Rezension: Mein Avatar und ich – Die Interaktion von Realität und Virtualität in der Mediengesellschaft.

Mein Avatar und ich

Im Rahmen der erweiterten Dokumentation zu den „14. Buckower Mediengesprächen 2010“ ist der Herausgeberband „Mein Avatar und ich – Die Interaktion von Realität und Virtualität in der Mediengesellschaft“ von Klaus-Dieter Felsmann erschienen.

Passend zur aktuellen Karnevalszeit lauten die einführenden Worte des Herausgebers:

„Es ist Karneval! Für wenige Tage gibt es dabei die Möglichkeit, dass man verborgen hinter einer Maske ein Anderer sein kann, als es ansonsten durch die Alltagsgegebenheiten über längere Lebensphasen hinweg festgelegt ist. Der Mensch agiert partiell in der Identität eines Stellvertreters, eines Avatars, und macht dabei entsprechende soziale Erfahrungen.“

Die modernen Medien gestatten uns nun, über die fünfte Jahreszeit hinaus in andere Rollen zu schlüpfen. Dabei ist es ganz gleich, ob wir von einem lustigen Twitteraccount, unserer Schokoladenseite auf einer Singlebörse, dem „wahren Ich“ auf Facebook oder unserem 3D Avatar in Second Life reden. Mit Hilfe des Internets können wir uns für jede Gelegenheit neu erfinden, in verschiedene Rollen eintauchen oder einfach nur das ausleben, was im alltag der physischen Welt nicht möglich ist.

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31. AK E-Learning «Identity Games»

«Identity Games»

CAN WE USE IDENTITY CHANGES TO IMPROVE
TEACHING AND LEARNING?

Der 31. Arbeitskreis E-Learning drehte sich gestern rund um das Thema Identität.
Nicht „die eine“ Identität, sondern die vielleicht verschiedenen Identitäten, mit denen wir uns im Netz, auf Plattformen und in Spielen repräsentieren.

Die Frage, die sich der Referent Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe gestellt hat war nun, ob man mit verschiedenen bewusst gewählten Avataren verschiedene Identitäten annimmt, die sich auf die Lehr- und Lernprozesse positiv auswirken, oder ob es im Umkehrschluss Avatare gibt, die das Lehren und Lernen negativ beeinflussen.

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Die Persönlichkeit des Avatars – Blizzards Realnamen

Ein weitverbreiteter Gedanke ist zur Zeit, dass virtuelle Welten gerne dafür genutzt werden, um die eigene Identität zu verschleiern. Das spiegelt sich in Aussagen wie „Die Nutzer können sein, wer oder was sie wollen“. Interessant dabei ist das Wort „wollen“.

Grundsätzlich spiegelt sich in der Identität eines Menschen ein oft unbewusstes Wertesystem. Der Banker legt Wert auf finanzielle Sicherheit, manch einer ist dafür Bereit, andere Leute übers Ohr zu hauen, dem Hippi hingegen ist das menschliche Miteinander und der Einklang mit der Natur wichtig, das Geld oft nur zweitrangig.

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Wahrheit? Alles Lüge!

Bei einem meiner letzten Führungen durch SL ist eine Frage aufgekommen, die seit langem ein Dreh- und Angelpunkt im Komplex der virtuellen Realität ist.

„Kann man in virtuelllen Welten qualitativ genauso viel lernen, wie in der realen Welt?“

Beim Nachforschen dieser Frage, bin ich auf eine Sendung von ARTE sciences auf Youtube gestoßen, die schon im Dezember 2008 veröffentlicht wurde, und die ich hier gerne in die Diskussion mit einfließen lassen möchte.

Der Film besteht aus vier Teilen, setzt sich dabei erst ein Mal mit der Frage auseinander, was überhaupt „real“ ist. Die präzise Unterscheidung zwischen „real“ und „virtuell“ ist Voraussetzung, um die Qualität beider Welten vergleichen zu können.



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Domian – Andrea 31, Thema: Second Life

Bei Domian hat sich Andrea gemeldet, und berichtet über Ihre SecondLife Sucht.
Andrea erzählt über Ihr Verhältnis zu Ihrem virtuellen Partner in Second Life, einer auf Lügen aufgebauten Beziehung.


Second Life Avatare

sie sind so mannigfaltig, individuell und unterschiedlich, wie die realen Identitäten dahinter:



Nachtrag: Obiges Video wurde vom Netz gefunden, habe aber diese Videos gefunden. Ich vermute, Sie sind vom selben Urheber:




Umfrage/Dissertation zum Thema Virtuelle Identität

Cornelia Eck, seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Herrn Prof. Dr. Michael Jäckel (Soziologie, Schwerpunkt Absatz, Markt, Konsum) an der Universität Trier beschäftigt sich in Ihrer Dissertation mit dem Thema Virtuelle Identität.

Claudia Eck möchte nicht nur theoretische Abhandlungen über Identität und speziell virtuelle Identität schreiben, sondern auch empirische Ergebnisse liefern. Zu diesem Zweck hat Sie einen Online-Fragebogen für Second-Life-Residents entwickelt.

Als explorative Strudie angelegt, überprüft Sie keine vorhandenen Hypothesen. Die Umfrage dient vielmehr der Hypothesengewinnung. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, werden 300-500 Personen benötigt.

Deshalb rufen wir unsere Leser auf, an der Umfrage teil zu nehmen. Zum Fragebogen geht es hier.