28.AK E-Learning „PTSD Therapie und Aufklärung in virtuellen Welten“


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Das Posttraumatische Stresssyndrom gerät hauptsächlich nach Kriegen in den Focus der Öffentlichkeit. Ein Krieg ist die Unterbrechung des normalen Alltags, und so können Verhaltensweisen von vor und nach dem Krieg leicht verglichen werden. Auf diese Weise wurde nach dem ersten Weltkrieg das Krankheitsbild des Kriegszitterers in die Medizin eingeführt, da auffällig viele Soldaten nach der Heimkehr zu verschiedenen Anlässen anfingen, zu zittern.

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Virtuelle Welten für die Schmerztherapie

Ich wage nicht zu behaupten, Schmerzen seien virtuell. Genausowenig kann man wohl psychosomatische Effekte als virtuell bezeichnen, auch wenn hier vielleicht Überschneidungen zu finden sind. Allerdings scheinen sich virtuelle Welten für die Schmerztherapie zu eignen, wie hier im Video zu sehen…

Therapie für Alkoholkranke mittels Second Life

Wie derStandard.at gestern berichtete, integrierten Wissenschaftler des Suchttherapie-Zentrums Accelerated Recovery Center in Atlanta als erste Institution Second Life in Ihr Therapiekonzept.

„Dem Therapie-Zentrum zufolge würde vieles darauf hindeuten, dass die Einbindung virtueller Welten Suchttherapien erheblich verbessern kann“.

Demnächst sollen die ersten Ergebnisse aus der laufenden Testphase veröffentlicht werden.

Spiegel Online Titelt den zweiteiligen Bericht folgendermaßen:
1. Teil: Wie Shelly in „Second Life“ dem Wodka widersteht
2. Teil: Wie Shelly im „Second Life“ neuen Lebensmut schöpft

Jetzt frag ich mal blöd:
Sagt man „in““ oder „im“ Second Life???

Feuerwehr Hamburg in virtuellen Welten

(Pressemiteilung, Hamburg, 16.05.2008) Erstes Hamburger Symposium „Simulationen im Feuerwehr- und Rettungsdienst“

Das Internet ist auf dem Weg in die dritte Dimension, virtuelle Welten werden mit Milliardenaufwand entwickelt, erforscht und eingesetzt – online, offline und immer öfter auch in Bereichen, in denen es um Leben oder Tod gehen kann. Professionelle Helfer wie Feuerwehr und Rettungsdienste nutzen die neuen Möglichkeiten schon zur Ausbildung in simulierten Katastrophenszenarien, für Konferenzen, interaktive Trainings und sogar zur posttraumatischen Angst-Therapie.

In der Akademie für Rettungsdienst und Gefahrenabwehr tauschen sich nächste Woche Experten, Praktiker und Hamburger Studierende einen ganzen Tag lang über die Perspektiven der Entwicklung aus. Oberbrandrat Franz Petter von der Landesfeuerwehrschule Hamburg ist Initiator des Symposiums: „Überall dort, wo eine Übung sehr teuer, zu gefährlich oder unmöglich ist, können Simulationen eingesetzt werden. Insbesondere in der Führungsausbildung setzen einige Feuerwehrschulen seit längerem auf virtuelle Realität. Daneben gibt es gute Ansätze der Stressbekämpfung und Stressprävention, die wir erstmals vorstellen werden.“ [Weiterlesen…]

Neuropsychologische Forschung in Second Life

Also ich hoffe ich hab die Sache hier richtig verstanden. Das Istituto Scientifico San Luca beschäftigt sich mit Auxologie (von gr. auxo – ich vermehre, lasse wachsen, ist die Lehre von Wachstum und Entwicklung der Kinder) und kombiniert verschiedene „Cyber“-Techniken um in diesem Themenkomplex Forschung zu betreiben und Therapieansätze zu entwickeln. Hierzu findet man auch eine entsprechende SL-Präsenz. Da mein Italienisch sich auf einige Wörter beschränkt, verstehe ich leider nicht viel von dem was dazu auf der Webseite nachzulesen ist… hier und hier. Aber es gibt ein Video in Englisch zu der Geschichte:

Künstliche Intelligenz und Second Life

Das Thema KI begeistert mich seit meiner Kindheit. Als Phantasie in Science-Fiction Filmen mag es für viele zur Unterhaltung beitragen, doch wenn die ferne Zukunft als vielleicht gar nicht mehr so fern erscheint, kommt bei nicht wenigen Zeitgenossen neben Ablehnung noch Angst dazu. Die sachliche Auseinandersetzung mit diesem Thema sehe ich als eine wichtige Aufgabe für die Zukunft…oder doch schon der Gegenwart?

Nun ja, für die der englischen Sprache mächtigen bietet sich ein Gespräch mit einem digitalen Online-Psychologen an. Laut golem wendet der Mindmentor dabei verschiedene Methoden aus der Psychotherapie an, darunter auch Neurolinguistische Programmierung (NLP).

Während Second Life® nach dem Hype immer noch von den meisten Journalisten als dumme Spielerei abgetan wird, geht die Entwicklung wie abzusehen auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz weiter. Forschung und Entwicklung entdecken das Potenzial der Plattform. Jüngstes Beispiel: The Rensselaer Polytechnic Institute

Wissenschaftlern in den USA ist ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) gelungen. Ihre KI-Software besteht einen wichtigen kognitiven Test. Wer diesen Test besteht, verfügt über die Fähigkeit, von eigenen Überzeugungen zu abstrahieren. Quelle golem


Mensch verliert in der Kommunikation gegen Maschine

Verliert der Mensch in der Kommunikation gegen die Maschine? In dem Artikel „Virtual Peers sollen autistische Kinder unterrichten“ heißt auf heise.de es:

Autistische Kinder kommen mit Spielzeug und Computern häufig besser zurecht als mit anderen Menschen. In Großbritannien versucht man diesen Effekt zu nutzen, indem man sie mit einem Roboter an Kommunikation und Interaktion heranführen will.

Glücklicherweise heißt es weiter:

Die beiden Wissenschaftler halten Sam deshalb zwar nicht für die beste, aber doch für eine sinnvolle Therapiemöglichkeit.

Interessant wären hier natürlich auch Arbeiten, die den Umgang von Autisten in virtuellen Welten erforschen, da in virtuellen Welten ja echte Menschen hinter den „Robotern“ – sorry – Avataren agieren.

Virtuelle Realität hilft bei Schleudertrauma

Darmstadt (vb) – Mit Virtual Reality und Robotertechnik bietet das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) Patienten mit Schleudertrauma neue Therapiemöglichkeiten. Der Taurus Necktrainer des IGD hilft nach einem Unfall die Halsmuskulatur gezielt aufzubauen. <mehr>

Wie wirklich ist die Wirklichkeit ….

Bild: Werner Horvath
Watzlawick

Am 31. März ist ein großer Denker, Konstruktivist und Kybernetiker, von uns gegangen. Paul Watzlawick ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Sein Erbe ist ein großes Werk, das mich persönlich stark geprägt hat. Leider konnte ich Paul Watzlawick nicht mehr persönlich kennenlernen. Im vernetzten Sinne trennte verband mich nur noch eine Person von mit ihm, nämlich Monika Broecker, die mir heute den offiziellen und autorisierten Nachruf seiner Famile übermittelte, den ich am Ende des Artikels original wiedergebe.

Mit solch genialen Büchern wie „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ hat Paul Watzlawick schon Themen wie Kommunikation, Realität, Virtualität und Wirklichkeit lange vor Erscheinungen wie Second Life® thematisiert. Nach dem ersten Medienrummel über Second Life® kommen zum [Weiterlesen…]