Energiekrise, Generalstreik, Ölpest – von Bildung und Fröschen

Streiks in Griechenland, Ärger um den Atomstrom, das leidige BP Thema, alles Überschriften, wie sie in letzter Zeit geläufig sind. Dabei sind diese Probleme toll, beherbergen sie doch ein unglaubliches Verbesserungspotential. Wir haben hier Herausforderungen, die ihre Meister suchen! Aus welchem Grund sehen wir aber nicht vermehrte Überschriften, die gefundene Lösungen verkünden?

Ich denke es liegt an der Weise, wie wir unsere Probleme einschätzen, und wie offen wir für Lösungsvorschläge sind.

Kurz was zur Einschätzung von Problemen:

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CeBIT 2009 – ein Flop?

egal wie positiv man sich nach dem CeBIT-Spektakel darstellen wird, ist die Frage, inwiefern die größte Deutsche IT-Messe im Zuge der fortschreitenden Virtualisierung der Wirtschaft in Zukunft dasteht?

Ihren Zenit hatte die CeBIT mit 6100 Ausstellern und 510.00 Besuchern in 2004. Im letzten Jahr aufgerappelt auf 495.000 Besucher im Vergleich zum Vorjahr (2007, 480.000 Besucher), verringert sich in diesem Jahr die Anzahl der Aussteller um etwas 1500 auf 4300 Aussteller.

Für den Besucher wird es insgesamt teuerer und die rückläufige Zahl der Aussteller deutet darauf hin, das die Virtualisierung auch hier greift. Firmen haben verstanden, dass die hohen Ausstellerkosten in keiner Relation zu den tatsächlich generierten Leads stehen.

Es scheint auch, dass die Veranstalter Angst bekommen, ihre Hallen mit Besuchern voll zu bekommen. Via E-Mail und Nachrichten in einschlägigen Business-Netzwerken, bekommt man den kostenlosen Eintritt nachgeworfen.

Bereits im Juli 2007 haben wir gezeigt, wie man virtuelle 3D-Messen im Internet realisiert.

Die Wirtschaftlichkeit und das Kostensenkungspotential durch den Einsatz Virtueller Welten ist ohne Frage:

  1. Keine hohen Kosten für die Erstellung eines Messestandes
  2. Niedrige Ausstellungskosten
  3. Internationale Reichweite, 24h-Besuch möglich!
  4. Geringere Personalkosten für die Standbetreuung
  5. Reisekostensenkung auf beiden Seiten: Besucher und Aussteller
  6. Besuch eines Messestandes zu beliebigen, frei vereinbarten Zeiten möglich (mehr Flexibilität)

Kostensenkungspotentiale zeigt hier auch Gaby Benkwitz in diesem aktuellen Artikel.

So könnte die Zukunft im Bereich virtueller Messen liegen. Und wenn tatsächlich Interesse an einem Produkt besteht, gehen dann die Pre-Sales-Prozesse im Vertrieb los …. wie gehabt. Vielleicht spart man aber auch hier in der Zukunft Kosten ein, was sich auf günstigere Produktpreise auswirken könnte.

Neben der Messebranche sind natürlich alle Banchen betroffen, in den man drastisch Reisekosten senken kann. So natürlich auch die Automobilbranche, wie wir es gerade in der Krise beobachten können. Aber auch bei den Airlines ist das Potential von 3,6 Milliarden USD enorm!

Wer die Möglichkeiten des 2D-Internet und des 3D-Internets verschläft oder unterschätzt, wird schwere Verletzungen davontragen!