Hochkarätiges Line Up für das BIZZin3D Meet Up bestätigt

Berlin, 27.Mai 2009: Am 31. Mai findet in Berlin das BIZZin3D Meet Up statt, bei dem Businesspotentiale von Virtuellen Welten und dem 3D Internet dargestellt und diskutiert werden sollen.

Auswahl Teilnehmer: Clare Rees, European Marketing Direktorin von Linden Lab, der Betreiberfirma von Second Life. Bernhard Falch, Geschäftsführer von Sulake Deutschland, Betreiber des bei Teens beliebten Habbo Hotel, mit 115 Mio. registrierten Nutzern die Userstärkste Online Welt weltweit. Ferner sind Vertreter aus der Führungsetage von 3 in Berlin beheimateten Anbietern von virtuellen Welten vor Ort: Mirko Caspar (Twinity), Sebastian Funke (sMeet) und Fabien Röhlinger(Bailamo);sowie Stefan Lemper (Club Cooee) aus Kaiserslautern. [Weiterlesen…]

5. BlendedPLUS InWorld-Termin

Nachdem unsere Teilnehmer im vierten blendedPLUS Termin Projekte definiert haben, ging es im fünften Teil darum, den derzeitigen Stand der Projekte, Probleme, Erfolge und Fragen zu diskutieren.

Hier haben sich wieder einmal fachkundige Spezialisten unter unsere Teilnehmer gemischt: Daffodile Fargis, der Avatar von Nergiz Kern, und schon bekannte SL-Residents waren wieder dabei.

Dieser hat zu den Fragen, die das Erstellen von Objekten betrafen, mal ganz lässig einen „Bastelkurs“ für die Teilnehmer improvisiert, Nergiz Kern konnte zum Thema E-Learning in Second Life wichtige Informationen bringen.

Besonders interessant fand ich die Nebenstömungen, dass beispielsweise ein Projekt „Hörsaal“ selbstständig, fast aus dem Nichts entstanden ist, was die Teilnehmergruppe auch über den Kurs hinaus zusammenhalten wird, und weitere neue Entwicklungsmöglichkeiten schaffen kann.

Darüberhinaus war zu spüren, dass das Medium SL immer vertrauter wird, denn sogar die anfangs noch etwas „steife“ Kommunikation ist, wenn es um ein heißes Thema ging, plötzlich „locker und flockig“ geworden, als hätten die Teilnehmer vergessen, dass sie vor einem Computer sitzen, und ihre Gesprächspartner hunderte von Kilometern entfernt sind.

Pia Piaggio im Theater Teil 2/2

Teil 2 von „Pia Piaggio im Theater“

10 Tage später , die ich im Wesentlichen damit verbrachte, auf Pia einzureden, sie möge sich doch bitte ein entsprechendes Outfit drag-and-dropen. Im Theater gäbe es einen Kleiderkodex und bei einer Premiere erst recht, daran würde ganz sicher auch der virtuelle Raum nichts ändern. Zu guter Letzt wurde sie einsichtig – uffzz!


Pia Piaggio

Am Premierenabend schwebt Pia gut eine halbe Stunde vor Beginn auf den Theaterplatz. Das Lagrisiko ist wie gesagt recht hoch und sie will sich da auf keinen LindenkolLaps einlassen. [Weiterlesen…]

3. BlendedPLUS InWorld Termin

Der dritte Termin BlendedPLUS bestand wieder aus kleineren Übungen und deren Umsetzung in der „realen“ InWorld.

Zu diesen Übungen zählte z.B. die Bewegung durch eine psychatrische Klinik, die von Psychologen und Patienten gemeinsam entwickelt wurde, um dem Besucher das Gefühl von Schizophrenie zu vermitteln.

Weitere Schauplätze war eine virtuelle Universität, die im Bereich Lernen im 3D Internet forscht.

Weiterhin wurden die Poseballs vorgestellt, natürlich in jugendfreiem Zusammenhang.

Das Schöne war, daß wir beobachten konnten, daß die Teilnehmer mehr und mehr selbstständiger und kommunikativer werden. Das Bewegen im 3D Raum fällt in der dritten Stunde schon auffällig leicht, die Gruppe organisiert sich immer wieder von selbst, und besonders hat es mich gefreut, als, im Anschluß an den Kurs, die virtuelle Welt auch für private Kommunikation genutzt wurde.

Ich bin schon sehr gespannt, ob die Hausaufgaben erledigt werden….

BlendedPLUS erster InWorld-Termin

Am 23. April fand der erste InWorld-Termin des BlendedPLUS Seminars mit dem Thema Second Life Basics statt. Der erste Schritt war die Herstellung einer zuverlässigen Kommunikation, wobei teilweise sogar das altmodische Telefon zum Einsatz kam.

Im weiteren Verlauf wurde teleportiert, virtuelles Eigentum verschoben, die ersten virtuellen Geldgeschäfte abgewickelt, sowie vieeele Fotos gemacht.

Interessant zu beobachten war, daß die zwölf Teilnehmer ganz unbewusst Verhaltensweisen aus dem realem Leben in den virtuellen Raum transferiert haben, und sehr erfreulich war es, dass, trotz der Auseinandersetzung mit einem neuen Medium, eine hohe Bereitschaft zum Experimentieren vorhanden war.

Das Feedback der Teilnehmer am Ende der zweistündigen Veranstaltung hat uns zum Einen gezeigt, daß wir auf dem richtigen Weg sind, zum Anderen wurde uns deutlich, wo es noch Stolpersteine gibt, die einem erfahrenem Nutzer gar nicht mehr bewusst sind.

Deshalb möchte ich mich hier noch mal bei allen Teilnehmern für ihre Offenheit und Ehrlichkeit bedanken!

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich mich sehr auf den nächsten InWorld Termin freue!

Pia Piaggio auf Bluepill

Mitunter begegnet uns das, was wir suchen, nicht unmittelbar sondern völlig überraschend auf einem Umweg. Sehenswerte und interessante Locations gibt es zu Genüge im Second Life, aber vergleichsweise klein wird die Anzahl derer, die wirklich etwas Gebräuchliches oder Wissenswertes für den realen Lebensalltag vermitteln. So ist die virtuelle Inszenierung eines Arthur Schnitzler Werks zwar durchaus ein Highlight, erfüllt aber die vorgenannten Prämissen nur bedingt. Jedoch führte mich diese Ankündigung zum Verantwortlichen für das ganze geplante Theater, und hier nun finde ich ein virtuelles Projekt, das sich die Vermittlung und Kommunikation der verschiedenen Kulturen dieser Welt zum Ziel gesetzt hat.

Globale Kultur ganz konkret

Das Fremde zu entdecken und es dadurch besser verstehen zu können, ist heutzutage nicht mehr als individuelle Leidenschaft anzusehen. Es ist zum notwendigen Grundwissen avanciert, das ein friedliches Miteinander in multikulturellen Gesellschaften ermöglicht und nicht selten auch für den Erfolg im Job unentbehrlich ist. Frank Gaugel vom Unternehmen bluepill GROUP mit Sitz in Deutschland, Spanien und Belgien, hat zu diesem Zweck SIETAR ins Second Life gebracht. SIETAR (Society for Intercultural Education, Training And Research) heißt der jährliche weltweite Kongress, der im Oktober 2008 in Granada stattfand und sich um das folgende Hauptthema drehte: „Wie die Globalisierung die Kulturen beeinflusst und wie Globalisierung die Kulturen formt“.


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Wie man im Jahr 2009 eine virtuelle Welt baut – Kleine Chronik 7

Pia Piaggio erzählt in ihrer kleinen bebilderten Chronik die Entwicklung und Geschichten rund um die Entstehung von Open-Neuland, einer mit OpenSimulator, dem Open Source Second Life(TM), erstellten virtuellen Welt. Das Projekt wird durchgeführt vom deutschen Unternehmen TalentRaspel virtual worlds Ltd.

In Nr. 7 der Chronik, der vorerst letzten Ausgabe, erzählt Pia über umfangreiche Veränderungen und Entwicklungen von Open-Neuland und seiner Community sowie ersten Logo-Überlegungen und fasst die bisherigen Ergebnisse zusammen.

Die gesamte Chronik zur Woche 7 gibt es hier.

Anklage der Amokläufer-Produzenten

Der schlimme Amoklauf von Tim K. beschäftigt auch uns in diesen Tagen. Das Schlimme an der ganzen Geschichte ist aber die Inkompetenz der Medien, die irritierenderweise die Aufmerksamkeit in die falsche Richtung lenkt. Hier wird davon geschrieben, dass Innenminister Heribert Rech auf der falschen Spur war. Hans-Georg Rodek betreibt folgendes Ablenkungsmanöver

Viele Amokläufer wie Tim K. ließen sich von Filmen und Computerspielen inspirieren. Anderseits verdankt die Popmusik einen ihrer größten Hits einem Doppelmord.

und es geht sogar weiter

Vielleicht sind es nicht primär rabiate Computerspiele und gewalttätige Filme, welche die Schulkiller von heute und von morgen konditionieren. Es könnte auch viel mit unserem Abdriften in virtuelle Welten zu tun haben. Simple Mausklicks ersetzen zunehmend persönliche Erfahrung.

Zugegeben, eine gewisse Ent-Schleunigung ist gut, damit unsere Gesellschaft mit den beschleunigten Entwicklungsprozessen im Bereich des 3D-Internets / Virtuelle Welten überhaupt mitkommen kann.

Fakt ist allerdings, dass sich 1/16 der Menscheit, ca. 500.00 Millionen Menschen heute schon in Virtuellen Welten bewegen und es werden künftig noch mehr sein! Dieser Trend wird nicht aufzuhalten sein. Warum dann diese Ablenkungsmanöver? Sollten wir vielleicht nicht lieber dahin schauen, wo die wirklichen Gründe liegen. Dorthin, wo diese Amokläufer erzeugt werden – zu den wahren Amokläufer-Produzenten?

Ich klage an: Lehrer, Eltern und die Gesellschaft, die wegschauen, wenn Eltern ihre Kinder verprügeln und vernachlässigen. Ich klage an: Lehrer, die wegschauen, wenn Kinder von einer Klassengemeinschaft gemoppt werden. Ich klage Lehrer und Lehrerinnen an, die nur zum Ziel haben, Leistungsmaschinen zu produzieren und soziale Prozesse und Gruppendynamiken in einer Schulklassengemeinschaft vernachlässigen. Ich klage Lehrer an die sich nicht weiterbilden, wenn Sie nicht in der Lage sind, diese Prozesse wahrzunehmen. Ich klage Lehrer an, die Schüler, die neu in eine Klasse eintreten, nicht durch ein gesellschaftliches Ritual begrüßen und dafür sorgen, dass diese neuen Kinder in die Klassengemeinschaft integriert werden. Ich klage Lehrer an, die nicht dafür sorgen, dass Schüler, die eine Klasse verlassen, nicht wertschätzend verabschiedenen und den Klassenkamerad viel Glück und Erfolg für die Zukunft wünschen. Ich klage die Gesellschaft an, die zuschaut, wie eine Gruppe von Kindern einen einzelnen moppen und nicht handeln und eingreifen. Ich klage die Politiker an, den wir dieses unglaublich marode und anachronistische Bildungssystem zu verdanken haben! Ich klage Lehrer an, die sich nicht gegen diese Vorgaben wehren.

Ich klage alle Erwachsenen an, die dafür Sorgen, dass wir Amokläufer produzieren. Ich klage alle Erwachsenen an, die sich durch die Ablenkungsmanöver der klassischen Medien ablenken lassen, um nicht handeln zu müssen. Ich klage alle Erwachsenen an, die sich nicht selbst eine entsprechende Medienkompetenz aneignen, um jungen Menschen den sinnvollen Umgang mit neuen Medien beizubringen.

Ich klage die Journalisten an, die unsinnige Ablenkungsmanöver produzieren, um die Anzahl ihrer sensationsgeilen Leser zu erhöhen!

Wir werden den technischen Fortschritt nicht aufhalten können.

The show must go on – Wakefield Mystery Plays in Second Life

An der Kent State Universität macht Steve Zapytowski, professor of design and technology in the School of Theatre and Dance spannende Sachen. Im Umfeld von Wakefield Cycle werden hier komplexe neue Theater Konzepte entwickelt. Die Gruppe von Professor Zapytowski in Second Life umfasst zur Zeit 12 Mitglieder.


Das Tor zur Matrix ist offen!

Wie angekündigt fiel am 21.02.2009 der Startschuss für das OpenSimulator-Club Grid. Man traf sich im Kreis der Gründungsmitglieder in der virtuellen Welt, tauschte sich aus, diskutierte angeregt und schmiedete Pläne für die Zukunft. Im Ergebnis ein schönes Treffen mit tollen Leuten – kurzum: hier lässt sich etwas draus machen!

Auf die Ankündigung der Gründungsveranstaltung hin meldeten sich im Vorfeld einige Personen, u.a. die Avameo.de – Autoren und die bereits in Second Life aktive Gruppe der Guglmänner. Alles in allem mehr als 15 Personen, von denen die meisten dann auch tatsächlich teilnehmen konnten.

Um möglichst viele der bei einem derartigen Neuaufbau zu erwartenden Probleme im Vorfeld lösen zu können, wurden alle Teilnehmer individuell betreut. Und tatsächlich steckten die Tücken auch in vielen Details. Da mit den Vorbereitungen aber bereits einige Tage vor der eigentlichen Veranstaltung begonnen wurde, stand genügend Zeit zur Verfügung, um die meisten Themen noch rechtzeitig und halbwegs stressfrei in den Griff zu bekommen. [Weiterlesen…]