Game! Crime? – Call for Paper

(Thomas-Gabriel Rüdiger, Alexander Pfeiffer (HRSG.))

Wir lieben Spiele, jedoch haben die letzten Jahre gezeigt, dass es auch Schattenseiten gibt, welche
sich durch eine stetig steigende Branche und neue Möglichkeiten, wie vernetztes Spielen/Kommunizieren und Onlinezahlungsmöglichkeiten entwickelt haben.

Die Schattenseiten, wie suchtähnliches Verhalten, Geldwäsche, Beleidigungen, Stalking, Diebstahl, Extremismus, Cybermobbing und –Grooming gibt es auch außerhalb der virtuellen Unterhaltungsindustrie. Dort existieren auch klare Richtlinien, was „richtig“ oder „falsch“ ist. [Weiterlesen…]

Virtueller Leichenschänder?

Eine annähernd grenzenlose Freiheit in virtuellen Welten, kennt man eigentlich nur von Online-Spielen und Lebenssimulationen. Spiele wie Fallout 3, Grand Theft Auto oder auch die Elder Scrolls Reihe haben in der Vergangenheit den Versuch unternommen diese Freiheit – mit teilweise beachtlichen Erfolgen – auch in ein Singleplayer Erlebnis einzubinden.

Eine Stärke virtueller Welten im Verhältnis zu Singleplayergames ist dabei die Kommunikation und Interaktion mit anderen Menschen – bzw. mit deren Avataren. Dabei kann es – ähnlich wie in jedem Gesellschaftsystem – aufgrund der Vielfältigkeit der Interaktionsmöglichkeiten auch zu sozial abweichenden Handlungen kommen.

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Einladung zum 27. AK E-Learning am 08.09.2011

um 18:00 Uhr im Hörsaal avameo auf der Insel KypbernEthik1 in Second Life.

Accounthacking, Beleidigung und Betrug sind in virtuellen Welten Gang und Gäbe geworden.

Wer virtuelle Welten als Lernumgebungen anbieten und nutzen möchte, sollte wissen, wie sich strafrechtlich relevante Handlungen dort manifestieren, und welche Reaktionsmöglichkeiten Lehrkräfte und Organisationen haben, die Fortbildungen im virtuellen Raum betreiben.

Thema: „Gamecrime und Metacrime – Virtuelle Welten = kriminalitätsfreie Räume ?“.

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Rezension: Gamecrime und Metacrime

Gamecrime Metacrime

Das Buch „Gamecrime und Metacrime – Strafrechtlich relevante Handlungen im Zusammenhang mit virtuellen Welten“ von Cindy Krebs und Thomas Gabriel Rüdiger erschien im Rahmen einer Masterarbeit 2010 im Verlag für Polizeiwissenschaft.
Die Arbeit sollte klären, ob der Boom virtueller Welten auch strafrechtlich relevante Handlungen mit sich bringt, wenn ja in welchen Bereichen und in welchem Umfang.

Auf sehr ausführliche und nachvollziehbare Weise klären die beiden Kriminologen zunächst darüber auf, was virtuelle Welten sind, und welche Unterschiede es von Second Life über World of Warcraft bis zum Browsergame gibt. Auch die wirtschaftlichen Hintergründe und unterschiedlichen Geschäftsmodelle einzelner Plattformen werden anschaulich erläutert, als Basiswissen für die spätere Erläuterung von Vermögensdelikten.
Insofern kann ich an dieser Stelle das Buch allen Eltern und Lehrern empfehlen, die nachvollziehen möchten, was ihre Kinder den ganzen Tag am Rechner treiben. [Weiterlesen…]

Game- und Metacrime – Fachvortrag am 20. August 2011

Game- und Metacrime

Am 20.August 2011 findet an der Donau Universität in Krems ein Fachvortrag zur Kriminalität in virtuellen Welten statt.

Referenten sind dort die beiden Kriminologen und Polizeibeamten Thomas-Gabriel Rüdiger und Cindy Krebs, die sich mit einer durchaus interessanten Fragestellung bezüglich der Kriminalität in virtuellen Welten beschäftigen.

Interessant ist zum Beispiel die Frage nach den „Kulturbringern“ in virtuellen Welten. Verschiedene Menschen verschiedener Kulturen mit verschiedenen unbewussten Wertesystemen treffen sich in der virtuellen Welt.

Wie entstehen dort gesellschaftlichen Regeln, und kommen sie vielleicht zurück ins Physische?

Wie reguliert sich das Rechtssystem selbständig? Wird die künftige Strafverfolgung durch die Plattformbetreiber abgedeckt?

Einen Einblick in die moderne Polizeiarbeit bekommt man durch die Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei (ab Seite 21), und natürlich durch das Buch, dass von den Referenten zu diesem Thema herausgegeben wurde.