Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Die ehemalige SL Shakespeare Company (SLSC) nennt sich ab jetzt Metaverse Shakespeare Company (MSC) und wartet mit einigen Neuerungen auf. Noch unter dem alten Namen zeigte die virtuelle Schauspieltruppe in 2009 aus der Produktionsreihe „Twelfth Night“ den ersten Akt. Ab jetzt führt sie die Reihe unter dem neuen Namen MSC fort.


Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Das aktuelle Stück heißt „Twelfth Night, Act 2 – As you will it!“ und interpretiert Shakespeare auf eine moderne, der virtuellen Bühne angepassten Weise. Dahinter steckt eine feste Schauspieltruppe und die künstlerische Direktorin Ina Centaur. Das Konzept hört sich spannend an: Gestartet wird mit einer Basis-Interpretation, die dann im Laufe der Aufführungen variiert wird. Hinzu kommen allerlei technische Raffinessen, die das virtuelle Theatererlebnis bereichern sollen. So zum Beispiel virtuelle Illusionen oder Prim basierte automatische Darstellungen.


Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Desweiteren wird erstmals das Konzept eines „crowdsourced interactive set design“ vorgestellt, das dem Publikum erlauben soll, während der Vorstellung eigene Botschaften auf der „City Wall of Illyria“ in die Darbietung einzubringen. Die Aufführungen finden im SL Globe Theatre statt, das sich über 4 Sims erstreckt und mit erheblicher Kapazität aufwartet. Untertitel werden in diversen Sprachen angeboten, unter anderem in Esperanto.


Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Bei diesem Angebot gibt es wohl keinen Grund mehr, das Werk von Shakespeare nicht kennenzulernen oder auch wiederzuentdecken. Jeden Donnerstag um 6 PM SLT und jeden Sonntag um 1 PM SLT finden die Aufführungen statt und sind kostenlos, mit Ausnahme der VIP-Veranstaltungen, die jeweils am letzten Donnerstag und Sonntag eines jeden Monats stattfinden.

Landmarke Metaverse Shakespear Company im SL Globe Theatre

Virtual Theatre Studies in Second Life

Wie auf der start09 erwähnt, stecken in Secondlife gute Möglichkeiten auch für Theater im Bereich Lernen und Planen. Hier im Video ist eine Anwendungsmöglichkeit realisiert von DataWorks Studios zu sehen.


Pia Piaggio im Theater Teil 2/2

Teil 2 von „Pia Piaggio im Theater“

10 Tage später , die ich im Wesentlichen damit verbrachte, auf Pia einzureden, sie möge sich doch bitte ein entsprechendes Outfit drag-and-dropen. Im Theater gäbe es einen Kleiderkodex und bei einer Premiere erst recht, daran würde ganz sicher auch der virtuelle Raum nichts ändern. Zu guter Letzt wurde sie einsichtig – uffzz!


Pia Piaggio

Am Premierenabend schwebt Pia gut eine halbe Stunde vor Beginn auf den Theaterplatz. Das Lagrisiko ist wie gesagt recht hoch und sie will sich da auf keinen LindenkolLaps einlassen. [Weiterlesen…]

Pia Piaggio im Theater Teil 1/2

Derzeit ist wohl kaum ein anderes Medium so sehr angewiesen auf die Kooperation von Technikern und Kreativen, wie das Web 3D. Jeweils die einen verfügen über das Know-how, das den anderen wiederum fehlt. Ohne die technischen Möglichkeiten, die im Hard- und Softwarebereich zur Verfügung gestellt werden, könnte im Web 3D nicht designt, nicht gebaut und nicht gelebt werden. Und ohne all jene Kreativen, die diese Werkzeuge als Gestaltungsmittel für ihre Ideen nutzen, wären virtuelle Welten wie zum Beispiel das Second Life ödes Brachland. Die Aufgaben der Letztgenannten sind es, das bereitgestellte Datengitter optisch und inhaltlich zu füllen, sprich ein buntes und lebendiges Umfeld zu erschaffen, das ein virtuelles Leben erstrebenswert macht.

Mut zum Experiment

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.

Dessen bedarf es wohl, denn auch wenn es Dutzende von Adjektiven gibt, die man im Zusammenhang mit Metaversen benutzen kann, so passt eines doch (fast) immer: neu. Neu sind virtuelle Welten ehedem und ständig entstehen neue Grids, in denen virtuelles Leben stattfinden soll (hier lässt sich neu tatsächlich nicht einbringen, denn das würde ja bedeuten, es gäbe schon ein Altes – lol). In den neuen 3D Welten soll eine neue Art und Weise von globaler Kommunikation entstehen, neu daran ist die realphysische Irrelevanz bei gleichzeitigem virtuell-physischem Kontakt, was insgesamt ein ganz neues Erleben, ein neues Lernen, Konsumieren und Interagieren möglich macht. Mithin steckt alles Neue auch gleichzeitig in der Phase des Experiments und alle die dabei mitmachen, werden automatisch zu Pionieren. [Weiterlesen…]

The show must go on – Wakefield Mystery Plays in Second Life

An der Kent State Universität macht Steve Zapytowski, professor of design and technology in the School of Theatre and Dance spannende Sachen. Im Umfeld von Wakefield Cycle werden hier komplexe neue Theater Konzepte entwickelt. Die Gruppe von Professor Zapytowski in Second Life umfasst zur Zeit 12 Mitglieder.


Pia Piaggio besucht Goethe

Immer mal wieder geht es um Sieg oder Niederlage des Second Lifes. Weitere 3D-Welten öffnen ihre Plattform und laden zur Avatarsierung ein; locken mit allerlei Stöffchen ihre zukünftigen Residents an. Um Sieg oder Niederlage kann es demnach wohl kaum noch gehen – bald werden es alle wissen: Das Web 3D wird nicht einfach verschwinden, nein, es wird sich entwickeln. Dazu gehört unter anderem eine Diversifizierung frei nach dem Motto: Jedem Mensch seinen Avi und jedem Avi seine Welt. [Weiterlesen…]

Die Grenze zwischen Realität und Virtualität


Lesung von Ingrid Schmitz

Eine Gänsehaut ist garantiert, wenn Second Life® und Real Life nahtlos ineinander übergehen oder beide Welten sich kurz vermischen. Welcher SL-User hat das nicht schon einmal erlebt? Die Kriminalschriftstellerin Ingrid Schmitz aka Sameja Lomba hält diesen kurzen Moment für die Dauer ihres multimedialen Events fest. In ihrer Lesung „Second Life® meets Real Life“ präsentiert sie die 3D-virtuelle Welt im Rahmen ihrer Power-Point-Präsentation mit Musik- und Videoeinbindung, liest sie ihre Second Life-Krimikurzgeschichten auf unterschiedliche Art und Weise.

Zuletzt in Wien auf der Criminale erfolgreich vorgeführt, ist Ingrid Schmitz nun im realen Krefeld in der neuen Stadtbibliothek zu erleben.

Termin: Donnerstag, den 29.05.08 um 20.15 Uhr
Ort: Mediothek, Theaterplatz 2, 47798 Krefeld
Kartenvorbestellung: 02151/862753
Eintritt: 5 Euro (Kommt der Mediothek zugute)

Polka Dot . ein stilleben (2008)

Jo Fabian kehrt zurück. Nach zwei Jahren im virtuellen Exil präsentiert er in Koproduktion mit dem Orphtheater das erste Theaterprojekt, das Künstler aus der Welt des Second Life® in der Wirklichkeit zusammenführt. Seine Figuren buchstabieren sich durch die Textur „Polka Dot“, die aus dem 3D- Bild LoveDot des holländischen Künstlers Rob Steenhorst und der verzerrt – folkloristischen Musik des Luxemburgers Pit Vinandy (Cyberpiper) entwickelt wurde.

„Polka Dot“ ist ein Modell für ein Theater der Zukunft. Das Projekt untersucht die Übergänge von analoger Wirklichkeit zu digitaler Realität. An die Stelle sozial veranlagter, natürlicher Menschen treten künstliche, programmierte Schauspieler. [Weiterlesen…]

EVENT ISLAND wird neu eröffnet

Event Island Second Life®

Second Life® und die Rettung der Phantasie

Erinnern wir uns an „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Da war das „NICHTS“, das die Traumwelt Phantasia zu zerstören drohte. Dieses „Nichts“ ist auch die Symbolik für die Phantasielosigkeit in unserer heutigen Zeit, das Innovationen, Neuheiten, Ideen und kreative Schöpfungen in Wirtschaft und Wissenschaft Zug um Zug zerstören wird, wenn nicht…

Ja! „Second life“ erfunden worden wäre, eine Online-3 D Chat-Welt, die von ihren Bewohnern erschaffen und erhalten wird. Hier können sie ihre kreativen Kräfte, ihre schöpferische Intelligenz, ihre Ziele, Wünsche und Träume zur Wirklichkeit werden lassen. Hier ist alles das möglich, was immer sie sich vorstellen können – hier kann es zunächst „simuliert“ [Weiterlesen…]

Die Helden auf Helgeland

Teaser Deutsches Schauspielhaus

Das Das deutsche Schauspielhaus in Hamburg begibt sich mit der Produktion »Die Helden auf Helgeland« von Henrik Ibsen als eines der ersten Theater weltweit live in die virtuelle Welt des Second Life®. Die Schauspieler werden auf zwei Ebenen spielen: einmal »echt« auf der Bühne des Malersaal und dazu virtuell, als Avatare im Second Life®.

Details findet man zum einen direkt auf den Seiten unter schauspielhaus.de, aber auch auf dem Blog von Milan Matull (Merlin Mapholisto) und Michael Schieben (MikaMaria Mapholisto).

Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg ist damit eines der Theater, die in Sachen Innovation die Nase ganz weit vorne hat. Wir begrüßen diesen Schritt sehr und gratulieren zu dem Schritt, auch im virtuellen Web.3D-Raum Theaterschauspiel zu betreiben.