Der digitale Imperativ

Im Herausgeberband „15. Buckower Mediengespräche“ von Klaus-Dieter Felsmann habe ich nun den Begriff des „digitalen Imperativ“ gefunden.
Ralf Lankau, der den Begriff ins Rennen schickt, beschreibt ihn als einen Nachfolger des Googleschen Imperativs

„Wenn Du nicht willst, dass etwas über Dich im Netz steht, solltest Du es nicht tun!“

Es geht also nicht um Grammatik, sondern um Verhaltensaufforderungen, die einer neuen Technologie implizit innewohnen. Der digitale Imperativ nach Lankau fordert nun folgendes:

„Wenn Du nicht willst, dass etwas über Dich im Netz steht, dann solltest Du Dich nicht mehr im öffentlichen Raum bewegen. Irgendjemand zeichnet immer (alles) auf!“

[Weiterlesen…]