Heidelberg 3D

Über diesen Artikel unter Geopoint bin ich auf das Dissertationsprojekt von Nicolai Freiwald gestoßen. Bei dem Projekt geht es um die 3D-Darstellung von Heidelberg. Videos und den sog. XNavigator als Java-Anwendung kann man sich unter www.gdi-3d.de anschauen.

Von den verwendeten Technologien setzt das Projekt auf vernünftige Standards wie Web-Services und SOA. Insgesamt sind die verschiedenen Web.3D oder 3D-Internet-Ansätze von Google-Earth und Google-Lively über Second Life und Microsoft Virtual Earth mit Spannung zu verfolgen. Und es wird eine noch spannendere Konsolidierungsphase geben :-)

Google Earth im Webbrowser

Vorerst nur für Windows Nutzer veröffentlicht Google ein Plug-in für die Webbrowser Internet Explorer ab Version 6 und Firefox ab Versin 2.0 um Google Earth mit leicht eingeschränktem Funktionsumfang zu nutzen. Durch eine JavaScript-API können Entwickler den virtuellen Globus für eigene Anwendungen nutzen. Beispielanwendungen zeigen jetzt schon einige Möglichkeiten der neuen Technik.

Microsoft war mit der Webbrowser tauglichen Version von Virtual Earth etwas früher am Start.

Flashearth bietet seit geraumer Zeit eine Auswahl von Funktionalitäten verschiedener Erdbetrachtungssysteme auf Webbrowser Basis an. Spannend ist auch die Entwicklung von Flash der nächsten Generation (V.10)

Google Earth und Microsoft Virtual Earth verändern die Weltsicht

Auch wenn der Autor dieses Artikels seine Aussage über Second Life® sich lieber hätte sparen sollen, ist der Artikel gut gelungen und lesenswert. Er beschäftigt sich damit, wie sich unsere Weltsicht durch Technologien wie Google Earth und Microsoft Virtual Earth verändert. Bis auf den inkompetenten Second Life®-Part wirklich lesenswert. Einfach darüber weglesen, das können wir ja mittlerweile :-)

3D-OpenSource auf Vormarsch

Die Immersive Education Initiative hat drei 3D-Infrastrukturplattformen als Plattformen der nächsten Generation für immersives Lernen ernannt. Dies sind:

  1. Second Life®
  2. Croquet (Pressemitteilung)
  3. Wonderland von Sun Microsystems

Folgende Kriterien wurden dafür hinzugezogen:

  1. Support für Windows- und Macintosh-Plattformen
  2. Software auf Basis eines OpenSource-Ansatzes
  3. Software-Hersteller-unabhängige Client- und Server-Architektur
  4. Stabile Runtime-Implementierungen
  5. Integrierter Text- und Voicechat
  6. Hochauflösende Grafiken
  7. Multi-Userfähigkeit für kollaborative Anwendungen in Echtzeit
  8. Hochparametrisierbare Avatare mit Gestik-Animationen
  9. User-generated 3D-Content

Neu war für mich das Project Wonderland von Sun Microsystems. Bei dem Project Wonderland handelt es sich um den 3D-Client des MPK20-Projectes. Das „GRID“-Projekt wird unter dem Namen Darkstar geführt. Auf YouTube habe ich folgenden Video gefunden.



Sieht so aus, dass sich die Riesen in zwei Lager teilen. Die einen konzentrieren sich mit ihrer Lösungen auf den Fokus auf User-Generated-Content und die anderen versuchen die reale Welt möglichst gut nachzubilden:

  1. User-Generated-Content
    • Second Life®
    • Croquet
    • Wonderland / MPK20
  2. Abbildung der realen Welt
    1. Google Earth
    2. Microsoft Virtual Earth
    3. Twinity