Pia Piaggio bei #Occupy Wall Street

Vorwort :

Der heutige Artikel hat nicht nur einen aktuellen, politischen und wirtschaftlichen Hintergrund. Sein inhaltliches Schwergewicht unterstreicht auch das besondere Jubiläum, dass mit diesem Artikel erreicht worden ist.

Einhundert 99 Streifzüge durch virtuelle 3D-Welten!

Pia und Stephanie, das physisch-virtuelle Dreamteam der metaversen Berichtserstattung, bringen uns regelmäßig Geschichten und Begebenheiten aus virtuellen 3D-Welten. Welten, von denen so mancher glaubt, sie seien längst tot; andere wiederum behaupten, dass es sie gar nicht wirklich gäbe; und aus denen Dritte wiederum Dinge berichtet, die es nie gegeben hat.

Umso wichtiger ist es, Menschen und Avatare zu kennen, denen man vertrauen, und auf die man sich verlassen kann.

Deshalb sagt das ganze Team von avameo:) – natürlich inklusive aller Avatare – ganz herzlich Dankeschön für hundert neunundneunzig wundervolle Streifzüge, für die tolle reibungslose Zusammenarbeit mit Menschen, die über ganz Europa verteilt sind, und dafür, dass wir uns auf Euch beide verlassen können! (Nachtrag: …auch beim Nachzählen der Streifzüge)

….ja,ja, schon gut liebe Leser… hier ist er ja: der hundertste neunundneunzigste Artikel:

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Hundert Prozent virtuell, Zweihundert Prozent real: Flugverbot und Vulkanasche

Die Wörter Flugverbot und Vulkanasche dominieren in den letzten Tagen die deutsche Medienlandschaft, von Print bis Online. Die Fluggesellschaften beziffern den täglichen wirtschaftlichen Schaden, die Medien berichten von einem bis zu 1. Mrd. gesamtwirtschaftlichen Schaden pro Tag. Tatsächlich gibt es keine genauen Zahlen, ebenso ist man sich nicht wirklich sicher, ob und wie hoch tatsächlich ein Risiko besteht.

Heute sollen die Flugverbote gelockert werden. Auf Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) wird trotz allem von der Wirtschaft eingedrescht, obwohl das Forschungsflugzeug vom Typ Falcon 20E des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Aschewolkenstrukturen in unterschiedlichen Höhen analysiseren konnte.

Was ist wichtiger? Wirtschaft oder Sicherheit?

Beeinträchtigt sind Cargo-Transporte und Personentransporte, die sich wieder in private und geschäftsrelevante Personentransporte aufteilen. Ich frage mich, inwiefern wir die wirtschaftlichen Schäden aus der Kategorie „Geschäftsrelevante Personentransporte“ hätten kompensieren können, wenn wir innovative Kommunikationsmedien wie virtuelle dreidimensionale Räume stärker einsetzen würden?

Denn eins ist sicher, virtuelle Meetings in Second Life waren von dem Vulkanausbruch in Island nicht betroffen. Mir ist kein einziges Meeting bekannt, das wegen der Aschewolke abgesagt werden musste. Aber das geht ja nicht. Erstens ist die Bedienung einer 3D-Software komplizierter und komplexer als zu fliegen. Zweitens funktioniert das alles nicht. Drittens gibt es dort sowieso nur Pornographie.

Vielleicht, so traurig wie es klingt, brauchen wir noch mehr Ohnmachtsbeweise, um den Einsatz virtueller dreidimensional (räumlicher) Welten zu legitimieren?

Wir jedenfalls werden unseren Arbeitskreis „E-Learning in virtuellen Welten“ mit Vertretern aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft konsequent weiter durchführen. Zwar nur 100% virtuell, aber dafür 200% real!

Virtuelles Geld für reale Chancen OMC

Pressemitteilung

OpenSim-Grids erhalten ein virtuelles Geldsystem: TalentRaspel virtual
worlds Ltd.
führt als erster größerer Anbieter in Europa in seinen Grids
Open Neuland (gesicherte Umgebung) und Wilder Westen (offenes Hypergrid) mit
der Open Metaverse Currency (OMC) die zukünftige Standardwährung des
3D-Internet ein.

Entwickelt wurde das Währungssystem von Dipl.-Ing. Michael Erwin Steurer von
der TU Graz als Modul für den OpenSimulator-Server. Das österreichische
Unternehmen Virtual World Services GmbH trägt OMC mit dem VirWox Exchange
und seiner langjährigen, in Second Life mit dem Linden Dollar gewonnenen
Erfahrung.

Handel und Wandel in allen auf der OpenSource-Software Opensimulator
basierenden Grids wird nun richtig interessant: wie in Second Life und
anderen virtuellen Welten kann sich nun der Handel mit virtuellen Gütern
auch in den OpenSim-Welten entwickeln: 2010 wird der virtuelle Kommerz nach
konservativen Schätzungen rund 1,6 Milliarden US-Dollar betragen. Auch
Wirtschaftssimulationen und andere sog. »Serious Games« werden durch das
Währungssystem in den OpenSim-Welten einen erheblichen Aufschwung erfahren.
Es ist davon auszugehen, dass in Kürze alle wichtigen Grids an der Open
Metaverse Currency teilnehmen, die eine europäische Entwicklung, aber auch
international interessant ist. Der größte internationale Hypergridverbund
OSGrid befindet sich bereits in der Auswahlliste.

Der TalentRaspel-Grid »Open Neuland« wird zudem seinen Residents und
SL-Besuchern demnächst einen einzigartigen Service bieten, mit dem Shopping
in den freien OpenSim-Welten zu einem doppelten Gewinn wird. Zunächst wird
jedoch das OMC-Geld eingeführt und ausgiebig auf Herz und Nieren geprüft.
Pioniere, die als Händler und Producer ihren Fuss als erste in die neuen
Märkte setzen wollen, können sich ab sofort in Open Neuland anmelden.

Open Neuland ist ein in Deutschland gehostetes Grid des Entwicklungsteams
von Talentraspel, das technisch und gestalterisch eine führende Rolle spielt
und zu den internationalen Top 10 der OpenSim-Grids zählt: es läuft auf
einer »Private Cloud« mit virtuellen Servern, die einen problemlosen
Betrieb, flexible Leistungsanpassung und einfache Wartung im Rahmen gängiger
IT-Standards ermöglichen. Die Gestaltung der zentralen Regionen von Open
Neuland wurde über Monate von den erfahrenden Buildern
der »Guglmänner«-Gruppe realisiert – sie zählt nach Meinung vieler Besucher
zu den schönsten virtuellen Welten.

Ein VirWox-Terminal zur Registrierung und zur Abwicklung der Geldgeschäfte
steht zunächst in Neuland Mitte vor der Uraniborg, weitere folgen.

NA Presseportal

378% Zuwachs, die Welt steht auf dem Kopf: Second Life beats Real Life

Während wir an den normalen Märkten von einer Krise sprechen, expandieren die virtuellen Märkte. Die unabhängige Tauschbörse Virtual Worlds Exchange verzeichnete ein Anstieg des Handelsvolumens in 2009 gegenüber dem Vorjahr von +378%, was in etwa 5 Millionen Euro oder 7 Millionen USD entspricht. (via SL-Toolbar).

Kostensenkung mit Hilfe virtueller Welten

Gestern hat das erste Seminar zum Thema „Kostensenkung mit Hilfe virtueller Welten“ von Andreas Mertens in der Lamarc-Villa in Wiesbaden stattgefunden.

Der Vortrag über den derzeitigen Stand des WEB2.0 in Verbindung mit dem 3D Internet hat bei den anwesenden Spezialisten aus Wirtschaft, Marketing und Consulting für Diskussionsstoff bezüglich Möglichkeiten und Gefahren gesorgt.

Fast spontan ergaben sich rudimentäre neue Geschäftsideen und Innovationen.

Für mich mal wieder eine physische Manifestation des WEB2.0: Zusammenkommen und gemeinsam über den Tellerrand schauen…

Der Seminarraum

Der Seminarraum

Fragezeichen... Hemmschuh oder Möglichkeit?

Fragezeichen... Hemmschuh oder Möglichkeit?

in Aktion...

in Aktion...

CeBIT 2009 – ein Flop?

egal wie positiv man sich nach dem CeBIT-Spektakel darstellen wird, ist die Frage, inwiefern die größte Deutsche IT-Messe im Zuge der fortschreitenden Virtualisierung der Wirtschaft in Zukunft dasteht?

Ihren Zenit hatte die CeBIT mit 6100 Ausstellern und 510.00 Besuchern in 2004. Im letzten Jahr aufgerappelt auf 495.000 Besucher im Vergleich zum Vorjahr (2007, 480.000 Besucher), verringert sich in diesem Jahr die Anzahl der Aussteller um etwas 1500 auf 4300 Aussteller.

Für den Besucher wird es insgesamt teuerer und die rückläufige Zahl der Aussteller deutet darauf hin, das die Virtualisierung auch hier greift. Firmen haben verstanden, dass die hohen Ausstellerkosten in keiner Relation zu den tatsächlich generierten Leads stehen.

Es scheint auch, dass die Veranstalter Angst bekommen, ihre Hallen mit Besuchern voll zu bekommen. Via E-Mail und Nachrichten in einschlägigen Business-Netzwerken, bekommt man den kostenlosen Eintritt nachgeworfen.

Bereits im Juli 2007 haben wir gezeigt, wie man virtuelle 3D-Messen im Internet realisiert.

Die Wirtschaftlichkeit und das Kostensenkungspotential durch den Einsatz Virtueller Welten ist ohne Frage:

  1. Keine hohen Kosten für die Erstellung eines Messestandes
  2. Niedrige Ausstellungskosten
  3. Internationale Reichweite, 24h-Besuch möglich!
  4. Geringere Personalkosten für die Standbetreuung
  5. Reisekostensenkung auf beiden Seiten: Besucher und Aussteller
  6. Besuch eines Messestandes zu beliebigen, frei vereinbarten Zeiten möglich (mehr Flexibilität)

Kostensenkungspotentiale zeigt hier auch Gaby Benkwitz in diesem aktuellen Artikel.

So könnte die Zukunft im Bereich virtueller Messen liegen. Und wenn tatsächlich Interesse an einem Produkt besteht, gehen dann die Pre-Sales-Prozesse im Vertrieb los …. wie gehabt. Vielleicht spart man aber auch hier in der Zukunft Kosten ein, was sich auf günstigere Produktpreise auswirken könnte.

Neben der Messebranche sind natürlich alle Banchen betroffen, in den man drastisch Reisekosten senken kann. So natürlich auch die Automobilbranche, wie wir es gerade in der Krise beobachten können. Aber auch bei den Airlines ist das Potential von 3,6 Milliarden USD enorm!

Wer die Möglichkeiten des 2D-Internet und des 3D-Internets verschläft oder unterschätzt, wird schwere Verletzungen davontragen!