischer. Um das Chancenszenario Realität werden zu lassen, muss der deutsche Hightech-Sektor drei zentrale Herausforderungen meistern: Innovationen global erfolgreich vermarkten, günstige Bedingungen für technologieorientierte Neugründungen schaffen und in einer begrenzten Zahl von Hightech-Clustern eine kritische Größe erreichen….“

Diese implizite Warnung an Deutschland passt auch zu dem Artikel von Christian Scholz „Was Deutschland so alles verschlaeft„. Hier weist er auch auf den sehr interessanten Artikel von McKinsey hin. Dort heisst es:

„….Companies which do not embrace virtual worlds risk missing the next wave of the web’s development, the consultancy said…“

Wenn Deutschland heute die entscheidenden Medien- und Technologiekonvergenzen verschlaeft, sind wir kuenftig mit unseren „kulturhistorischen Backup“ das Mallorca fuer China von morgen. Fuer eine komprimierte Zusammenfassung verweise ich auf meinen Artikel „Das Web.3D im Wandel der Zeit„.

Nokia Vision: Morph

Gerade auf dem Medien Meeting Mannheim 2008 gesehen: Die Vision Morph von Nokia:

Essenz der Talkrunde

Anbei die Bilder und die Essenz in Kürzer von der heutigen Talkrunde auf Ideea Virtual Island.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.

Folgende Punkte wurden als wichtig für die Zukunftsentwicklung virtueller Welten identifiziert:

  • Entwicklung der Open-Source-Bewegung
  • Entwicklung von Standards
  • Entwicklung eines Universalavatars
  • Einfache Clients mit niedriger Einstiegsbarriere
    • Medien- und technologiekonvergenzen

    • Human Interfaces / Display / Videobrillen
    • Augmented Reality
    • Erzeugung von 3D-Content / Photogrammetrie / 3D-Scanner

Weltmarktführer Rittal setzt auf Augmented Reality

Rittal setzt als Weltmarktführer im Schaltschrankbau auf auf innovative Augmented Reality-Lösungen. Dies präsentiert das Unternehmen auf der diesjährigen Hannover Messe. Hier werden Montageanleitungen für den Schaltschrankbau in das Sichtfeld des Monteuers eingeblendet.

Absehbar sind Medien- und Technologiekonvergenzen, die den Schaltschrankbau und E-Learningeinheiten im virtuellen Raum wie Second Life® mit AR kombinieren. Anbei ein YouTube-Video der Company.



Das Web.3D im Wandel der Zeit

Die aktuellen Medien- und Technologiekonvergenzen habe ich einem Artikel für die CreateOrDie vom Software & Support-Verlag zusammengetragen:

Das älteste Weisheitsbuch Chinas, das „I GING“ (das Buch der Wandlungen), lehrt uns, dass alles in Bewegung und in Veränderung ist. Ständig, jetzt und hier. Und wieder jetzt, exakt in diesem Moment, beim Lesen dieses Satzes, haben Millionen von Menschen Ideen und Gedanken und verändern unsere Welt durch ihre Handlungen, die genau diesen Gedanken entspringen. Heraklit drückte dies mit seinem berühmten Satz aus:

„Du kannst nicht zweimal in den selben Fluss steigen.“

Wir können deshalb davon ausgehen, dass sich das Web.3D von heute in naher Zukunft anders darstellen wird.

Den vollständigen Artikel gibt es auf createordie.de zu lesen.

Second Life®: Virtual Reality auf autarker Finca in Spanien verbindet Welten

Wiesbaden (Avameo) – Stephanie Posselt schöpft ihre Kreativität als
Autorin aus der Ruhe ihrer autarken Finca in Spanien. Auf dem
Olivenhain, idyllisch in die mediterrane Natur eingebettet, schreibt sie ihre Kurzgeschichten und Erzählungen, die oft vom Leben in diesem sonnigen Urlaubsland handeln. Ihr gerade fertig gestelltes Buch „Unter Blau“ erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der zufällig zum Aussteiger auf eine einsam gelegene Finca wird. Dabei knistert ihre bildreiche Sprache vor Authentizität. Ursprünglich kommt sie aus dem Heimatort von Campino, der historischen Stadt Mettmann, wo man
auf eine über tausendjährige Kulturgeschichte zurückschaut. [Weiterlesen…]

3D-Navigationsgeräte

Ganz im Trend des Web.3D bzw. des 3D-Trends werden künftig Navigatiosngeräte von der 2D-Darstellung auf die 3D-Darstellung umschwenken. Durch die Technologiekonvergenz u.a. mit dem Internet und der Photogrammetrie, wird es auch immer kostengünstiger 3D-Content für 3D-Endgeräte zu erzuegen.

Connect.de berichtet heute, dass Hewlett Packards iPAQ 314 Travel Companion und Mios C620t den ersten Schritt in diese Richtung gehen.

Photogrammetrie auf Erfolgskrus

Eine wichtige Disziplin, die in der Technologiekonvergenz mit dem Web.3D einen weiteren Durchbruch bringen wird, ist die Photogrammetrie. Heute bin ich auf die Arbeiten von Armin Grün aufmerksam geworden, Professor am Institut für Geodäsie und Fotogrammetrie der ETH Zürich. Er arbeitet mit seinem Spin-Off Cybercity an einer Software, die automatisiert 3D-Modelle von realen Objekten erzeugen soll:

Cybercity ist ein Spin-off aus der Gruppe von Professor Armin Grün am Institut für Geodäsie und Fotogrammetrie der ETH Zürich. Von dieser Firma stammt das derzeitige 3-D-Prunkstück in Google Earth, das Modell der Innenstadt von Hamburg. Das Startup wurde im Jahr 2000 zur Vermarktung des Cybercity Modeler, eines halbautomatischen Systems zur Generierung von 3-D-Stadtmodellen, gegründet. In der Zwischenzeit hat Cybercity den Firmenhauptsitz dem Markt folgend in die USA verlegt. «In Europa arbeiten heute zwar die meisten grösseren Kommunen an Modellen. Die Entscheidungswege sind jedoch lang», berichtet Steidler. Ein grosser Teil der Arbeit an den 3-D-Modellen wird nach China ausgelagert, denn für saubere, hochauflösende Modelle mit realistisch wirkender Oberfläche ist immer noch sehr viel Handarbeit erforderlich. Ein geübter Operateur kann etwa 300 Häuser am Tag bearbeiten. <mehr>

… und Deutschland/Europa verschäft den Markt durch Trägheit, Ignoranz, Innovations-und Investitionsresistenz …. :-)

Java 3D-API als OpenSource

Golem meldete am 03.03., das Sun Microsystems Teile der Java 3D-API als OpenSource freigibt. Man mag zunächst denken, dass dies nicht so viel Relevanz auf Web.3D-Plattformen hat.

Dies mag allerdings täuschen, zum einen basiert Stagespace/Maquari auf einem Java-Ansatz, zum anderen könnte das Thema für Clients auf mobile Endgeräte interessant sein, zumal derzeit auf der Cebit von T-Mobile, Ericsson und Vodafone interessante mobile Breitbandlösungen vorgestellt werden, die positiv Einfluss nehmen auf die Medien- und Technologiekonvergenzen in diesen Bereichen.